Unser Ausflug zu Jugend forscht

Am Freitag, den 14.02.2020, fuhr unser Seminarkurs Unternehmen gemeinsam mit der NWT-Gruppe der neunten Klasse und Vertreten der Schülerzeitung zu Jugend forscht, am Campus Künzelsau der Reinhold-Würth-Hochschule.
Bei Jugend forscht handelt es sich um zwei separate Wettbewerbe. Zum einen Jugend forsch für Jugendliche ab der vierten Klasse bis zu einem Alter von 21 Jahren. Zum anderen Schüler experimentieren welches die Juniorensparte des Wettbewerbs Jungen forscht ist. Hiermit dürfen bei Schüler experimentieren alle Wissenschaft Interessierten teilnehmen, die bei Anmeldeschluss nicht älter als 14 Jahre alt sind. Ziel dieses Wettbewerbs ist es das Interesse der Jugendlichen für die Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik zu wecken und junge Talente zu fördern.
Mir persönlich hat der Ausflug sehr gefallen. Zu Beginn erzählten uns Vertretern von ebm-papst etwas allgemein zu Jugend forscht und anschließend wurde uns von Studierenden bei ebm-papst etwas über ihr Studium berichtet, was auch ziemlich Interessant war obwohl ein Studium bei ebm-papst für mich persönlich nicht wirklich in Frage kommt.
Anschließend gingen wir gemeinsam zu der Ausstellung bei der wir als Aufgabe bekamen zu jedem Fachgebiet in beiden Wettbewerben, also sowohl Jugend forscht als auch Schüler experimentieren, etwas mehr über ein Projekt in Erfahrung zu bringen.
Vor allem von dem Wettbewerb Schüler experimentieren war ich sehr fasziniert, da es sich hier um Jugendlich beziehungsweise auch „Kinder“ handelt, die noch so jung sind und trotzdem schon solch außergewöhnlichen Ideen haben. Hier kommt mir als erstes das Projekt „Müllfischer“ aus dem Bereich Geo- und Raumwissenschaften in den Sinn. Hierbei handelt es sich um Auffangbehälter welche an den Seiten von Booten angebracht werden können und durch den entstehenden Sog bei fahrt Plastikmüll aufsammeln. Mit diesem Projekt haben die Jugendlichen nach einer Lösung für ein großes Problem unseres heutigen Lebens gesucht, was für mich ziemlich außergewöhnlich war in einem so jungen Alter, weshalb es mir wohl auch so im Gedächtnis geblieben ist.
Aber auch bei den Älteren gab es ziemlich interessante Dinge zu sehen, wie zum Beispiel das Projekt „Türen öffnen ohne Keime“ aus dem Bereich Arbeitswelt. Hierbei handelt es sich um einem Griff den man beispielsweise auf Reisen oder Festivals mitnehmen kann um Türen, ohne Berührung der oft Keimverseuchten Klinken, zu öffnen. Dabei dachten sie auch an verschiedene Arten von Türen also sowohl welche mit Klinken als auch mit Knäufen oder Henkeln, welche auch problemlos mit ihrem Griff zu öffnen sind. Dieses Projekt erscheint mir vor allem momentan als ziemlich nützlich.
Im Allgemeinen fand ich die Ausstellung sehr Interessant und würde sie auch gerne nächstes Jahr nochmal besuchen. Auch könnte ich mir vorstellen daran teilzunehmen da ich denke beziehungsweise auch von den Teilnehmern gehört habe, dass das Forschen an den Projekten sehr viel Spaß gemacht hat auch wenn es sie viel Arbeit gekostet hat.


Quellen
• https://www.jugend-forscht.de/stiftung-jugend-forscht-e-v.html
• https://www.jugend-forscht.de/teilnahme/alterssparten/schueler-experimentieren.html