„Jugend forscht“

Hallo zusammen,

endlich melde ich mich mal wieder bei euch. Wie ihr euch vielleicht erinnern könnt, war am Freitag den 21. Der Tag für unsere erste Zwischenpräsentation. Es war also die Aufgabe aller Beteiligten eine Präsentation über den aktuell ausgearbeiteten Stand der Themen zu halten.

Auch wenn das Thema heute ein anderes ist, möchte ich kurz auf die Präsentation eingehen. Ich möchte nur kurz loswerden, dass es wirklich Spaß gemacht hat, die Präsentation zu halten. Durch eine gute Vorbereitung war es möglich, sich während der Präsentation konzentrieren zu können und so seine Emotionen hineinbringen zu können. Es war also sehr gut und ich hoffe, dass ich auch alle Zuhörer damit begeistern konnte. Hierzu fehlt mir leider noch die Rückmeldung der Lehrer, welche jedoch bald folgen wird.

Jetzt aber zum eigentlichen Themas des heutigen Blogeintrages.

Vor knapp 2 Wochen hatten wir vom Seminarkurs „Unternehmen“ einen Ausflug zu:

Bildergebnis für jugend forscht

Ich glaube, jeder hat diesen Begriff schon einmal gehört. Dennoch wissen viele gar nicht was genau das sein soll. „Jugend forscht“ ist ein Schüler- und Jugendwettbewerb, in dem es vor allem um die Bereiche Naturwissenschaften, Technik, Mathematik und Informatik geht. Das Ziel dieses Wettbewerbs ist es, Talente in diesen Bereichen zu begeistern, zu finden und zu fördern. Dabei gilt „Jugend forscht“ in diesem Bereich als der bekannteste Wettbewerb in Deutschland.

Ich habe bisher auch nur davon gehört und darum habe ich mich besonders gefreut, einmal live bei diesem Wettbewerb als Besucher dabei zu sein. Deshalb möchte ich euch von meinen eigenen Eindrücken, Erlebnissen und Erkenntnissen zu „Jugend forscht“ berichten:

Ich finde, dass der Titel „Jugend forscht“ sehr bemerkenswert und mächtig wirkt. Wenn man dann noch feststellt, dass der Wettbewerb auf dem Campus in Künzelsau, an dem derzeit 8500 Leute studieren, ausgetragen wird, denkt man an etwas noch Größeres. Leider wurde ich dann etwas enttäuscht. Als Räumlichkeit habe ich mir ein kleineres Messegelände vorgestellt. Aber es war lediglich ein kleinerer Saal. Zudem dachte ich, dass es viel mehr Kandidaten geben würde.

Dennoch wollte ich den ersten Eindruck vergessen und ohne Vorurteile die Projekte der Jugendlichen betrachten. Also haben wir uns über die unterschiedlichsten Ideen der Wettbewerber informiert. Die Projekte wurden noch in Alter („Jugend forscht“ von 15 bis 21 Jahren und „Schüler experimentieren“ von 9 bis 14 Jahren) und in Fachbereiche (Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik) unterteilt.

Zwei Ideen sind mir im Gedächtnis geblieben, denn diese waren interessant und zusätzlich gut zu verstehen.

Die erste Idee war von einer Gruppe aus dem Bereich „Schüler experimentieren“ (Geo- und Raumwissenschaften). Der Einfall von Fynn, Finn und Theresa war es, einen „Müllfischer“ zu entwickeln, der aus recycelten Materialien bestehen soll. Dazu wurde vor Ort ein kleinerer Versuch dargestellt, um die Idee des „Müllfischers“ zu veranschaulichen. Dieser klappte schon ganz gut, weshalb sie das ganze erweitern wollen und den Versuch in einem Schwimmbad nochmals durchzuführen. Fasziniert hat mich, dass Schüler schon im Alter von 13 Jahren solch gute Visionen haben und diese auch umsetzten möchten.

Eine weitere gute Idee, haben meiner Meinung nach Benedikt und Henry. Deren Ziel ist es, Sehbehinderten Menschen zu helfen, indem Sie eine Art elektronischen Blindenhund entwickeln wollen. Sie haben bereits eine Prototypen erstellt, welcher jedoch noch stark verbessert und überprüft werden muss. Fasziniert hat mich, dass die Beiden bereits sehr viel Zeit in das Projekt investiert haben und deren Ziel es ist benachteiligten Menschen zu helfen. Außerdem wollten sie die Besucher bestmöglich über ihr Projekt informieren und überzeugen.

Es gab also die unterschiedlichsten Jugendlichen mit verschiedensten Ideen und Visionen. Doch das wichtigste: Alle hatten Spaß am Forschen und Entdecken von neuen Konzepten. Im Großen und Ganzen war es also ein sehr interessanter tag. Trotzdem wurde der Wettbewerb meinen Vorstellungen nicht gerecht, allein schon aufgrund der Veranstaltungsgröße.