Zwischenpräsentation

Zu Beginn des Monats hielten wir unsere Zwischenpräsentation. Sie war chronologisch aufgebaut. Unsere persönlichen Themen (also Marketing, Nachhaltigkeit und Buchhaltung) haben wir so dazwischen gesetzt, dass sie bestmöglich zu den vorgestellten Ereignissen passen. Damit man den Überblick während der Präsentation nicht verliert, haben wir zusätzlich zu unserer PowerPoint Präsentation eine Flipchart entworfen, auf der ein Zeitstrahl abgebildet ist und wir dann jeweils die einzelnen Ereignisse angepinnt haben.

Unsere Gliederung fing damit an, dass wir erläuterten, wie und warum wir genau auf den Fair-o-mat gekommen sind und weshalb wir uns dafür dann auch letztendlich entschieden haben. Im Anschluss daran wurde das Thema Marketing vorgestellt. Danach kamen wir auf die Finanzierung, sowie unsere Sponsoren zu sprechen, deshalb kam ich dann mit meinem Thema Buchhaltung dran. Dabei habe ich unter Anderem die Unterschiede zwischen einfacher und doppelter Buchführung erklärt und wie wir es in unserer Firma umsetzen wollen. Zum Schluss stellten wir noch vor, welche Produkte wir in unserem Automaten verkaufen möchten und auch das Thema Nachhaltigkeit wird erläutert.

Um das alles auf die Beine stellen zu können, haben wir uns schon einige Monate vorher über unser jeweiliges Thema genauestens informiert. Zudem haben wir uns oft im virtuellen Klassenzimmer getroffen oder telefoniert, um alles zu besprechen, die Punkte aufzuteilen und den Ablauf zu planen. Durch die Aufteilung der verschiedenen Punkte, konnten wir sehr viel selbständig herausarbeiten, ohne dass wir alles zu dritt hätten besprechen müssen. Daher war es trotz Corona gut möglich, uns entsprechend darauf vorzubereiten. Eine Woche vor der Präsentation sind wir sogar einen Nachmittag länger in der Schule geblieben, um die Präsentation durchzusprechen, die Technik zu prüfen und kleinere Fehler auszubessern.

Zeitdruck hatte ich so gut wie gar nicht, da wir schon sehr früh mit der Vorbereitung angefangen haben und uns immer mal wieder besprochen und gegenseitig motiviert haben. Zwar war es eine echte Herausforderung mich mit dem Thema der Buchhaltung auseinanderzusetzen, aber nach aufwendiger Recherche wurden mir die Zusammenhänge klarer. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, jedoch kostet es einiges an Überwindungskraft, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich bin zufrieden mit meinem Teilbereich, weil ich es zum Einen recht interessant finde und denke, dass es zum Anderen im späteren Berufsleben durchaus hilfreich sein kann.

Mir hat das ganze Projekt wirklich sehr gefallen, da es etwas völlig Neues ist. Wir konnten komplett selbständig arbeiten, ohne zu viele Vorschriften zu erhalten, die uns einschränkten. Jedoch erhielten wir  wegweisende Tipps und jegliche Unterstützung, falls diese nötig war.

Unser Projekt letztendlich vorzustellen, war ein gutes Gefühl, da wir nun endlich zeigen konnten, was wir schon alles geleistet haben und wie viel Arbeit dahinter steckt.

Der Fair-o-mat wurde inzwischen geliefert und kann nach den Osterferien in der Schule aufgestellt werden.

Zwischenpräsentation, Produkte, Recherchen und ein Automat – Schülerfirma Materifair

Zunächst einmal haben wir uns auf unsere Zwischenpräsentation und deren Vorbereitung konzentriert. Das heißt, dass wir uns aufgeteilt haben und jeder das Thema seiner Seminararbeit und weitere Unterpunkte unserer Firma, die mit unseren jeweiligen Themen verknüpft sind oder um die wir uns jeweils zusätzlich in der Firma gekümmert haben, vorstellen sollte. So kann jeder in seinem Tempo, mit seiner Methode und mit seiner Handschrift ohne Konflikte mit den Anderen arbeiten.

Außerdem hatten wir uns viele Gedanken über die Übersichtlichkeit unseres Vortrags gemacht, da wir zwar mit PowerPoint arbeiten wollten, man hier aber ohne ein dauerhaft bestehendes Inhaltsverzeichnis, leicht den Überblick über die vielen verschiedenen Folien verlieren kann, kamen wir zu der Überlegung, ob es nicht sinnvoll wäre, den Vortrag an unserer kleinen „Gründungsgeschichte“ von Beginn des Schuljahres bis zum Zeitpunkt des Vortrags zu orientieren, was wir dann auch mit Hilfe eines Zeitstrahls in Form einer großen Flipchart umgesetzt haben.

Durch die Aufteilung der einzelnen Themen, konnten wir auch ohne tägliche Besprechungen gut zusammenarbeiten, standen aber immer für Fragen der Anderen bereit, die wir meist mithilfe eines Chats beantwortet haben. Aber auch an online Videokonferenzen kamen wir nicht ganz vorbei, in denen wir uns aufeinander abstimmen und das weitere Vorgehen besprechen mussten. Außerdem hatten wir durch die eingeschränkte Schulöffnung die Möglichkeit, unseren Vortrag und vor allem den Ablauf einmal vorher in Präsenz durch zu üben. Das Vortragsmedium Powerpoint hat uns hier ebenfalls geholfen, da wir uns nicht mehrere Male treffen und ein ausgeklügeltes Plakat vorbereiten konnten. Und so hat jeder seine eigene PowerPoint erstellt und diese wurden letztlich zusammengefügt, sodass eine durchgehende Präsentation entstand.

So funktioniert unsere Zusammenarbeit weiter problemlos. Hier ist ebenfalls anzumerken, dass wir unsere Zusammenarbeit durch weitere Lockdowns nicht stark verändern mussten, da wir zuvor schon größtenteils digital gearbeitet und kommuniziert haben, weil wir durch unsere Stundenpläne schon zuvor in der gesamten Wochen keine einzige Möglichkeit hatten, uns ausführlich persönlich zu besprechen außerhalb der Seminarkursstunden.

Die Produkte haben wir nun außerdem festgelegt und somit uns auch gleich auf die Verkaufspreise geeinigt, deren Bestellung wir jetzt organisieren müssen. Des weiteren ist in der Zeit nach der Zwischenpräsentation der Automat angekommen und muss nun in Absprache mit dem Hausmeister nach den Osterferien aufgestellt werden, damit wir ihn anschließend eröffnen können. Ob er jedoch vollständig sofort in Betrieb genommen wird, hängt von der Situation in der Schule ab, da es unnötig, teuer, verschwenderisch und nicht nachhaltig ist, den Automaten voll zu befüllen, wenn nur zwei Klassenstufen an der Schule sind.

So kann ich dann beginnend bei den Produkten, die Informationen über die praktische Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategien an unserem Automaten für meine Seminararbeit sammeln, ohne die ich eine Nachhaltigkeitsstrategie bzw. die Umsetzung der einzelnen Aspekte nicht bewerten kann. Denn diese beschränken sich bis jetzt auf einige theoretische Informationen zu Orientierungsmöglichkeiten für Unternehmen und eine theoretisches Konzept, das bis jetzt nur ansatzweise umgesetzt wurde, zur Nachhaltigkeit für unserer Schülerfirma. Zusätzlich zu diesen Informationen, die ich für unsere Zwischenpräsentation gesammelt und dort verarbeitet habe, habe ich mich noch durch die Beschäftigung mit unserer Produktauswahl ausführlicher mit dem Aspekt FairTrade beschäftigt und wie hier nicht nur der soziale und ökonomische Aspekt der Nachhaltigkeit durch faire Löhne bedacht, sondern auch der ökologische Aspekt bedacht wird, durch beispielsweise Weiterbildungen zur ökologischen Landwirtschaft für Kleinbauern weltweit und immerhin waren 2018 schon 77% der FairTrade Produkte auch zusätzlich bio-zertifiziert, sie sind also durch ökologische Landwirtschaft entstanden.

Außerdem habe ich angefangen in ein Buch über Nachhaltigkeit im ökologischen Sinne und Klimaschutz hineinzulesen und mich mit diesem Thema zu beschäftigen, in dem der Autor seine sehr interessante, andere und nicht jedem bewusste Ansicht über Klimaschutz darstellt: Klimaschutz darf nicht rein durch die CO2-Emission definiert werden, vielmehr sei der größte Teil der klimaschädlichen Aspekte auf einen zu hohen und unbedachten Ressourcenverbrauch zurückzuführen, an dem die wirkliche Umweltfreundlichkeit eines Produkts oder einer Aktivität gemessen werden soll.

So arbeiten wir weiterhin wohl größtenteils wie während der Vorbereitung auf unsere Zwischenpräsentation digital zusammen, um unser Projekt auch in die Realität umzusetzen und nicht nur theoretisch planen, denn nur so lassen sich wirkliche Schlussfolgerungen ziehen, die auch die reale Umsetzbarkeit und nicht nur die Theorie miteinbeziehen. Und dabei stehen wir gerade in den Startlöchern.

Quellen:

Hier beispielsweise über Weiterbildungen von Kleinbauern, die in Brasilien Orangen anbauen: https://www.fairtrade-deutschland.de/was-ist-fairtrade/arbeitsschwerpunkte/fairtrade-projekte-zu-arbeitsschwerpunkten/staerkung-des-kleinbaeuerlichen-orangenanbaus-in-brasilien Angabe zum Bio-Anteil an FairtTrade Produkten: https://www.fairtrade-deutschland.de/service/presse/details/bio-und-fair-immer-gefragter-3069 Das Buch: „Grüne Lügen“ von Friedrich Schmidt-Bleek (Ludwig Verlag, 2014 München)

Zwischenpräsentation

Anfang des Monats hatten wir unsere Zwischenpräsentation über unsere nachhaltige Schülerfirma „Materifair“. Die Vorbereitung startete bereits im Januar 2021, da der eigentliche Termin auf dem 01.02.2021 lag. Wir haben uns zu einigen Konferenzen getroffen, bei welchen wir besprochen haben, was für Punkte relevant für unsere Präsentation sind und welche wir nur in unserer Seminararbeit bearbeiten.

Unsere Gliederung sah folgend aus:

  1. Einstieg
  2. Motivation
  3. Ideenentwicklung
  4. Projekt allgemein
  5. Materifair
  6. Marketing
  7. Fair- o- mat
  8. Businessplan
  9. Schulvertrag
  10. Weg zu Sponsoren
  11. Buchhaltung
  12. Produkte
  13. Nachhaltigkeit
  14. aktueller Stand
  15. Aussicht in die Zukunft
  16. Fazit

Wir haben die verschiedenen Punkte in einer chronologischen Reihenfolge angeordnet, also so wie die verschiedenen Ereignisse stattgefunden haben. Jeder aus unserer Gruppe hat seinen eigenen großen Teil, den er anhand des Automaten beobachtet und bearbeitet. Easy hat den Bereich Nachhaltigkeit, Astronaut kümmert sich um den Bereich Buchhaltung und ich bin für das Marketing in unserer Schülerfirma verantwortlich. Die restlichen Punkte unserer Präsentation haben wir untereinander aufgeteilt, sodass jeder ungefähr denselben Vorbereitungsaufwand/-umfang hatte. Zudem habe ich noch das Zusammenstellen der gesamten PowerPoint Präsentation übernommen.

Ich kam mit der Vorbereitung meines Teils sehr gut zurecht, ich hatte keine zeitlichen Probleme und es hat auch sehr viel Spaß gemacht, sich über die verschiedenen Bereiche zu informieren. Außerdem finde ich, dass wir als Team sehr gut funktionieren und uns sehr gut ergänzt haben. Also wenn jemand eine Frage hatte, haben die anderen beiden versucht sie zu beantworten und zu helfen, wo es ging. Eine Woche vor der Zwischenpräsentation haben wir uns in der Schule getroffen um die Präsentation einmal gemeinsam durchzumachen, um zu sehen ob sich bei der Präsentation etwas verschoben hat oder ob alles funktioniert.

Zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass es mir bis dato schon sehr viel Spaß gemacht an diesem Projekt zu Arbeiten. Zuletzt noch eine sehr erfreuliche Nachricht: Unser Automat ist endlich bei uns angekommen. 😊

Schülerfirma Flaschen: Aktueller Stand

In den letzten Monaten bis jetzt habe ich den Großteil des theoretischen Teil meines Bereichs, der Buchhaltung unserer Schülerfirma erledigt. Ich habe viele Einträge dazu gelesen und mir Erklärvideos angeschaut, um ein Umfangreiches Wissen über die Buchhaltung zu bekommen. Ich habe zum Beispiel eine sehr nützliche Seite im Internet gefunden, die einen großen Überblick über die Buchhaltung speziell in Schüler- und JuniorFirmen bietet.

Eine Frage, die uns von Anfang an begleitet hat steht immer noch offen, die Frage, wo wir unsere Flaschen bestellen wollen. Wir hatten uns relativ früh für zwei Firmen entschieden, die wir testen wollten. Die eine Firma hat sich allerdings mit uns in Verbindung gesetzt und uns mitgeteilt, dass die Modelle, die wir bestellen wollten vorerst nicht lieferbar sind. Die andere Firma hat uns jetzt zwar einen Teil unserer Bestellung geliefert, die Flasche entspricht aber nicht unseren Vorstellungen, da sie an manchen Stellen kaputt war und mit Dellen geliefert wurde. Also müssen wir jetzt weiter suchen.

In meinem Teilbereich, der Buchhaltung gibt es aktuell keine offenen Fragen mehr, ich bin gerade dabei ein Online-Banking für unser Konto einzurichten, sodass der Zahlungsablauf in Zukunft reibungslos ablaufen kann. Dann fange ich jetzt an den theoretischen Teil meiner Seminar Arbeit zu schreiben, dazu bleibe ich mit den Firmen in Kontakt, damit ich die Rechnungen bezahlen kann. Das sich die Lieferung der Probe Flaschen so schwierig gestaltet hätte ich nicht gedacht.

Als wir noch in der Schule sein durften, sind wir öfter mal länger da geblieben, um an unserer Firma weiter zu arbeiten. Ansonsten sprechen wir uns auch oft in der Schule ab, was gerade so aktuell ist. Über die Lockdown-Zeit haben wir zwei Videokonferenzen gemacht, eine über Klassenzimmer Meetzi, was aber von der Internetverbindung her nicht so gut geklappt hat und die Zweite dann über Zoom.

Eine Auswahl an Quellen, die ich gelesen habe und sehr hilfreich fand, nicht nur für die Buchhaltung, sondern auch generell zum Aufbau einer Schülerfirma:

http://www.gruenderkids.de/de/datei/anzeigen/id/4129,1192,1/2017_05_11_hr_buchhaltung_in_der_schülerfirma.pdf

https://www.dkjs.de/fileadmin/Redaktion/user_upload/Firmensitz9b_DKJS_2014.pdf