Besuch bei „Jugend forscht“

Hallo alle zusammen,
am Freitag den 14. Februar haben unser Seminarkurs, der NWT-Kurs der neunten Klasse und ein paar Personen der Schülerzeitung einen Ausflug zu einer Messe von „Jugend forscht“ auf dem Campus in Künzelsau gemacht. „Jugend forscht“, davon haben wahrscheinlich schon die meisten von euch gehört aber auch ich wusste bis zu diesem Ausflug nicht so wirklich was das ist. Doch als ich dann dort war fand ich es echt schade noch nicht vorher mehr davon gewusst zu haben oder darüber informiert worden zu sein. Damit das euch nicht auch so geht, hier kurz die Grundidee von jugend forsch: „Jugend forscht“ ist ein Wettbewerb der Schüler und ihre Ideen in den Bereichen: Naturwissenschaft, Technik, Mathematik und Informatik unterstützt. Dieser Wettbewerb versucht diese Ideen zu fördern, Talente zu finden und die Schüler für das erforschen zu begeistern. „Jugend forscht“ ist dafür der bekannteste Wettbewerb Deutschlands, an dem Schüler und Jugendliche teilnehmen können. Dabei werden die Altersgruppen nochmals in: „Schüler experimentieren“ (9-14Jahre) und „Jugend forscht“ (15-19 Jahre ) unterteilt. Bevor wir zu der Wettbewerbsausstellung gegangen sind standen uns einige Duale Studenten des EBM-Papst für Fragen oder weiteres zur Verfügung, sie haben uns viele interessante Dinge über das Duale Studium am Campus speziell beim EBM-Papst erzählt.

Danach sind wir dann in ein anderes Gebäude gegangen, in dem die Schüler von „Jugend Forscht“ ihre Ideen ausgestellt haben. Ich habe mich zu Beginn etwas darüber gewundert wie klein der Raum war, in dem die Ausstellung stattgefnden hat. Doch es haben einigen Aussteller darin Platz gefunden haben, denn eine Erfindung hat nur einen Tisch zur Ausstellung gebraucht. Die „Jüngsten Forscher“ dort waren 9 Jahre alt und haben aus Pflanzen Malfarbe hergestellt. Die Ältesten hingegen waren bereits 19 Jahre alt.

Ein Projekt hat mich besonders interessiert, es war von Benedikt und Henry. Bei dieser Erfindung handelt es sich um einen elektronischen Blindenhund, also um einen Roboter der Sehbehinderten Leuten das Leben, ähnlich wie ein Blindenhund, erleichtern soll.

Dieser Hund hatte eine Programmierte Stadtkarte, mit der er seinen „Besitzer“ aufgrund von Daten durch eine Stadt führen kann. Der Vorteil des elektronischen Blindenhundes gegenüber einem herkömmlichen Blindenhund sind, dass natürlich auch einige Blinde Personen gibt, die eine Tierhaarallergie haben oder Angst vor Hunden haben. Hierfür wäre ein elektronischer Blindenhund Praktisch. Henry und Benedikt waren 15 Jahre alt und haben vor den Hund noch weiter zu entwickeln, denn zur Zeit ist dieser noch lang nicht ausgereift. So weiß er zu Beispiel noch nicht wo auf seiner Strecke Hindernisse, wie Bänke oder Laternen stehen, denn das ist in einer Stadtkarte natürlich nicht verzeichnet. Außerdem kommt der Blindenhund noch keine Bordsteine hoch und erkennt keine Autos die herumstehen oder fahren. Den beiden Erfindern hat man angemerkt, dass ihnen sehr viel daran lag den Sehbehinderten Menschen zu helfen und, dass sie bereits viel Zeit und Herz in das Projekt investiert hatten.

Nun hoffe ich ihr seid besser informiert und habt vielleicht auch Lust nächstes mal dabei zu sein.