Welche Fragen würde ich mir selber zu meinem Kolloquium stellen?

Am Freitag den 25.06.2021 findet die Endpräsentation und das Kolloquium meiner Gruppe statt (Schülerfirma Schulflaschen).

Aktuell stecke ich mitten in der Vorbereitung für beides. Für unsere Endpräsentation, über unsere Arbeit als Schülerfirma sind wir schon sehr weit gekommen. Unsere Präsentation steht. Wir haben uns für eine Powerpoint als Hauptmedium entschieden. Diese ist fertig erstellt. Jetzt müssen wir unsere Präsentation zusammen üben und hoffen, dass die Technik funktioniert. Parallel bereite ich mich auch auf das Kolloquium vor.

Jetzt folgen ein paar Fragen, die ich mir selber zu meinem Kolloquium stellen würde:

  1. Warum hast du dich für den Teilbereich Buchhaltung in eurer Schülerfirma entschieden?
  2. Was ist der Unterschied zwischen der einfachen und der doppelten Buchführung und warum musst du die einfache anwenden?
  3. Wie hat die Zusammenarbeit als Gruppe in der Schülerfirma geklappt?
  4. Gab es etwas, das dich bei deiner Arbeit überrascht hat (positiv und negativ)?
  5. Was hättest du rückblickend anders gemacht?
  6. Würdest du wieder eine Schülerfirma gründen und dich für das selbe Thema entscheiden?
  7. Wie geht es mit eurer Schülerfirma weiter?
  8. Was hast du neues gelernt, in dem Jahr in dem du an deinem Thema gearbeitet hast?

Ein Kapitel aus meiner Seminar Arbeit

  1. Wie lässt sich Buchhaltung gut in einer Schülerfirma umsetzen?

Mein Teilbereich unserer Schülerfirma „Schulflaschen“ ist die Buchhaltung und ich habe mich genauer mit der Frage beschäftigt, Wie lässt sich Buchhaltung gut in einer Schülerfirma umsetzen?

Anfangs war der Begriff Buchhaltung ein wenig greifbarer Begriff für mich. Ich war der Auffassung, Buchhaltung besteht nur darin, alle Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens zu dokumentieren und im Blick zu behalten. Nachdem ich mich für unsere Schülerfirma tiefer mit Buchhaltung auseinandergesetzt habe, merkte ich, dass es doch nicht so simpel ist, wie ich es mir anfangs vorgestellt habe.

Mein persönliches Ziel ist es, die Buchhaltung und Buchführung so umzusetzen und damit zu organisieren, dass wir zu jeder Zeit einen Überblick über die Finanzen haben. 

Bei der Buchführung werden alle Einnahmen und Ausgaben der Firma gesammelt, dokumentiert und gegenübergestellt, um am Ende eines Geschäftsjahres festzustellen, ob die Firma einen Gewinn erwirtschaftet oder Verluste gemacht hat. Zusätzlich werden die aktuellen Finanzen der Firma beobachtet, wann Investitionen in welcher Höhe getätigt wurden und ob und wenn ja Außenstände bestehen.

Bei der Einsicht in die Begrifflichkeit wurde mir schon klar, dass Buchhaltung  wie erwartet überwiegend mit Finanzen zu tun hat, die jedoch weniger trocken und abstrakt zu sein scheinen, als ich es anfangs befürchtet habe.

Meine Motivation, weshalb ich mich mit dem Thema Buchhaltung auseinandersetzten wollte, ist die dass ich herausfinden wollte, ob sich meine Vorurteile gegenüber der Buchhaltung bestätigen würden. Gleichzeitig wollte ich etwas Neues lernen, von dem ich vorher nicht gedacht hätte, dass ich mich jemals intensiv damit beschäftige und ich war gespannt, ob sich mein neues Interesse für Zahlen und Mathe mit etwas ganz praktischem verbinden ließe. Auch hoffe ich, dass ich ein besseres Gefühl für Geld entwickle und das ich eine Möglichkeit finde, wie Buchhaltung möglichst effizient im kleinen Rahmen, einer Schülerfirma umgesetzt werden kann. Ich mag es, wenn Dinge geordnet sind und bin deshalb, so denke ich, ein recht gut organisierter Mensch. Ich denke also, dass der Teilbereich der Buchhaltung die passende Herausforderung für mich ist. Außerdem kann ich mich gut mit Neuem befassen und finde sehr schnell Spaß an neuen Aufgaben, die ich mit Verantwortung übernehme. Ein Bewusstsein für Verantwortung habe ich durch mein Familien-Leben, als älteste Schwester von vier Brüdern sehr schnell entwickeln können und kann auch immer drauf zurückgreifen. Neben meinen Vorstellungen über meinen Teilbereich, hoffe ich, dass die Zusammenarbeit in der Gruppe gut verläuft und wir uns gegenseitig ergänzen und motivieren können.

Meine Seminar-Arbeit besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, wobei der erste Teil überwiegt, da im Fall einer Schülerfirma die einfache Buchhaltung genügt, die nicht so viel praktische Anwendung wie z.B. die doppelte Buchhaltung erfordert. Betriebswirtschaftlich gehört die Buchhaltung zum Rechnungswesen. Deshalb gehe ich zuerst auf dieses ein, was es ist und in welchem Kontext es mit der Buchhaltung steht. Danach gehe ich tiefer auf die Finanzwelt ein und komme zur Buchhaltung an sich, welche Arten von Buchhaltung es gibt und welche Art wir benutzen und wie sie aufgebaut ist. Dann leite ich zu den expliziten Aufgaben der Buchhaltung über und schließe mit meiner genauen Umsetzung der Buchhaltung in der Schülerfirma ab. Am Ende erfolgt ein Fazit bzw. Rückblick auf meine Tätigkeit als Buchhalterin in unserer Schülerfirma und den Erfahrungen, die ich bezüglich ihrer Organisation gemacht habe.

Gliederung Seminar Arbeit: Buchhaltung

  • Einleitung

1. Gemeinsame Einleitung (Gruppen Einleitung)

2. Eigene Anleitung (Motivation, Kurze Zusammenfassung meines Themas

  • Hauptteil

3. Rechnungswesen

3.1 Bereiche des Rechnungswesen

4. Buchhaltung

4.1 Unterschied Buchhaltung und Buchführung

4.3 die Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung

4.4 Verstoß gegen die Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung

4.5 Wer muss Buch führen

4.6 Teilbereiche und Aufgaben der Buchhaltung

5. Pflicht zur Buchhaltung

5.1 einfache Buchhaltung

5.2 doppelte Buchhaltung 

6. Aufgaben der Buchhaltung

6.1 Anlegen von Büchern

6.2 Belege

6.3 Bücher führen

6.4 Jahresabschluss

6.5 Anlegen einer Rechnung

7. Konto

7.1 Bestandskonto

7.2 Erfolgskonto

8. Besteuerung

8.1 Soll-Besteuerung

8.2 Ist-Besteuerung

9. Buchhaltung in der Schülerfirma

  • Fazit

10. Mein Fazit

11. Gemeinsames Fazit (Gruppen Fazit)

Das ist der aktuelle Stand meiner Gliederung für die Seminar Arbeit. Sie kann sich im Laufe des Schreibens noch ein klein wenig verändern.

Schülerfirma Flaschen: Aktueller Stand

In den letzten Monaten bis jetzt habe ich den Großteil des theoretischen Teil meines Bereichs, der Buchhaltung unserer Schülerfirma erledigt. Ich habe viele Einträge dazu gelesen und mir Erklärvideos angeschaut, um ein Umfangreiches Wissen über die Buchhaltung zu bekommen. Ich habe zum Beispiel eine sehr nützliche Seite im Internet gefunden, die einen großen Überblick über die Buchhaltung speziell in Schüler- und JuniorFirmen bietet.

Eine Frage, die uns von Anfang an begleitet hat steht immer noch offen, die Frage, wo wir unsere Flaschen bestellen wollen. Wir hatten uns relativ früh für zwei Firmen entschieden, die wir testen wollten. Die eine Firma hat sich allerdings mit uns in Verbindung gesetzt und uns mitgeteilt, dass die Modelle, die wir bestellen wollten vorerst nicht lieferbar sind. Die andere Firma hat uns jetzt zwar einen Teil unserer Bestellung geliefert, die Flasche entspricht aber nicht unseren Vorstellungen, da sie an manchen Stellen kaputt war und mit Dellen geliefert wurde. Also müssen wir jetzt weiter suchen.

In meinem Teilbereich, der Buchhaltung gibt es aktuell keine offenen Fragen mehr, ich bin gerade dabei ein Online-Banking für unser Konto einzurichten, sodass der Zahlungsablauf in Zukunft reibungslos ablaufen kann. Dann fange ich jetzt an den theoretischen Teil meiner Seminar Arbeit zu schreiben, dazu bleibe ich mit den Firmen in Kontakt, damit ich die Rechnungen bezahlen kann. Das sich die Lieferung der Probe Flaschen so schwierig gestaltet hätte ich nicht gedacht.

Als wir noch in der Schule sein durften, sind wir öfter mal länger da geblieben, um an unserer Firma weiter zu arbeiten. Ansonsten sprechen wir uns auch oft in der Schule ab, was gerade so aktuell ist. Über die Lockdown-Zeit haben wir zwei Videokonferenzen gemacht, eine über Klassenzimmer Meetzi, was aber von der Internetverbindung her nicht so gut geklappt hat und die Zweite dann über Zoom.

Eine Auswahl an Quellen, die ich gelesen habe und sehr hilfreich fand, nicht nur für die Buchhaltung, sondern auch generell zum Aufbau einer Schülerfirma:

http://www.gruenderkids.de/de/datei/anzeigen/id/4129,1192,1/2017_05_11_hr_buchhaltung_in_der_schülerfirma.pdf

https://www.dkjs.de/fileadmin/Redaktion/user_upload/Firmensitz9b_DKJS_2014.pdf

Exposé: Buchhaltung gut in einer Schülerfirma organisieren

Wir als Gruppe haben uns das Ziel gesetzt eine Schülerfirma zu gründen und  wollen Getränkeflaschen als Schulmerchendise gestalten und verkaufen. Dazu unsere Problem-/Fragestellung, wie lässt sich eine Schülerfirma gut organisieren. Wir haben uns dafür entschieden, Schulflaschen zu designen, da wir die Nachhaltigen an unserer Schule unterstützen und fördern möchten. Demnächst wird der Wasserspender an unserer Schule wieder funktionstüchtig sein und um den Erhalt zu unterstützen, haben wir uns gedacht, dass die wiederverwendbarer Flaschen ein guter Beitrag zur Nachhaltigkeit sein könnte. Um uns einen Überblick zu verschaffen, ob, und wenn ja, welche Art von Flaschen gefragt sind, haben wir beim möglichen Interessentenkreis, den Mitgliedern unserer Schule, eine Umfrage durchgeführt. Die Auswertung unserer Umfrage zeigt deutlich, dass nach solchen Flaschen eine hohe Nachfrage besteht. Zudem ergab die Auswertung, dass sich viele der Befragten unser Schullogo auf der Flasche wünschen. Bei der Frage des Designs gab es bei den Schüler*innen und Lehrer*innen keinen klaren Favoriten, da alle drei Auswahlmöglichkeiten an unterschiedlichen Flaschentypen nahezu gleiche Nachfrage haben, was uns die Entscheidung schwer macht. Unser nächster Schritt wird sein, verschiedene Flaschen bei unterschiedlichen Herstellern zu bestellen, um zu testen, welche Flaschen von welchem Hersteller eine für uns angemessen hohe Qualität haben. Danach werden wir, wenn wir uns für einen Hersteller entschieden haben, die unterschiedlichen Aufdruckmöglichkeiten testen. So werden wir uns dann nach der Qualität für eine oder zwei unterschiedliche Flaschenmodelle entscheiden. Diese Tests und Entscheidungen sollten möglichst noch in diesem Jahr endgültig sein. Währenddessen muss sich jeder mit seinem Teil der Firma beschäftigen und sich eine Strategie/Möglichkeit überlegen, wie der jeweilige Teilbereich gut umgesetzt werden kann. Da wir uns schon über den guten Aufbau einer Schülerfirma und die Erstellung eines Businessplans sowie mit der Verteilung in einer Firma beschäftigt haben, sind wir zu dem Schluss gekommen, unsere Firma wie folgt einzuteilen: 

Marketing, Vertrieb, Buchhaltung und Projektmanagement. So hat jedes Gruppenmitglied einen ihr zugeteilten Aufgabenbereich. Wenn jeder seinen Teil ausgearbeitet hat und wir eine geeignete Verkaufsstrategie entwickelt haben, müssen kurz vor der endgültigen Bestellung noch die wichtigsten Fragen geklärt werden, bevor wir die von uns ausgesuchte(n) Flasche(n) in großer Stückzahl bestellen und verkaufen. So werden wir auch unsere Seminar Arbeit aufbauen: einen gemeinsamen Anfang, in dem wir die einzelnen Schritte von der Idee bis zum fertigen Produkt zusammenfassen, dann den großen eigenen Teil in dem sich jeder mit seinem eigenen Teilbereich beschäftigt und zum Schluss ein Fazit der Arbeit an unserem Produkt.

Mein Teilbereich der Schülerfirma ist die Buchhaltung. Die Frage, mit der ich mich über das gesamte Jahr beschäftigen möchte, lautet: Wie wird die Buchhaltung in einer Schülerfirma gut organisiert? Mein persönliches Ziel ist es, die Buchhaltung und Buchführung so zu organisieren, dass wir immer eine ordentlichen Überblick über die Finanzen haben. Das ist auch der Grund, warum die Buchhaltung so wichtig für eine Firma und in unserem Fall eine Schülerfirma ist. Um den Überblick der Finanzen nicht zu verlieren, ist eine gute Organisation wichtig. Bei der Buchführung werden alle Einnahmen und Ausgaben der Firma gesammelt dokumentiert und gegenübergestellt, um am Ende eines Geschäftsjahres festzustellen, ob die Firma einen Gewinn erwirtschaftet oder Verluste gemacht hat. Zusätzlich werden in der Buchhaltung die aktuellen Finanzen der Firma beobachtet, wann für was und wie viel Investiert wurde um keine Schulden zu machen.

Meine eigene Motivation weshalb ich mich mit dem Thema Buchhaltung auseinandersetze, ist die, dass ich Buchhaltung für ein interessantes Gebiet halte. Es wirkt auf den ersten Blick langweilig und trocken, aber je mehr ich mich mit den Finanzen auseinander setzen werde, desto mehr werde ich es verstehen und desto interessanter wird es. Sollte ich mich irgendwann einmal selbständig machen kann ich auf dieses Wissen zurückgreifen. Deshalb ist es mir auch sehr wichtig, alles, was ich mir an neuem Wissen aneigne, gut zu dokumentieren, deshalb habe ich mir bereits eine extra Datei angelegt, in der ich alles so übersichtlich wie möglich abspeichern möchte. Ich hoffe, dass ich, nachdem ich mich intensiv mit der Buchhaltung beschäftigt habe, ein Gefühl dafür entwickelt habe, was es heißt angemessen mit Geld umzugehen. 

Ich werde meine Arbeit im ersten Teil theoretisch halten, da ich mich selber zuerst in die Buchhaltung reinlesen muss, bevor ich den praktischen Teil meiner Aufgabe bewältigen kann. Wenn ich weiß, wie die Buchhaltung im Theoretischen ausgeführt wird, werde ich die Buchhaltung in unserer Schülerfirma übernehmen und so mein neu erlangtes Wissen praktisch umsetzten. Die Umsetzung der Buchhaltung in einer Schülerfirma am Beispiel unserer Firma wird den zweiten Teil meiner Seminararbeit einnehmen. Ich habe mir bereits einen gewissen Grundbaustein gelegt, indem ich angefangen habe mich mit der Theorie der Buchhaltung auseinanderzusetzen. Ich habe mir einige gute Erklärvideos, wie die Buchhaltung aufgebaut ist auf YouTube angeschaut und mir  interessante Artikel zur Umsetzung der Buchhaltung in Schülerfirmen durchgelesen. Zusätzlich habe ich Fachliche Unterstützung in der Familie, die ich wenn ich Fragen zur Buchhaltung oder zur Umsetzung habe kontaktieren kann. Ich habe mich auch schon mit unterschiedlichen Ausführungen beschäftigt, wie ich am besten alle Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen und dokumentieren kann, bin aber hierbei noch nicht zu einem Entschluss gekommen. Um das Geld gut zu verwalten, wäre ein Konto extra für unsere Schülerfirma sinnvoll. Um mir einen weitreichenden Überblick über das Wissenschaftliche Arbeiten zu verschaffen, habe ich Teile aus dem Reclam Kompaktwissen über Wissenschaftliches Arbeiten gelesen. In diesem Buch sind die Techniken und Schriftformen sowie Tipps zum Zeitmanagement gut zusammengefasst. Dies zu lesen, hat mir geholfen, mir einen Überblick darüber zu verschaffen, was von mir erwartet wird und wie ich am besten vorgehen kann. 

Ich werde mich weiter mit meinem Thema beschäftigen, indem ich mir Texte durchlese und sofern es möglich ist auch Bücher zum Thema anschaffe oder ausleihe. Die Informationen werde ich dann nach Relevanz für unsere Schülerfirma bewerten, denn mein Ziel ist es, eine übersichtlich organisierte Buchhaltung zu schaffen, in der ich mich auf die wichtigsten Aspekt konzentrieren möchte. Meine eigene Vorkenntnisse zu Finanzen sind nicht so weitreichend. Deshalb möchte ich meinen Fokus im November und Dezember hauptsächlich auf die Theorie legen. Sobald unsere Firma aufgebaut ist und wir die Produkte in Auftrag geben können, werde ich mich vom Theoretischen wegbewegen und in die Praxis übergehen.   

Weitere Quellen:

https://www.fachnetzwerk.net/rechtliches.html

http://www.gruenderkids.de/de/datei/anzeigen/id/4129,1192,1/2017_05_11_hr_buchhaltung_in_der_schülerfirma.pdf

Nachhaltigkeit in Unternehmen

Das Thema Nachhaltigkeit wird in der Gesellschaft immer präsenter. So müssen sich auch die Unternehmen anpassen und umsatteln, um soweit es geht, allen Beteiligten mit ihren Vorstellungen und Wünschen entgegen zukommen. Mit Nachhaltigkeit in Unternehmen ist ein Ressourcenschonendes Verhalten gemeint, was sowohl die Umwelt, als auch die Menschen nicht ausbeutet. Die Mitarbeiter*innen sollten sich mit der Geschäftsstrategie identifizieren können, die Investoren sollten soweit damit einverstanden sein, sodass sie weiter die Geldgeber des Unternehmens sind. Die Käufer*innen, die sich immer mehr dafür interessiert, wo und unter welchen Bedingungen das Produkt hergestellt wird sollten weiterhin vom Produkt überzeugt sein und es kaufen. Denn ohne die Kunden läuft ein Unternehmen nicht. Es sind viele Faktoren, die ein Unternehmen berücksichtigen muss, wenn es sich dafür entscheidet nachhaltiger zu werden. Ich möchte dies anhand der nachhaltigen Geschäftsstrategie von Hakro darlegen.

Das Unternehmen Hakro ist ein Familienunternehmen aus Schrozberg. Hakro setzt auf „Langlebigkeit statt Fast Fashion“, die Marke steht für Hält statt für Fast. Hakro orientiert sich nicht an Trends sondern an den eigenen hohen Ansprüchen für die Produkte. Durch eben diese Langlebigkeit und gleichbleibende Qualität, arbeitet Hakro mit einigen Firmen schon seit vielen Jahren zusammen und stattet diese mit Arbeitskleidung aus. Die einzelnen Produktionsvorgänge werden überprüft und das Produkt dann klimaneutral zu den Kund*innen verschickt. Was das Material der Produkte angeht, fängt Hakro an immer mehr auf Nachhaltige Baumwolle zu setzte. Das Unternehmen will bis 2022 den Anteil der Nachhaltigen Baumwolle auf 50% steigern. Die Produktionspartner, mit denen Hakro schon lange zusammen arbeitet sind auf vier Länder in Asien verteilt. Bei den Produktionspartnern hat das Unternehmen hohe Ansprüche, die die Arbeitsumstände der Angestellten betreffen. In Entwicklungsländern sieht es mit dem Lebensstandard und der gesundheitlichen Versorgung für die Menschen die in einer der unteren Bereiche in der Textilindustrie arbeiten, nich so gut aus. Also versucht Hakro seinen Angestellten einen Zugang zu einer gesundheitlichen Versorgung und einem besseren Lebensstandard zu gewährleisten. So wird in den Produktionsstellen auch schon zu großen Teilen auf gesundheitsschädliche Chemikalien verzichtet. Zudem versucht Hakro den Ressourcen Verbrauch zu minimieren und das Recycling von Textilien zu fördern. Außerdem möchte das Unternehmen die Transparenz in Bezug auf Mitarbeiter*innen und Produkte erhöhen. So haben zum Beispiel, wenn das Vorhaben gut umgesetzt wird, Angestellte die Möglichkeit anonym Probleme und Änderungsvorschläge anzusprechen, auf die Hakro eingehen möchte. Nicht nur in Sachen Produktion und Material erzielt Hakro im nachhaltigen Sinne Fortschritte, sondern auch, bei den eigenen Mitarbeiter*innen. Hier steht für Hakro das Wohl der Mitarbeiter*innen, die Vielfalt, die Transparenz, der Respekt und die Chancengleichheit im Fokus. Durch vielfältige Fortbildungsangebote und Förderung der Mitarbeiter*innen Bindungen und des Gesundheitsschutzes, was durch unterschiedlichste Vorhaben umgesetzt wurde/ werden soll, will Hakro seinen Mitarbeiter*innen einen guten und nachhaltig gestalteten Arbeitsplatz bieten. Auch in Sachen Umwelt hat das Unternehmen klare Vorstellungen. Der Erhalt der Umwelt und der natürlichen Ressourcen ist Hakro sehr wichtig, was durch einen klimaneutralen Standort, ein eigenes Klimakonzept und verringerte Mobilitätsemissionen erreicht werden soll.

Das Unternehmen Hakro hat sich die Nachhaltigkeit mit zur Aufgabe gemacht. In den unterschiedlichsten Bereichen, wie bei der Qualität der Produkte, dem Herstellungsprozess, der Umwelt und den eigenen Mitarbeiter*innen hat das Unternehmen ein Konzept entwickelt bei dem es schon viel erreicht hat. Zudem engagiert Hakro sich sozial, indem das Unternehmen viel an ausgewählte Organisationen spendet und eine eigene Stiftung ins Leben rief. Die Harry Kroll-Foundation unterstützt kranke Kinder. Ich finde es sind wirklich gute Ansätze und Ideen, die das Unternehmen umsetzt und noch umsetzen will. Sie wollen ihren Mitarbeiter*innen vor Ort, in Bangladesch, China, Laos und der Türkei eine angenehme Arbeitsstelle verschaffen. Die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern werden regelmäßig überprüft und die Marktleiter haben den Mitarbeiter*innen dort mit einem Fest für Ihre harte Arbeit gedankt. Was sich mir allerdings noch für eine Frage stellt, wenn sich das Unternehmen Hakro so auf Nachhaltigkeit fokussiert, warum wird immer noch in Asien produziert und nicht in Europa. Die Mitarbeiter*innen fliegen zwar CO2-neutral, aber trotzdem fliegen sie mehrfach im Jahr zu den Produktionsstandorten. Trotzdem find ich, dass Hakro einen wichtigen und auch großen Schritt in Richtung nachhaltiges Unternehmen gemacht hat.

Quelle: Der Nachhaltigkeitsbericht von Hakro (https://hkweb2019fe-prod.azureedge.net/HAKRO_Nachhaltigkeitsbericht_2019.pdf) (zuletzt geöffnet am 25.10.2020)