Welche Fragen würde ich mir selber zu meinem Kolloquium stellen?

Am Freitag den 25.06.2021 findet die Endpräsentation und das Kolloquium meiner Gruppe statt (Schülerfirma Schulflaschen).

Aktuell stecke ich mitten in der Vorbereitung für beides. Für unsere Endpräsentation, über unsere Arbeit als Schülerfirma sind wir schon sehr weit gekommen. Unsere Präsentation steht. Wir haben uns für eine Powerpoint als Hauptmedium entschieden. Diese ist fertig erstellt. Jetzt müssen wir unsere Präsentation zusammen üben und hoffen, dass die Technik funktioniert. Parallel bereite ich mich auch auf das Kolloquium vor.

Jetzt folgen ein paar Fragen, die ich mir selber zu meinem Kolloquium stellen würde:

  1. Warum hast du dich für den Teilbereich Buchhaltung in eurer Schülerfirma entschieden?
  2. Was ist der Unterschied zwischen der einfachen und der doppelten Buchführung und warum musst du die einfache anwenden?
  3. Wie hat die Zusammenarbeit als Gruppe in der Schülerfirma geklappt?
  4. Gab es etwas, das dich bei deiner Arbeit überrascht hat (positiv und negativ)?
  5. Was hättest du rückblickend anders gemacht?
  6. Würdest du wieder eine Schülerfirma gründen und dich für das selbe Thema entscheiden?
  7. Wie geht es mit eurer Schülerfirma weiter?
  8. Was hast du neues gelernt, in dem Jahr in dem du an deinem Thema gearbeitet hast?

Ausschnitt aus meiner Seminararbeit zu Nachhaltigkeit in einer Schülerfirma

Warum Nachhaltigkeit auch in einer Schülerfirma wichtig ist

Sich der Umwelt bewusst zu sein, nachhaltig zu handeln, dieses Bewusstsein existiert erst seit kurzem bei einem größeren Teil der Menschen, der Politik und der Wirtschaft, obwohl beispielsweise Experten*innen schon seit Jahren von dem Klimawandel und der fortschreitenden Erderwärmung berichten. Wobei die Weltbevölkerung mit wachsenden Problemen konfrontiert ist und immer weiter sein wird. Schon 2064 wir die Weltbevölkerung auf 9,7 Milliarden Menschen   ansteigen, wobei schon jetzt alle zehn Sekunden ein Kind an Hunger und Mangelernährung stirbt. Dieses Verteilungs- und Versorgungsproblem ist nur eines von Vielen auf der Erde. Auch die Artenvielfalt geht zurück und viele Wissenschaftler*innen sind schon jetzt der Meinung, dass wir den Kipppunkt der Reversibilität der Erderwärmung überschritten haben oder dies in einigen wenigen Jahren tun werden. Nachhaltig zu handeln kann hier vieles verändern. Und dies sollte nicht nur privat, in der Bevölkerung, sondern auch in der Wirtschaft, in den Unternehmen geschehen, denn schließlich sind sie zum größten Teil für die Beschäftigung der Bürger*innen und so für einen großen Teil der sozialen Sicherheit zuständig und auf einem der Spitzenplätze in Sachen CO2-Emission. Beim Gründen einer modernen zukunftsgerichteten Schülerfirma muss so auch der Aspekt Nachhaltigkeit besonders vertreten sein, was durch die vorhergesagten und bereits aufgetretenen Probleme aufgrund von Handeln ohne Blick auf langfristige Folgen, vor allem für uns, jüngere Generationen, zu einem wichtigen und persönlichen Anliegen wird.

So sollen in dieser Arbeit, die Fragen erörtert werden, inwiefern und wie sich Nachhaltigkeit in der Wirtschaft, in einem Unternehmen umsetzen lässt. Hierzu soll als Beispiel unsere Schülerfirma dienen und es sollen Nachhaltigkeitskonzepte und ihre Umsetzung in der Schülerfirma betrachtet und bewertet werden.


Aktueller Stand und Gliederung

In den Osterferien habe ich begonnen meine Seminararbeit zu schreiben. Ich habe mich schon viel mit meinem theoretischen Teil auseinandergesetzt. Den praktischen Teil meiner Arbeit könnte ich noch nicht durchführen, da wir erst vor einer Woche unsereren Automaten aufgestellt haben, können erst jetzt die Marketingkonzepte angewendet und anschließend ausgewertet werden.

Hier die Gliederung meiner Seminararbeit:

  1. Einleitung
  2. Marketing allgemein
    1. Verschiedene Definitionen
    1. Was bedeutet Marketing?
    1. Marketingarten
    1. Markt und Wettbewerb
    1. Kunden
  3. Marketing Mix
  4. Wie funktioniert Marketing?
  5. Marketing in unserer Schülerfirma
    1. Umfrage
    1. Instagramaccount
    1. Schülerzeitungsartikel
    1. Werbung
    1. Plakate
    1. Durchsagen
  6. Unsere Marketingkonzepte
    1. Konzept 1
    1. Konzept 2
    1. Konzept 3
  7. Schluss/Fazit

Es kann sein, dass es noch Veränderungen in der Gliederung geben wird, da mein Teil voraussichtlich noch komprimiert werden muss.

Gliederung der Seminararbeit „Nachhaltigkeit“ und aktueller Stand

1. Aktueller Stand: Unseren Automaten, der im letzten Monat angekommen ist, konnten wir nun gemeinsam mit dem Hausmeister unserer Schule aufstellen. Außerdem sind wir dabei, nach und nach die Hinweise zu unseren Sponsoren auf unserem Automaten anzubringen und diesen vollständig zu beschriften und zu bekleben. Ein größerer Teil unserer Produkte ist nun ebenfalls angekommen, den wir nächste Woche einräumen werden, um den Automaten so schnell wie möglich in Betrieb zu nehmen, sodass wir zum einen in unserer Seminararbeit auch über den Betrieb des Automaten schreiben können und zum anderen längerfristig gesehen keine Produkte aufgrund des Mindesthaltbarkeitsdatum aussortieren müssen, da diese nicht mehr verkauft werden können. So soll in den nächsten Wochen stattfinden.

2. Gliederung meiner Seminararbeit:

1. Einstieg (Motivation, Relevanz des Themas)

2. Nachhaltigkeit

a. Definition

b. Corporate Social Responsibility

c. Aspekte der Nachhaltigkeit – grundlegende Leitlinienbeispiele für Unternehmen

– Die Dreieck der Nachhaltigkeit (ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit)

– Die Agenda 2030

– FairTrade und FairTrade-Siegel

– Die ISO 26000

3. Nachhaltigkeitskonzepte

a. allgemeines methodisches Vorgehen und Merkmale eines nachhaltigen Vorgehens im Unternehmen

b. Aspekte unseres Nachhaltigkeitskonzepts

c. kriteriengestützte Bewertung unseres Nachhaltigkeitskonzepts in Theorie und Praxis

4. Vorteile und Nachteile bzw. Risiken einer Nachhaltigkeitsstrategie

a. Allgemeines

b. eigene Erfahrungen

5. Fazit

6. Ausblick

a. Nachhaltigkeit in Unternehmen in der Zukunft (→ innovative Gedanken zu Nachhaltigkeit in Unternehmen und von Experten)

b. Nachhaltigkeit in Unternehmen anderer Bereiche und Wirtschaftssektoren

c. Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung der Unternehmen durch politische Maßnahmen

Jedoch können Unterpunkte in ihrer Formulierung und Ausgestaltung noch variieren oder müssen gekürzt werden. Dies ist nur die Gliederung meines eigenen Teils. Die Gliederung unserer gesamten Seminararbeit erfolgt genau nach dem Schema unserer Zwischenpräsentation mit gemeinsamer Einleitung, Unterpunkten zum allgemeinen Projekt und dem gemeinsamen Schlussteil.

3. Stand der Seminararbeit und noch offene Fragen: Da unser Automat noch nicht in Betrieb genommen wurde, lässt sich unsere Nachhaltigkeitsstrategie aus der Praxis heraus bis jetzt nur teilweise bewerten. Außerdem sind die Recherchen vor allem in Bezug auf den Ausblick noch nicht abgeschlossen. In der Theorie kann unsere Nachhaltigkeitsstrategie jedoch schon gut eingeschätzt und bewertet werden.

Zwischenpräsentation, Produkte, Recherchen und ein Automat – Schülerfirma Materifair

Zunächst einmal haben wir uns auf unsere Zwischenpräsentation und deren Vorbereitung konzentriert. Das heißt, dass wir uns aufgeteilt haben und jeder das Thema seiner Seminararbeit und weitere Unterpunkte unserer Firma, die mit unseren jeweiligen Themen verknüpft sind oder um die wir uns jeweils zusätzlich in der Firma gekümmert haben, vorstellen sollte. So kann jeder in seinem Tempo, mit seiner Methode und mit seiner Handschrift ohne Konflikte mit den Anderen arbeiten.

Außerdem hatten wir uns viele Gedanken über die Übersichtlichkeit unseres Vortrags gemacht, da wir zwar mit PowerPoint arbeiten wollten, man hier aber ohne ein dauerhaft bestehendes Inhaltsverzeichnis, leicht den Überblick über die vielen verschiedenen Folien verlieren kann, kamen wir zu der Überlegung, ob es nicht sinnvoll wäre, den Vortrag an unserer kleinen „Gründungsgeschichte“ von Beginn des Schuljahres bis zum Zeitpunkt des Vortrags zu orientieren, was wir dann auch mit Hilfe eines Zeitstrahls in Form einer großen Flipchart umgesetzt haben.

Durch die Aufteilung der einzelnen Themen, konnten wir auch ohne tägliche Besprechungen gut zusammenarbeiten, standen aber immer für Fragen der Anderen bereit, die wir meist mithilfe eines Chats beantwortet haben. Aber auch an online Videokonferenzen kamen wir nicht ganz vorbei, in denen wir uns aufeinander abstimmen und das weitere Vorgehen besprechen mussten. Außerdem hatten wir durch die eingeschränkte Schulöffnung die Möglichkeit, unseren Vortrag und vor allem den Ablauf einmal vorher in Präsenz durch zu üben. Das Vortragsmedium Powerpoint hat uns hier ebenfalls geholfen, da wir uns nicht mehrere Male treffen und ein ausgeklügeltes Plakat vorbereiten konnten. Und so hat jeder seine eigene PowerPoint erstellt und diese wurden letztlich zusammengefügt, sodass eine durchgehende Präsentation entstand.

So funktioniert unsere Zusammenarbeit weiter problemlos. Hier ist ebenfalls anzumerken, dass wir unsere Zusammenarbeit durch weitere Lockdowns nicht stark verändern mussten, da wir zuvor schon größtenteils digital gearbeitet und kommuniziert haben, weil wir durch unsere Stundenpläne schon zuvor in der gesamten Wochen keine einzige Möglichkeit hatten, uns ausführlich persönlich zu besprechen außerhalb der Seminarkursstunden.

Die Produkte haben wir nun außerdem festgelegt und somit uns auch gleich auf die Verkaufspreise geeinigt, deren Bestellung wir jetzt organisieren müssen. Des weiteren ist in der Zeit nach der Zwischenpräsentation der Automat angekommen und muss nun in Absprache mit dem Hausmeister nach den Osterferien aufgestellt werden, damit wir ihn anschließend eröffnen können. Ob er jedoch vollständig sofort in Betrieb genommen wird, hängt von der Situation in der Schule ab, da es unnötig, teuer, verschwenderisch und nicht nachhaltig ist, den Automaten voll zu befüllen, wenn nur zwei Klassenstufen an der Schule sind.

So kann ich dann beginnend bei den Produkten, die Informationen über die praktische Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategien an unserem Automaten für meine Seminararbeit sammeln, ohne die ich eine Nachhaltigkeitsstrategie bzw. die Umsetzung der einzelnen Aspekte nicht bewerten kann. Denn diese beschränken sich bis jetzt auf einige theoretische Informationen zu Orientierungsmöglichkeiten für Unternehmen und eine theoretisches Konzept, das bis jetzt nur ansatzweise umgesetzt wurde, zur Nachhaltigkeit für unserer Schülerfirma. Zusätzlich zu diesen Informationen, die ich für unsere Zwischenpräsentation gesammelt und dort verarbeitet habe, habe ich mich noch durch die Beschäftigung mit unserer Produktauswahl ausführlicher mit dem Aspekt FairTrade beschäftigt und wie hier nicht nur der soziale und ökonomische Aspekt der Nachhaltigkeit durch faire Löhne bedacht, sondern auch der ökologische Aspekt bedacht wird, durch beispielsweise Weiterbildungen zur ökologischen Landwirtschaft für Kleinbauern weltweit und immerhin waren 2018 schon 77% der FairTrade Produkte auch zusätzlich bio-zertifiziert, sie sind also durch ökologische Landwirtschaft entstanden.

Außerdem habe ich angefangen in ein Buch über Nachhaltigkeit im ökologischen Sinne und Klimaschutz hineinzulesen und mich mit diesem Thema zu beschäftigen, in dem der Autor seine sehr interessante, andere und nicht jedem bewusste Ansicht über Klimaschutz darstellt: Klimaschutz darf nicht rein durch die CO2-Emission definiert werden, vielmehr sei der größte Teil der klimaschädlichen Aspekte auf einen zu hohen und unbedachten Ressourcenverbrauch zurückzuführen, an dem die wirkliche Umweltfreundlichkeit eines Produkts oder einer Aktivität gemessen werden soll.

So arbeiten wir weiterhin wohl größtenteils wie während der Vorbereitung auf unsere Zwischenpräsentation digital zusammen, um unser Projekt auch in die Realität umzusetzen und nicht nur theoretisch planen, denn nur so lassen sich wirkliche Schlussfolgerungen ziehen, die auch die reale Umsetzbarkeit und nicht nur die Theorie miteinbeziehen. Und dabei stehen wir gerade in den Startlöchern.

Quellen:

Hier beispielsweise über Weiterbildungen von Kleinbauern, die in Brasilien Orangen anbauen: https://www.fairtrade-deutschland.de/was-ist-fairtrade/arbeitsschwerpunkte/fairtrade-projekte-zu-arbeitsschwerpunkten/staerkung-des-kleinbaeuerlichen-orangenanbaus-in-brasilien Angabe zum Bio-Anteil an FairtTrade Produkten: https://www.fairtrade-deutschland.de/service/presse/details/bio-und-fair-immer-gefragter-3069 Das Buch: „Grüne Lügen“ von Friedrich Schmidt-Bleek (Ludwig Verlag, 2014 München)

Zwischenpräsentation

Anfang des Monats hatten wir unsere Zwischenpräsentation über unsere nachhaltige Schülerfirma „Materifair“. Die Vorbereitung startete bereits im Januar 2021, da der eigentliche Termin auf dem 01.02.2021 lag. Wir haben uns zu einigen Konferenzen getroffen, bei welchen wir besprochen haben, was für Punkte relevant für unsere Präsentation sind und welche wir nur in unserer Seminararbeit bearbeiten.

Unsere Gliederung sah folgend aus:

  1. Einstieg
  2. Motivation
  3. Ideenentwicklung
  4. Projekt allgemein
  5. Materifair
  6. Marketing
  7. Fair- o- mat
  8. Businessplan
  9. Schulvertrag
  10. Weg zu Sponsoren
  11. Buchhaltung
  12. Produkte
  13. Nachhaltigkeit
  14. aktueller Stand
  15. Aussicht in die Zukunft
  16. Fazit

Wir haben die verschiedenen Punkte in einer chronologischen Reihenfolge angeordnet, also so wie die verschiedenen Ereignisse stattgefunden haben. Jeder aus unserer Gruppe hat seinen eigenen großen Teil, den er anhand des Automaten beobachtet und bearbeitet. Easy hat den Bereich Nachhaltigkeit, Astronaut kümmert sich um den Bereich Buchhaltung und ich bin für das Marketing in unserer Schülerfirma verantwortlich. Die restlichen Punkte unserer Präsentation haben wir untereinander aufgeteilt, sodass jeder ungefähr denselben Vorbereitungsaufwand/-umfang hatte. Zudem habe ich noch das Zusammenstellen der gesamten PowerPoint Präsentation übernommen.

Ich kam mit der Vorbereitung meines Teils sehr gut zurecht, ich hatte keine zeitlichen Probleme und es hat auch sehr viel Spaß gemacht, sich über die verschiedenen Bereiche zu informieren. Außerdem finde ich, dass wir als Team sehr gut funktionieren und uns sehr gut ergänzt haben. Also wenn jemand eine Frage hatte, haben die anderen beiden versucht sie zu beantworten und zu helfen, wo es ging. Eine Woche vor der Zwischenpräsentation haben wir uns in der Schule getroffen um die Präsentation einmal gemeinsam durchzumachen, um zu sehen ob sich bei der Präsentation etwas verschoben hat oder ob alles funktioniert.

Zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass es mir bis dato schon sehr viel Spaß gemacht an diesem Projekt zu Arbeiten. Zuletzt noch eine sehr erfreuliche Nachricht: Unser Automat ist endlich bei uns angekommen. 😊

Thermosflaschen designen und verkaufen (Marketing) -Exposé

Das Projekt das wir uns für unseren Seminarkurs Unternehmensgründung überlegt haben, ist das Designen und der Verkauf von Thermosflaschen an unserer Schule. Dadurch sollen Plastikverbrauch und –Müll eingedämmt werden, um unsere Schule nachhaltiger zu machen. Unsere Mitschüler sollen so motiviert werden, diese Flasche öfter zu benutzen. Auch deshalb standen Thermosflaschen zur Auswahl, da sie lange halten und durch ihre Isolierung das ganze Jahr über nützlich sind. Wir haben schon einige Websites gefunden die sich gut eignen, da sie perfekt zu unserem Thema passen. Dort kann man verschiedene Muster für die Flaschen entwerfen (z. B. nach Abstimmung an der Schule mit Schullogo).

Nachdem wir unser Thema gefunden haben, haben wir eine Umfrage ausgearbeitet um herauszufinden wie viel Anklang der Verkauf von Flaschen finden würde. Für die Flaschen waren 296 Schüler, dagegen nur 68, 145 stimmten für normale Flaschen, die Thermosflaschen und die mit Fruchteinsatz hatten je 150 Stimmen. Die meisten Schüler wollen für eine gute Thermosflasche nur 6-8 Euro ausgeben während die wenigsten 12 Euro oder mehr bezahlen würden. Auf der Flasche wird auf jeden Fall ein kleines Schullogo abgebildet sein, ob sie einfarbig oder mit Muster bedruckt werden entscheidet sich noch.

Als nächstes werden wir verschiedene Flaschentypen testen um eine qualitativ hochwertige Flasche zu finden die nicht zu teuer und bedruckbar ist, da das Endprodukt größtenteils den Ansprüchen der Schüler entsprechen soll.
Innerhalb unserer Firma übernimmt jeder einen der vier Bereiche: Vertrieb, Marketing, Buchhaltung und Projektmanagement. Der Bereich Marketing beschäftigt sich damit dem potentiellen Käufer das Produkt so gut wie möglich darzustellen und vor allem die positiven Aspekte in den Vordergrund zu rücken, außerdem betrifft Marketing auch social media, wo mittlerweile ein Großteil der Werbeaktionen stattfindet und wo man die Käufer durch gezielte Anzeigen leicht beeinflussen kann.
Dadurch ist gerade dieser Bereich zu social media und Corona Zeiten (wo sowieso das meiste im Internet passiert) besonders interessant. Zudem möchte ich vielleicht in dieser Richtung studieren, also würden mir einige praktische Einblicke definitiv helfen. Im BOGY konnte ich auch schon ein paar Erfahrungen sammeln, die uns bei unserer Firma hoffentlich weiter helfen werden. Im Großen und Ganzen kann man Marketing auf viele verschieden Arten betreiben. Zum Beispiel im Internet mit Anzeigen oder mit Plakaten, Bannern oder ähnlichem vor Ort.


Am Anfang wird es schwer sein die richtigen Informationen zu finden die überzeugen werden, aber ich denke über das Jahr hinweg in dem wir uns mit diesem Projekt beschäftigen, wird es immer leichter werden herauszufinden was gut funktioniert. Bei Schülern als Zielgruppe sind vermutlich Instagram und Co. und Plakate in der Schule der beste Weg auf unsere Firma aufmerksam zu machen. Zumal Schüler oftmals empfänglicher für Produkte sind die von anderen Schülern kommen und organisiert wurden.

Exposé unserer Schülerfirma Materifair (unser gemeinsamer Teil allgemein zu unserer Schülerfirma von Hexe Lilli, Astronaut und easy)

Zentrales Projekt:

→ Auszug aus unserem Businessplan aus dem ersten Punkt: Zusammenfassung der Geschäftsidee: „Unser Geschäft soll daraus bestehen, Süßigkeiten und Gegenstände, die von Schülern in der Schule gebraucht werden, mit einem Automaten zu verkaufen. Um zum einen Geld zu sparen und zum anderen dem modernen Trend der Nachhaltigkeit zu folgen, soll dieser Automat rein mechanisch, also stromlos, betrieben werden. Außerdem wollen wir vor allem im Blick auf die Lebensmittel auf fair gehandelte Alternativen zurückgreifen. Denn wie in anderen Schulen auch gibt es bei uns Mittagspausen, etc., die oft zeitlich gerade so zum Beispiel zum Mittag essen ausreichen und sollte dann noch jemand zum Beispiel einen Nachtisch benötigen, den es in der Cafeteria nicht gibt, ist die Zeit oft zu knapp um noch zu einem Supermarkt oder zur Bäckerei zu laufen. Unser Automat soll deshalb an einem leicht zu erreichenden Ort in unserer Schule stehen, um das Schulleben der Schüler zu erleichtern, auch wenn die Cafeteria zum Beispiel schon geschlossen hat.“

Relevanz des Themas:

Wir haben uns speziell für den Fair-o-mat entschieden, da dieser für den Verkauf von fairen Produkten vorgesehen wurde. Uns ist es sehr wichtig faire Produkte zu verkaufen, da es an der Zeit ist in der Welt etwas zu verändern. Oftmals leiden in Entwicklungsländern immer noch sehr viele Menschen. Das liegt daran, dass Unternehmen ihre Produkte so billig wie möglich herstellen wollen, um mehr Gewinn aus dem Verkauf schlagen zu können. Um das zu erreichen, zahlen sie den Menschen, die das Produkt herstellen Löhne, die unter dem liegen, was sie zum Leben benötigen. Faire Produkte hingegen müssen z.B. wenn sie das Siegel von Fairtrade haben, alle Zutaten, die als Fairtrade-Rohstoffe verfügbar sind, verwenden. Zudem wird der Handel kontrolliert und die Erzeuger erhalten einen Mindestpreis, der von der jeweiligen Organisation bestimmt wird. Dadurch wird den Erzeugern ein höheres und zuverlässigeres Einkommen ermöglicht. Das bedeutet, wenn man faire Produkte verkauft, tut man etwas Gutes für die Wirtschaft und die Menschen. Und genau das wollen wir den Menschen beibringen, dass es nicht immer darum geht, das billigste Produkt zu kaufen, sondern das, von dem alle profitieren.

Motivation:

Wir möchten den Schülern verdeutlichen, dass es auch faire und gute Produkte gibt, die nicht so viel teurer sind als die „Normalen“. Und auch, dass man ruhig mal zu den fairen Produkten greifen sollte, statt immer nur darauf zu achten, so viel Geld wie möglich zu sparen. Zudem haben wir vor, mit dem Automaten den Alltag der Schüler zu erleichtern, zum Beispiel wenn sie ihre Maske vergessen haben, dass sie sich dort eine kaufen können oder wenn sie in der Pause „Nervennahrung“ brauchen, dass sie sich diese kurz holen können. Denn wir möchten so auch Andere von Nachhaltigkeit und Fairtrade begeistern.

Erkenntnisinteresse:

Uns helfen wird dieses Projekt vor allem in dem wir lernen als Team gut zusammenzuarbeiten, aber trotzdem selbstständig zu sein. Wir lernen so auch die Grundstrukturen eines Unternehmens kennen und können uns selbst als Gründer einer Schülerfirma versuchen und dabei zum Beispiel viele verschiedene Strategien in den verschiedenen Bereichen erproben und selbst ausprobieren. So können wir zum Beispiel auch einige Grundlagen von Selbstständigkeit und Firmengründung kennenlernen, von denen wir im späteren Berufsleben profitieren können. Da der Automat einen Mehrwert für die Schüler also auch für uns besitzt, können wir auch selbst von den Vorzügen eines solchen Automaten an unserer Schule profitieren.

Ideenentwicklung:

In der ersten Stunde des Seminarkurses kamen wir auf die Idee, Flaschen für die Schüler und Lehrer zu designen und zu verkaufen. Allerdings wurde uns klar, dass eine andere Gruppe genau dieselbe Idee und sie auch schon mit den Lehrern besprochen hat. Also mussten wir uns eine andere Idee überlegen. Eine andere Idee von uns war es, Kleidung nachhaltig zu Batiken, allerdings wäre es sehr umständlich geworden nachhaltige Farbe zu finden und sie dann letztendlich auch wieder zu entsorgen, da die Farbe nicht in den Abfluss darf und man noch andere Sachen beachten muss. Zusätzlich waren wir uns unsicher, ob das bei den Schülern auch gut ankommt, weil man kann die Kleidung ja auch online im Internet kaufen kann, wo sie wahrscheinlich billiger sein wird, weil wir sie von Hand angefertigt hätten. Das hätte somit dann auch sehr viel Zeit gekostet und wäre auch sehr aufwendig gewesen. Also haben wir uns dagegen entschieden. Wir haben uns dann im Internet erkundigt, was andere Schülerfirmen schon gemacht haben und haben uns von diesen Ideen inspirieren lassen. Dadurch sind wir dann auf die Idee des Automaten gekommen und weil für uns von Anfang an klar war, dass wir etwas mit Nachhaltigkeit machen möchten, haben wir uns für einen nachhaltigen Automaten mit größtenteils fair gehandelten Produkten entschieden.

Literaturüberblick:

Da nachhaltige und faire Automaten etwas Neuartiges, wirtschaftlich gesehen, sind, müssen wir uns Verkaufsstrategien und Konzepte zu sehr großem Teil vollkommen selbst erarbeiten und erproben. So kann hierbei nur auf die Firma, die diesen bestimmten Automat anbietet, verwiesen werden: https://www.fair-o-mat.de. Diese bietet aber auch eine Hilfestellung in zum Beispiel der Produktauswahl und Verweise auf große Fairtrade-Händler wie GEPA, El puente oder bio-fair-trade. Außerdem wird hier zum Teil die Nachhaltigkeitsstrategie der Firma und somit auch die, des Automaten erörtert. Informationen zu Fairtrade sind zum Beispiel auf der Website von GEPA: https://www.gepa.de/home.html zu finden. Hier wird zum Beispiel die Herkunft der verschiedenen Produkte genau beschrieben. Informationen zum Kauf und Verkauf von FairTrade-Produkten konnten wir außerdem durch eine Person, die ehrenamtlich diese Produkte verkauft, erhalten. Als Hilfestellung zum allgemeinen Betrieb einer Schülerfirma sind das Arbeitsheft von Boeckler zum Thema Schülerfirma(https://www.boeckler.de/pdf/schule_ah_schuelerfirma_2018.pdf), in der die Gründung einer solchen erklärt wird und die Vorlage zum Erstellen eines Businessplans für Schülerfirmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie(https://www.unternehmergeist-macht-schule.de/SharedDocs/Downloads/materialienschueler/Businessplan-erweiterte-Vorlage.pdf?__blob=publicationFile) sehr hilfreich. Weitere Links zum Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen sind in easy’s Teil des Exposés zu finden.

Ziel der Arbeit:

Unser Ziel ist es zunächst einmal zu erreichen, dass der Automat und seine Produkte gut von den Schülern und Lehrern angenommen werden. Zudem wäre es optimal, wenn wir den Automaten entweder selber weiter betreiben können oder ihn an jüngere Schulklassen abgeben könnten, sodass diese ihn weiter betreiben können. Ein weiteres Ziel ist es, verschiedene Aktionen zu planen, damit für jeden und jede Jahreszeit etwas vorhanden ist, was einen anspricht und auch, dass Abwechslung stattfindet, damit es nicht langweilig wird.

Reflexion eigener Vorkenntnisse und Kompetenzen:

Ich, easy, kann gut selbstständig, aber auch gemeinsam im Team arbeiten, dabei kreativ werden und „um die Ecke denken“. Durch mein Praktikum bei einer sehr kleinen Anwaltskanzlei, konnte ich einen Blick darauf werfen, wie sich ein sehr kleines Unternehmen gut organisiert und koordiniert und diese Arbeitsstrategie mit regelmäßigem, in kleinen Abständen Absprechen, ist gut auf unsere Schülerfirma übertragbar. Ich, Astronaut, habe beim Zeitung austragen gelernt, mich selbst zu organisieren, strukturieren und zuverlässig die Zeitung kontinuierlich zu den bestimmten Abonnenten zu liefern. Zudem habe ich durch das Motorrad fahren ein gewisses Verantwortungsbewusstsein und auch eine gute Einschätzung von Risiken, da ich im Straßenverkehr oftmals damit konfrontiert werde. Aus den Gründen habe ich mich für die Buchhaltung, also auch den An-und Verkauf, in unserer Schülerfirma entschieden. Ich, Hexe Lilli, bringe verschiedene Fähigkeiten mit. Ich bin z.B. sehr zielorientiert, da ich gerne in der Zukunft plane. Außerdem kann ich gut strukturieren, planen und organisieren. Letztes Schuljahr habe ich ein einwöchiges Praktikum an der Grundschule Blaufelden gemacht und davon bringe ich vielleicht eine gewisse Präsentationsfähigkeit mit, weil ich den Schüler und Schülerinnen den Unterrichtsstoff so beibringen musste, dass sie ihn auch verstehen und an Aufgaben anwenden können. Zudem arbeite ich gerne in einem Team.

Erste Schritte:

Unsere ersten Schritte, nach der Ideenfindung, waren, zu überlegen wie wir einen Automaten finden der uns preislich und aber auch optisch zuspricht. Wir haben sehr viel im Internet recherchiert und sind letztendlich auf die Firma fair-o-mat gestoßen, für welche wir uns auch entschieden haben. Zusätzlich wollten wir herausfinden, ob Interesse an unserem Automaten besteht. Wir haben uns dazu entschlossen eine Umfrage an die Schüler zu verteilen. An unserer Umfrage haben 322 Schüler teilgenommen, davon haben 297 Schüler Interesse an unserem Automaten. Von einem kleinen Teil der Lehrer haben wir die Umfrage nicht mehr zurückerhalten, darum hat auch nicht die gesamte Schule an unserer Umfrage mitgemacht. Nachdem feststand das wir einen Automaten in der Schule aufstellen, weil großes Interesse daran besteht, haben wir uns entschieden einen Instagramaccount zu gründen um die Schüler mit unserem Automaten auf dem aktuellen Stand zu halten und sie über die Neuigkeiten zu informieren Unser Instagramname ist Materifair, denn so heißt auch unsere Schülerfirma. Unser Schülerfirmaname besteht aus zwei Wörtern, aus „materiae“ (lat.: mechanisch) und aus „fair“. Wir haben uns für diesen Namen entschieden, weil unser Automat mechanisch betrieben wird und wir in dem Automaten größtenteils fair gehandelte Produkte verkaufen möchten. Unser nächster Schritte war es, für unsere Sponsoren, über die wir unseren Automaten und die Produkte finanzieren möchten, einen Businessplan zu erstellen. Als letzten Schritt, den wir bis zum jetzigen Zeitpunkt gemacht haben, haben wir der Firma unseres Automaten eine Angebotsanfrage geschickt, dass wir den Preis unseres Automaten wissen und somit auf die Sponsoren zugehen können. Die Antwort auf unsere Angebotsanfrage dauert bis zu zehn Werktagen. Die Anfrage haben wir am 30.10.2020 fortgeschickt. Außerdem haben wir uns auch schon mit Herr Uhrhan besprochen, ob wir solch einen Automaten überhaupt aufstellen dürfen und er war damit einverstanden.

Zeitplan, Grobgliederung und methodisches Vorgehen:

Unser Ziel war es bis Ende der Herbstferien, uns über unsere Ideen und deren Umsetzung zu informieren und einen Businessplan für unsere Schülerfirma zu erstellen. Außerdem ist es nun nötig in den ersten beiden Wochen nach den Herbstferien Sponsoren für unser Projekt zu finden. Hierbei soll uns vor allem unser Businessplan helfen. Mit dieser Aufgabe werden wir uns zu dritt beschäftigen, da wir so auf mehrere Firmen gleichzeitig zugehen können. Außerdem wollen wir ein Bankkonto erstellen und das „Rechtliche“ regeln. Daraufhin soll, nachdem wir einen passenden Sponsor gefunden haben, der Automat bestellt werden, zu dem wir schon in den Herbstferien ein Angebot abgeschickt haben. Da die Lieferung des Automaten ca. zwei Wochen dauert, können wir währenddessen beginnen, die Produktbeschaffung zu planen und diese einzukaufen. Auch wäre es sinnvoll in dieser Zeit mit dem Marketing zu beginnen. Im Dezember soll voraussichtlich eine Art Adventskalenderaktion stattfinden. Dabei sollen die weihnachtlichen Produkte in einem unserer Fächer im Automat täglich oder wöchentlich wechseln. Diese Aktion muss ebenfalls in den beiden letzten Wochen des Novembers geplant werden. So können wir in der darauffolgenden Zwischenpräsentation zum Beispiel einen Schwerpunkt auf diese Aktion legen. In den folgenden Wochen soll der Automat im Normalbetrieb laufen und unsere Koordination untereinander soll sich normalisieren beim zum Beispiel Auffüllen des Automaten, sodass er auch langfristig laufen kann. Währenddessen sollen auch die Verkaufszahlen der Produkte ausgewertet werden, Kunden befragt werden und eine Anpassung des Angebots auf die Nachfrage erfolgen. In der Fastenzeit vor Ostern wäre es außerdem möglich einige der Süßigkeiten durch salzige Produkte zu ersetzen. Während unserer konzentrierten Arbeitsphase an unserer Seminararbeit in den Wochen vor den Pfingstferien soll der Automat dann im Normalbetrieb weiterlaufen. Unser ganzes Jahr der Seminararbeit ist also grob gegliedert durch den Zyklus der methodischen Schritte: informieren, planen, erproben und durchführen und reflektieren, die jeder in seinem Bereich der Schülerfirma durchführt und die gemeinsam durchgeführt werden. Reflektieren wollen wir unter anderem in den Punkten Nachhaltigkeit, Effektivität und Effizienz. Aufgeteilt haben wir uns durch unserer jeweiligen Seminararbeitsthemen in Marketing (Hexe Lilli), Finanzen und Buchhaltung (Astronaut) und Nachhaltigkeit und Management der Produkte (easy).

Marketing in Unternehmen am Beispiel unserer Schülerfirma „Materifair“ (Einzelteil von Hexe Lilli)

In jedem Unternehmen müssen verschiedene Bereiche abgedeckt werden, um ein gut laufendes Geschäft zu erreichen. So auch die Sparte Marketing. Jedes Unternehmen muss sich selbst finden und ein eigenes Marketingkonzept gestalten, da für jede Firma ein individuelles Marketingkonzept entwickelt werden muss. Um solch ein perfekt auf ein Unternehmen abgestimmtes Marketingkonzept zu kreieren, braucht es meist mehrere Versuche, bis das „perfekte“ Konzept gefunden wird. Um diesen Weg zu einem nahezu „perfekten“ Marketingkonzept selbst einmal zu erleben, soll hier unsere extra dafür eigens gegründete Schülerfirma „Materifair“ als Beispiel dienen. Da es viele unterschiedliche Marketingkonzepte gibt, ist das Ziel dieser Arbeit verschiedene Marketingkonzepte an unserer Schülerfirma auszuprobieren, zu betrachten, die Erfolge bzw. die Schwächen zu erkennen und zu analysieren.

Meine eigenen Vorkenntnisse zum Thema Marketing:

Dadurch, dass ich fünf Jahre in der Schülerzeitung mitgearbeitet habe, weiß ich wie man Kunden ein Produkt näherbringt und wie man Kunden überzeugen kann, dass sie ein Produkt kaufen.

Warum ist es für mich lohnenswert sich mit diesem Thema zu beschäftigen?

Das Thema Marketing ist für Unternehmen sehr wichtig, da man jedes Produkt (bzw. Geschäft) nur durch das richtige Marketingkonzept an die Kunden verkaufen kann. Falls ich später in einem Unternehmen arbeiten möchte, in dem ich im Bereich Marketing angestellt bin, kann ich mein Gelerntes einbringen und umsetzen. Außerdem ist das Thema sehr interessant, da es vielfältig ist und man Erfolge durch Ausprobieren erzielen kann.

Zeitplan, Arbeitsschritte und grobe Gliederung:

Im gesamten Schuljahr plane ich mich mit verschiedenen Marketingkonzepten auseinandersetzen und sie anhand unserer Schülerfirma „Materifair“ versuchen umzusetzen. Die Ergebnisse, zu Erfolg oder Misserfolg der einzelnen Marketingkonzepte, werden anschließend analysiert. Im Anschluss erfolgt dann die Auswahl, welches Marketingkonzept für unsere Schülerfirma am meisten Sinn macht. Zusätzlich möchte ich mir wahrscheinlich noch anhand von Coca-Cola ein Beispielunternehmen genauer ansehen, um herauszufinden, wie sie Marketing umsetzen, um so erfolgreich zu sein.

Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit lautet:

Wie lässt sich Marketing am Beispiel unserer Schülerfirma „Materifair“ umsetzen?

In meiner Seminararbeit werde ich mich unter anderem mit der Definition von Marketing, weiter mit verschiedenen Fragestellungen befassen. „Wie wird Marketing allgemein in Unternehmen umgesetzt? Mit der Firma Coca-Cola als Beispiel“, – „Was sind die verschiedenen Marketingmaßnahmen?“,-„Hat sich die Anschaffung des Automaten Fair-o-mat gelohnt?“,-„Für welches Marketingkonzept haben wir uns letztendlich entschieden und warum?“ . Ich beschäftige mit mit den unterschiedlichen Marketingkonzepten unserer Schülerfirma, um insgesamt auf die zentrale Fragestellung hinzuarbeiten.

Methodisches Vorgehen:

Meine Arbeit baue ich sehr strukturiert und geordnet auf. Ich werde mich zu Beginn  der Arbeit mit der Definition von Marketing und dem Begriff Marketing allgemein befassen, anschließend werde ich auf die, in der Grobgliederung, genannten Fragen eingehen, sodass ich am Ende dieser Arbeit die zentrale Fragestellung beantworten kann. Eine genaue Reihenfolge der Fragen kann ich derzeit noch nicht exakt darstellen, da es sein kann, dass noch weitere Fragen im Verlauf des Seminarkursjahres hinzukommen werden oder sich Änderungen bei der Bearbeitung der schon gestellten Fragen ergeben. Zu Erkenntnissen, die mir beim Bearbeiten der Fragen helfen werden, komme ich z.B. durch die bereits durchgeführte Umfrage oder später durch das Auswerten der Verkaufszahlen der unterschiedlichen Produktfächer im „Fair-o-mat“. Außerdem sieht man auch an Rückmeldungen der Schüler und Schülerinnen, ob und vor allem was man verändern bzw. verbessern sollte. Falls bei einer Strategie viele Kunden, zwar von der Aktionswoche etwas  mitbekommen haben, aber nichts gekauft oder die Aktion nicht ansprechend gestaltet wurde, kann man zum Bewerten z.B. das Kriterium Reichweite nehmen.

Literaturüberblick:

In meiner Seminararbeit werde ich unter anderem die nachfolgenden Quellen nutzen, um die Ziele und die Fragen zu beantworten und vor allem um mich mit dem Thema Marketing vertrauter zu machen.

In der Quelle, https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/marketing#:~:text=Marketing%20ist%20die%20gezielte%20und,ein%20zentraler%20Aspekt%20der%20Unternehmensf%C3%BChrung, geht es um die Definition von Marketing. Außerdem wird hier erklärt was Marketing ist und was man unter den 4´Ps bzw. 7´Ps versteht.

Weiter möchte ich mich mit dieser Quelle befassen: https://www.sem-deutschland.de/inbound-marketing-agentur/online-marketing-glossar/was-ist-marketing/#:~:text=zum%20Thema%20Marketing-,Was%20ist%20Marketing%3F,anvisierten%20Absatzm%C3%A4rkte%20schmackhaft%20zu%20machen. In ihr geht es ebenfalls um die Definition von Marketing und man bekommt einen Überblick über das Thema.

Die folgende Quelle, https://blog.hubspot.de/marketing/marketingmassnahmen, erläutert Marketingmaßnahmen, wie Unternehmen diese einsetzen und warum sie genau diese Maßnahmen verwenden.

In dieser Quelle, https://diri-socialmedia.de/marketing-im-unternehmen/, wird im Allgemeinen aufgezeigt welche Rolle Marketing in Unternehmen spielt.

Diese beiden Quellen,https://www.coca-cola-deutschland.de/kontakt-und-faq/fragen-an-coca-cola/was-ist-eure-marketingstrategie und https://content-marketing.com/content-marketing-strategie-coca-cola-so-erfolgreich-macht/ zeigt die Marketingkonzepte der Firma Coco Cola.

Alle oben aufgezeigten Quellen, werden mich bei meiner Seminararbeit unterstützten, denn aus diesen Quellen kann ich wichtige Informationen entnehmen und erarbeiten, um die zentrale Fragestellung zu beantworten.

Exposé: Buchhaltung gut in einer Schülerfirma organisieren

Wir als Gruppe haben uns das Ziel gesetzt eine Schülerfirma zu gründen und  wollen Getränkeflaschen als Schulmerchendise gestalten und verkaufen. Dazu unsere Problem-/Fragestellung, wie lässt sich eine Schülerfirma gut organisieren. Wir haben uns dafür entschieden, Schulflaschen zu designen, da wir die Nachhaltigen an unserer Schule unterstützen und fördern möchten. Demnächst wird der Wasserspender an unserer Schule wieder funktionstüchtig sein und um den Erhalt zu unterstützen, haben wir uns gedacht, dass die wiederverwendbarer Flaschen ein guter Beitrag zur Nachhaltigkeit sein könnte. Um uns einen Überblick zu verschaffen, ob, und wenn ja, welche Art von Flaschen gefragt sind, haben wir beim möglichen Interessentenkreis, den Mitgliedern unserer Schule, eine Umfrage durchgeführt. Die Auswertung unserer Umfrage zeigt deutlich, dass nach solchen Flaschen eine hohe Nachfrage besteht. Zudem ergab die Auswertung, dass sich viele der Befragten unser Schullogo auf der Flasche wünschen. Bei der Frage des Designs gab es bei den Schüler*innen und Lehrer*innen keinen klaren Favoriten, da alle drei Auswahlmöglichkeiten an unterschiedlichen Flaschentypen nahezu gleiche Nachfrage haben, was uns die Entscheidung schwer macht. Unser nächster Schritt wird sein, verschiedene Flaschen bei unterschiedlichen Herstellern zu bestellen, um zu testen, welche Flaschen von welchem Hersteller eine für uns angemessen hohe Qualität haben. Danach werden wir, wenn wir uns für einen Hersteller entschieden haben, die unterschiedlichen Aufdruckmöglichkeiten testen. So werden wir uns dann nach der Qualität für eine oder zwei unterschiedliche Flaschenmodelle entscheiden. Diese Tests und Entscheidungen sollten möglichst noch in diesem Jahr endgültig sein. Währenddessen muss sich jeder mit seinem Teil der Firma beschäftigen und sich eine Strategie/Möglichkeit überlegen, wie der jeweilige Teilbereich gut umgesetzt werden kann. Da wir uns schon über den guten Aufbau einer Schülerfirma und die Erstellung eines Businessplans sowie mit der Verteilung in einer Firma beschäftigt haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, unsere Firma wie folgt einzuteilen: 

Marketing, Vertrieb, Buchhaltung und Projektmanagement. So hat jedes Gruppenmitglied einen ihr zugeteilten Aufgabenbereich. Wenn jeder seinen Teil ausgearbeitet hat und wir eine geeignete Verkaufsstrategie entwickelt haben, müssen kurz vor der endgültigen Bestellung noch die wichtigsten Fragen geklärt werden, bevor wir die von uns ausgesuchte(n) Flasche(n) in großer Stückzahl bestellen und verkaufen. So werden wir auch unsere Seminar Arbeit aufbauen: einen gemeinsamen Anfang, in dem wir die einzelnen Schritte von der Idee bis zum fertigen Produkt zusammenfassen, dann den großen eigenen Teil in dem sich jeder mit seinem eigenen Teilbereich beschäftigt und zum Schluss ein Fazit der Arbeit an unserem Produkt.

Mein Teilbereich der Schülerfirma ist die Buchhaltung. Die Frage, mit der ich mich über das gesamte Jahr beschäftigen möchte, lautet: Wie wird die Buchhaltung in einer Schülerfirma gut organisiert? Mein persönliches Ziel ist es, die Buchhaltung und Buchführung so zu organisieren, dass wir immer eine ordentlichen Überblick über die Finanzen haben. Das ist auch der Grund, warum die Buchhaltung so wichtig für eine Firma und in unserem Fall eine Schülerfirma ist. Um den Überblick der Finanzen nicht zu verlieren, ist eine gute Organisation wichtig. Bei der Buchführung werden alle Einnahmen und Ausgaben der Firma gesammelt dokumentiert und gegenübergestellt, um am Ende eines Geschäftsjahres festzustellen, ob die Firma einen Gewinn erwirtschaftet oder Verluste gemacht hat. Zusätzlich werden in der Buchhaltung die aktuellen Finanzen der Firma beobachtet, wann für was und wie viel Investiert wurde um keine Schulden zu machen.

Meine eigene Motivation weshalb ich mich mit dem Thema Buchhaltung auseinandersetze, ist die, dass ich Buchhaltung für ein interessantes Gebiet halte. Es wirkt auf den ersten Blick langweilig und trocken, aber je mehr ich mich mit den Finanzen auseinander setzen werde, desto mehr werde ich es verstehen und desto interessanter wird es. Sollte ich mich irgendwann einmal selbständig machen kann ich auf dieses Wissen zurückgreifen. Deshalb ist es mir auch sehr wichtig, alles, was ich mir an neuem Wissen aneigne, gut zu dokumentieren, deshalb habe ich mir bereits eine extra Datei angelegt, in der ich alles so übersichtlich wie möglich abspeichern möchte. Ich hoffe, dass ich, nachdem ich mich intensiv mit der Buchhaltung beschäftigt habe, ein Gefühl dafür entwickelt habe, was es heißt angemessen mit Geld umzugehen. 

Ich werde meine Arbeit im ersten Teil theoretisch halten, da ich mich selber zuerst in die Buchhaltung reinlesen muss, bevor ich den praktischen Teil meiner Aufgabe bewältigen kann. Wenn ich weiß, wie die Buchhaltung im Theoretischen ausgeführt wird, werde ich die Buchhaltung in unserer Schülerfirma übernehmen und so mein neu erlangtes Wissen praktisch umsetzten. Die Umsetzung der Buchhaltung in einer Schülerfirma am Beispiel unserer Firma wird den zweiten Teil meiner Seminararbeit einnehmen. Ich habe mir bereits einen gewissen Grundbaustein gelegt, indem ich angefangen habe mich mit der Theorie der Buchhaltung auseinanderzusetzen. Ich habe mir einige gute Erklärvideos, wie die Buchhaltung aufgebaut ist auf YouTube angeschaut und mir  interessante Artikel zur Umsetzung der Buchhaltung in Schülerfirmen durchgelesen. Zusätzlich habe ich Fachliche Unterstützung in der Familie, die ich wenn ich Fragen zur Buchhaltung oder zur Umsetzung habe kontaktieren kann. Ich habe mich auch schon mit unterschiedlichen Ausführungen beschäftigt, wie ich am besten alle Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen und dokumentieren kann, bin aber hierbei noch nicht zu einem Entschluss gekommen. Um das Geld gut zu verwalten, wäre ein Konto extra für unsere Schülerfirma sinnvoll. Um mir einen weitreichenden Überblick über das Wissenschaftliche Arbeiten zu verschaffen, habe ich Teile aus dem Reclam Kompaktwissen über Wissenschaftliches Arbeiten gelesen. In diesem Buch sind die Techniken und Schriftformen sowie Tipps zum Zeitmanagement gut zusammengefasst. Dies zu lesen, hat mir geholfen, mir einen Überblick darüber zu verschaffen, was von mir erwartet wird und wie ich am besten vorgehen kann. 

Ich werde mich weiter mit meinem Thema beschäftigen, indem ich mir Texte durchlese und sofern es möglich ist auch Bücher zum Thema anschaffe oder ausleihe. Die Informationen werde ich dann nach Relevanz für unsere Schülerfirma bewerten, denn mein Ziel ist es, eine übersichtlich organisierte Buchhaltung zu schaffen, in der ich mich auf die wichtigsten Aspekt konzentrieren möchte. Meine eigene Vorkenntnisse zu Finanzen sind nicht so weitreichend. Deshalb möchte ich meinen Fokus im November und Dezember hauptsächlich auf die Theorie legen. Sobald unsere Firma aufgebaut ist und wir die Produkte in Auftrag geben können, werde ich mich vom Theoretischen wegbewegen und in die Praxis übergehen.   

Weitere Quellen:

https://www.fachnetzwerk.net/rechtliches.html

http://www.gruenderkids.de/de/datei/anzeigen/id/4129,1192,1/2017_05_11_hr_buchhaltung_in_der_schülerfirma.pdf