Zwischenstand und Vorgehen (März, April, Mai)

Nachdem die Zwischenpräsentationen stattgefunden haben, ging soweit alles nach Plan weiter. Wir haben unseren ausführlichen Fragebogen fertiggestellt und sind mit den Firmen weiterhin in Kontakt geblieben. Da wir uns als Ziel gesetzt haben, uns jeweils mit den einzelnen Firmen zu befassen und auseinanderzusetzen, wie gut der Aspekt Nachhaltigkeit in den verschiedenen Betrieben umgesetzt ist, haben wir uns von den jeweiligen Firmen abhängig gemacht. Das bekamen wir erst zu spüren, als uns das Coronavirus im März einen Strich durch die Rechnung machte. Folglich der Pandemie wurden alle vereinbaren Termine mit unseren Firmen nacheinander abgesagt. Anfangs war es für unsere Gruppe schwierig, mit der Situation umzugehen. Nach unserer kurzen Orientierungslosigkeit und Planänderung versuchten wir dennoch, so gut wie möglich an unseren Zielen dranzubleiben und den Plan weiterzuführen.

Beispielsweise bot uns die Firma GEMÜ an, unseren Fragebogen  gemeinsam durchzugehen. Sie gaben uns die Möglichkeit, im April in einer Videokonferenz mit einem Vertreter ihrer Firma und einem unserer Lehrer unseren Fragebogen zu ihrer Umsetzung der Nachhaltigkeit im Betrieb ausführlich zu besprechen. Von den anderen Firmen haben wir im März leider noch keine Antworten bekommen.

Nichts desto trotz blieben wir geduldig und setzten unseren einzigen sicheren Anhaltspunkt um: die Videokonferenz am 06. April mit der Firma GEMÜ. Mich persönlich hat es erleichtert, dass man sich extra die Zeit genommen hat, um uns so gut wie möglich zu unterstützen. Auch wenn es online war, hat es uns vorangebracht.

Im April meldete sich endlich die Firma Würth bei der entsprechenden Kontaktperson unserer Gruppe. Leider überbrachten sie in der e-mail die weniger erfreuliche Nachricht, aus Zeitgründen nicht alle Fragen beantworten zu können. Da der Großteil unseres Fragebogens essenziell für unsere Arbeit ist, bin ich gespannt, wie wir den Vergleich am Ende dennoch so informativ und vollständig wie möglich festhalten können. Da wir auf die Unterstützung der einzelnen Firmen bauen, war das aus meiner Sicht etwas enttäuschend, keine zu erhalten, wobei es verständlich ist, dass mit der aktuellen Situation viel Stress innerhalb der Firmen verbunden ist.

Auch die Firma Ziehl-Abegg konnte uns im April noch keine Auskunft darüber geben, in wiefern sie versuchen, uns bei unserem Vergleich, trotz der aktuellen Situation zu unterstützen. Erst im Mai hat sich Ziehl-Abegg gemeldet. Mit der jeweiligen Kontaktperson unserer Gruppe haben sie sich gemeinsam telefonisch über die Umsetzung der Nachhaltigkeit in ihrer Firma auseinandergesetzt.

Die Firma ebm-papst, die mir zugeordnet wurde, hat sich im Mai, nachdem ich sie nochmals kontaktierte, bei mir gemeldet. Daraufhin kam die Antwort, mein Ansprechpartner hätte sich schon frühzeitig und mit seinem besten Wissen mit dem Fragebogen befasst. Er hatte einen Fragenkatalog zusammengestellt und eine weitere Mitarbeiterin gebeten, ihn gegebenenfalls zu vervollständigen und daraufhin an uns weiterzuleiten. Anscheinend wurde die e-mail weitergeleitet. Wie dem auch sei, habe ich nun glücklicherweise nach erneutem Erkundigen die benötigten Informationen erhalten, mit denen ich endlich an meiner Seminararbeit weiterarbeiten kann.

Es lässt sich an der Stelle festhalten, dass 3 von 4 Firmen trotz der aktuellen Situation aufgrund von Corona Einiges geleistet haben, um uns zu unterstützen. Es freut mich sehr, dass die drei Firmen bereits ausführlich auf unseren Fragebogen eingegangen sind und sich die Zeit für uns genommen haben, auch wenn es nicht möglich war, ihre Betriebe zu besichtigen. Schlussendlich haben wir es trotz längerem Warten geschafft, auf anderem Wege unserem Ziel näher zu kommen.