Zwischenpräsentation

Zu Beginn des Monats hielten wir unsere Zwischenpräsentation. Sie war chronologisch aufgebaut. Unsere persönlichen Themen (also Marketing, Nachhaltigkeit und Buchhaltung) haben wir so dazwischen gesetzt, dass sie bestmöglich zu den vorgestellten Ereignissen passen. Damit man den Überblick während der Präsentation nicht verliert, haben wir zusätzlich zu unserer PowerPoint Präsentation eine Flipchart entworfen, auf der ein Zeitstrahl abgebildet ist und wir dann jeweils die einzelnen Ereignisse angepinnt haben.

Unsere Gliederung fing damit an, dass wir erläuterten, wie und warum wir genau auf den Fair-o-mat gekommen sind und weshalb wir uns dafür dann auch letztendlich entschieden haben. Im Anschluss daran wurde das Thema Marketing vorgestellt. Danach kamen wir auf die Finanzierung, sowie unsere Sponsoren zu sprechen, deshalb kam ich dann mit meinem Thema Buchhaltung dran. Dabei habe ich unter Anderem die Unterschiede zwischen einfacher und doppelter Buchführung erklärt und wie wir es in unserer Firma umsetzen wollen. Zum Schluss stellten wir noch vor, welche Produkte wir in unserem Automaten verkaufen möchten und auch das Thema Nachhaltigkeit wird erläutert.

Um das alles auf die Beine stellen zu können, haben wir uns schon einige Monate vorher über unser jeweiliges Thema genauestens informiert. Zudem haben wir uns oft im virtuellen Klassenzimmer getroffen oder telefoniert, um alles zu besprechen, die Punkte aufzuteilen und den Ablauf zu planen. Durch die Aufteilung der verschiedenen Punkte, konnten wir sehr viel selbständig herausarbeiten, ohne dass wir alles zu dritt hätten besprechen müssen. Daher war es trotz Corona gut möglich, uns entsprechend darauf vorzubereiten. Eine Woche vor der Präsentation sind wir sogar einen Nachmittag länger in der Schule geblieben, um die Präsentation durchzusprechen, die Technik zu prüfen und kleinere Fehler auszubessern.

Zeitdruck hatte ich so gut wie gar nicht, da wir schon sehr früh mit der Vorbereitung angefangen haben und uns immer mal wieder besprochen und gegenseitig motiviert haben. Zwar war es eine echte Herausforderung mich mit dem Thema der Buchhaltung auseinanderzusetzen, aber nach aufwendiger Recherche wurden mir die Zusammenhänge klarer. Eigentlich ist es gar nicht so schwierig, jedoch kostet es einiges an Überwindungskraft, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich bin zufrieden mit meinem Teilbereich, weil ich es zum Einen recht interessant finde und denke, dass es zum Anderen im späteren Berufsleben durchaus hilfreich sein kann.

Mir hat das ganze Projekt wirklich sehr gefallen, da es etwas völlig Neues ist. Wir konnten komplett selbständig arbeiten, ohne zu viele Vorschriften zu erhalten, die uns einschränkten. Jedoch erhielten wir  wegweisende Tipps und jegliche Unterstützung, falls diese nötig war.

Unser Projekt letztendlich vorzustellen, war ein gutes Gefühl, da wir nun endlich zeigen konnten, was wir schon alles geleistet haben und wie viel Arbeit dahinter steckt.

Der Fair-o-mat wurde inzwischen geliefert und kann nach den Osterferien in der Schule aufgestellt werden.

Zwischenpräsentation, Produkte, Recherchen und ein Automat – Schülerfirma Materifair

Zunächst einmal haben wir uns auf unsere Zwischenpräsentation und deren Vorbereitung konzentriert. Das heißt, dass wir uns aufgeteilt haben und jeder das Thema seiner Seminararbeit und weitere Unterpunkte unserer Firma, die mit unseren jeweiligen Themen verknüpft sind oder um die wir uns jeweils zusätzlich in der Firma gekümmert haben, vorstellen sollte. So kann jeder in seinem Tempo, mit seiner Methode und mit seiner Handschrift ohne Konflikte mit den Anderen arbeiten.

Außerdem hatten wir uns viele Gedanken über die Übersichtlichkeit unseres Vortrags gemacht, da wir zwar mit PowerPoint arbeiten wollten, man hier aber ohne ein dauerhaft bestehendes Inhaltsverzeichnis, leicht den Überblick über die vielen verschiedenen Folien verlieren kann, kamen wir zu der Überlegung, ob es nicht sinnvoll wäre, den Vortrag an unserer kleinen „Gründungsgeschichte“ von Beginn des Schuljahres bis zum Zeitpunkt des Vortrags zu orientieren, was wir dann auch mit Hilfe eines Zeitstrahls in Form einer großen Flipchart umgesetzt haben.

Durch die Aufteilung der einzelnen Themen, konnten wir auch ohne tägliche Besprechungen gut zusammenarbeiten, standen aber immer für Fragen der Anderen bereit, die wir meist mithilfe eines Chats beantwortet haben. Aber auch an online Videokonferenzen kamen wir nicht ganz vorbei, in denen wir uns aufeinander abstimmen und das weitere Vorgehen besprechen mussten. Außerdem hatten wir durch die eingeschränkte Schulöffnung die Möglichkeit, unseren Vortrag und vor allem den Ablauf einmal vorher in Präsenz durch zu üben. Das Vortragsmedium Powerpoint hat uns hier ebenfalls geholfen, da wir uns nicht mehrere Male treffen und ein ausgeklügeltes Plakat vorbereiten konnten. Und so hat jeder seine eigene PowerPoint erstellt und diese wurden letztlich zusammengefügt, sodass eine durchgehende Präsentation entstand.

So funktioniert unsere Zusammenarbeit weiter problemlos. Hier ist ebenfalls anzumerken, dass wir unsere Zusammenarbeit durch weitere Lockdowns nicht stark verändern mussten, da wir zuvor schon größtenteils digital gearbeitet und kommuniziert haben, weil wir durch unsere Stundenpläne schon zuvor in der gesamten Wochen keine einzige Möglichkeit hatten, uns ausführlich persönlich zu besprechen außerhalb der Seminarkursstunden.

Die Produkte haben wir nun außerdem festgelegt und somit uns auch gleich auf die Verkaufspreise geeinigt, deren Bestellung wir jetzt organisieren müssen. Des weiteren ist in der Zeit nach der Zwischenpräsentation der Automat angekommen und muss nun in Absprache mit dem Hausmeister nach den Osterferien aufgestellt werden, damit wir ihn anschließend eröffnen können. Ob er jedoch vollständig sofort in Betrieb genommen wird, hängt von der Situation in der Schule ab, da es unnötig, teuer, verschwenderisch und nicht nachhaltig ist, den Automaten voll zu befüllen, wenn nur zwei Klassenstufen an der Schule sind.

So kann ich dann beginnend bei den Produkten, die Informationen über die praktische Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategien an unserem Automaten für meine Seminararbeit sammeln, ohne die ich eine Nachhaltigkeitsstrategie bzw. die Umsetzung der einzelnen Aspekte nicht bewerten kann. Denn diese beschränken sich bis jetzt auf einige theoretische Informationen zu Orientierungsmöglichkeiten für Unternehmen und eine theoretisches Konzept, das bis jetzt nur ansatzweise umgesetzt wurde, zur Nachhaltigkeit für unserer Schülerfirma. Zusätzlich zu diesen Informationen, die ich für unsere Zwischenpräsentation gesammelt und dort verarbeitet habe, habe ich mich noch durch die Beschäftigung mit unserer Produktauswahl ausführlicher mit dem Aspekt FairTrade beschäftigt und wie hier nicht nur der soziale und ökonomische Aspekt der Nachhaltigkeit durch faire Löhne bedacht, sondern auch der ökologische Aspekt bedacht wird, durch beispielsweise Weiterbildungen zur ökologischen Landwirtschaft für Kleinbauern weltweit und immerhin waren 2018 schon 77% der FairTrade Produkte auch zusätzlich bio-zertifiziert, sie sind also durch ökologische Landwirtschaft entstanden.

Außerdem habe ich angefangen in ein Buch über Nachhaltigkeit im ökologischen Sinne und Klimaschutz hineinzulesen und mich mit diesem Thema zu beschäftigen, in dem der Autor seine sehr interessante, andere und nicht jedem bewusste Ansicht über Klimaschutz darstellt: Klimaschutz darf nicht rein durch die CO2-Emission definiert werden, vielmehr sei der größte Teil der klimaschädlichen Aspekte auf einen zu hohen und unbedachten Ressourcenverbrauch zurückzuführen, an dem die wirkliche Umweltfreundlichkeit eines Produkts oder einer Aktivität gemessen werden soll.

So arbeiten wir weiterhin wohl größtenteils wie während der Vorbereitung auf unsere Zwischenpräsentation digital zusammen, um unser Projekt auch in die Realität umzusetzen und nicht nur theoretisch planen, denn nur so lassen sich wirkliche Schlussfolgerungen ziehen, die auch die reale Umsetzbarkeit und nicht nur die Theorie miteinbeziehen. Und dabei stehen wir gerade in den Startlöchern.

Quellen:

Hier beispielsweise über Weiterbildungen von Kleinbauern, die in Brasilien Orangen anbauen: https://www.fairtrade-deutschland.de/was-ist-fairtrade/arbeitsschwerpunkte/fairtrade-projekte-zu-arbeitsschwerpunkten/staerkung-des-kleinbaeuerlichen-orangenanbaus-in-brasilien Angabe zum Bio-Anteil an FairtTrade Produkten: https://www.fairtrade-deutschland.de/service/presse/details/bio-und-fair-immer-gefragter-3069 Das Buch: „Grüne Lügen“ von Friedrich Schmidt-Bleek (Ludwig Verlag, 2014 München)

Zwischenpräsentation

Anfang des Monats hatten wir unsere Zwischenpräsentation über unsere nachhaltige Schülerfirma „Materifair“. Die Vorbereitung startete bereits im Januar 2021, da der eigentliche Termin auf dem 01.02.2021 lag. Wir haben uns zu einigen Konferenzen getroffen, bei welchen wir besprochen haben, was für Punkte relevant für unsere Präsentation sind und welche wir nur in unserer Seminararbeit bearbeiten.

Unsere Gliederung sah folgend aus:

  1. Einstieg
  2. Motivation
  3. Ideenentwicklung
  4. Projekt allgemein
  5. Materifair
  6. Marketing
  7. Fair- o- mat
  8. Businessplan
  9. Schulvertrag
  10. Weg zu Sponsoren
  11. Buchhaltung
  12. Produkte
  13. Nachhaltigkeit
  14. aktueller Stand
  15. Aussicht in die Zukunft
  16. Fazit

Wir haben die verschiedenen Punkte in einer chronologischen Reihenfolge angeordnet, also so wie die verschiedenen Ereignisse stattgefunden haben. Jeder aus unserer Gruppe hat seinen eigenen großen Teil, den er anhand des Automaten beobachtet und bearbeitet. Easy hat den Bereich Nachhaltigkeit, Astronaut kümmert sich um den Bereich Buchhaltung und ich bin für das Marketing in unserer Schülerfirma verantwortlich. Die restlichen Punkte unserer Präsentation haben wir untereinander aufgeteilt, sodass jeder ungefähr denselben Vorbereitungsaufwand/-umfang hatte. Zudem habe ich noch das Zusammenstellen der gesamten PowerPoint Präsentation übernommen.

Ich kam mit der Vorbereitung meines Teils sehr gut zurecht, ich hatte keine zeitlichen Probleme und es hat auch sehr viel Spaß gemacht, sich über die verschiedenen Bereiche zu informieren. Außerdem finde ich, dass wir als Team sehr gut funktionieren und uns sehr gut ergänzt haben. Also wenn jemand eine Frage hatte, haben die anderen beiden versucht sie zu beantworten und zu helfen, wo es ging. Eine Woche vor der Zwischenpräsentation haben wir uns in der Schule getroffen um die Präsentation einmal gemeinsam durchzumachen, um zu sehen ob sich bei der Präsentation etwas verschoben hat oder ob alles funktioniert.

Zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass es mir bis dato schon sehr viel Spaß gemacht an diesem Projekt zu Arbeiten. Zuletzt noch eine sehr erfreuliche Nachricht: Unser Automat ist endlich bei uns angekommen. 😊

Schülerfirma Flaschen: Aktueller Stand

In den letzten Monaten bis jetzt habe ich den Großteil des theoretischen Teil meines Bereichs, der Buchhaltung unserer Schülerfirma erledigt. Ich habe viele Einträge dazu gelesen und mir Erklärvideos angeschaut, um ein Umfangreiches Wissen über die Buchhaltung zu bekommen. Ich habe zum Beispiel eine sehr nützliche Seite im Internet gefunden, die einen großen Überblick über die Buchhaltung speziell in Schüler- und JuniorFirmen bietet.

Eine Frage, die uns von Anfang an begleitet hat steht immer noch offen, die Frage, wo wir unsere Flaschen bestellen wollen. Wir hatten uns relativ früh für zwei Firmen entschieden, die wir testen wollten. Die eine Firma hat sich allerdings mit uns in Verbindung gesetzt und uns mitgeteilt, dass die Modelle, die wir bestellen wollten vorerst nicht lieferbar sind. Die andere Firma hat uns jetzt zwar einen Teil unserer Bestellung geliefert, die Flasche entspricht aber nicht unseren Vorstellungen, da sie an manchen Stellen kaputt war und mit Dellen geliefert wurde. Also müssen wir jetzt weiter suchen.

In meinem Teilbereich, der Buchhaltung gibt es aktuell keine offenen Fragen mehr, ich bin gerade dabei ein Online-Banking für unser Konto einzurichten, sodass der Zahlungsablauf in Zukunft reibungslos ablaufen kann. Dann fange ich jetzt an den theoretischen Teil meiner Seminar Arbeit zu schreiben, dazu bleibe ich mit den Firmen in Kontakt, damit ich die Rechnungen bezahlen kann. Das sich die Lieferung der Probe Flaschen so schwierig gestaltet hätte ich nicht gedacht.

Als wir noch in der Schule sein durften, sind wir öfter mal länger da geblieben, um an unserer Firma weiter zu arbeiten. Ansonsten sprechen wir uns auch oft in der Schule ab, was gerade so aktuell ist. Über die Lockdown-Zeit haben wir zwei Videokonferenzen gemacht, eine über Klassenzimmer Meetzi, was aber von der Internetverbindung her nicht so gut geklappt hat und die Zweite dann über Zoom.

Eine Auswahl an Quellen, die ich gelesen habe und sehr hilfreich fand, nicht nur für die Buchhaltung, sondern auch generell zum Aufbau einer Schülerfirma:

http://www.gruenderkids.de/de/datei/anzeigen/id/4129,1192,1/2017_05_11_hr_buchhaltung_in_der_schülerfirma.pdf

https://www.dkjs.de/fileadmin/Redaktion/user_upload/Firmensitz9b_DKJS_2014.pdf

FAQ Kolloquium

Müssen wir uns schick machen?

ja! Es ist wie eine mündliche Abiturprüfung. Diesem Anlass entsprechend solltest du dich kleiden. Du musst dich nicht ver-kleiden – du solltest dich auch nicht unwohl oder eingezwängt bei der Prüfung fühlen. Aber: besser weißes T-Shirt als Shirt mit Spruch drauf, besser lange als kurze Hose… als Maßstab: du bist zum 80. Geburtstag deiner Oma eingeladen. Es gibt ein großes Fest, viele Leute werden da sein. Was dort passt, kannst du nehmen. (Ausnahme: du hast eine Hippie-Oma)

Wie läuft die Prüfung ab?

Ihr werdet als Gruppe geprüft, d.h. ihr werdet alle gleichzeitig in den Raum gebeten. Es werden so viele Stühle da stehen, wie Gruppenmitglieder da sind. Ihr sitzt an einem oder zwei Tisch/en, gegenüber von euch sitzen Herr Ilg und ich. Wir sind die beiden einzigen Lehrer, die an der Prüfung teil nehmen. Der Lehrer, der euch während der Arbeit betreut hat, stellt die Fragen: Gruppenfragen an alle und einzelne Fragen individuell. Bei Gruppenfragen achten wir darauf, dass jede/r mal als erstes antworten darf. Der andere Lehrer führt das Protokoll – dabei werden allerdings nur die Fragen aufgeschrieben um den Prüfungsverlauf nachvollziehen zu können.

Wenn die Zeit um ist, geht ihr raus und wartet. Wir besprechen uns und legen uns auf eine Note fest. Dann bitten wir euch wieder herein und sagen euch eure Noten, auch eure Endnoten. Dann geht ihr alle wieder und die nächste Gruppe ist dran.

Ist es ein Verhör?

Ich hoffe nicht! Es soll eher wie ein Gespräch über deine Arbeit sein.

Müssen wir zuerst was vorstellen oder starten die Fragen direkt?

Ihr müsst nur „Hallo“ sagen, dann gehts los mit den Fragen.

Wie kann ich mich vorbereiten?

Lies dir am besten alle Arbeiten eurer Gruppe nochmal durch. Überlege, wie die Gruppenarbeit gelaufen ist und was ihr hättet anders/besser machen können. Überlege, wie die einzelnen Arbeiten zum Gruppenthema zusammen passen – welches Thema hätte man noch bearbeiten können, was ist das Fazit aus allen Arbeiten eurer Gruppe, etc. Welche Querverbindungen zwischen den unterschiedlichen Themen der Gruppe gibt es?

Wer ist bei der Prüfung dabei?

Herr Ilg und ich.

Wann bin ich dran?

Es wird einen Zeitplan geben. Wahrscheinlich wird er im Vertretungsplan-Padlet stehen.. Wenn du keine Prüfung hast, musst du auch nicht in der Nähe sein.

Falls es dazu keine Aussage gibt: frage nach, ob du an diesem Tag überhaupt Schule hast (vorher und / oder nachher, bitte bei der Nachfrage darauf aufmerksam machen, dass der Sportkurs früh stattfindet.)

Was ist, wenn die Gruppe nicht so gut zusammenarbeitet?

Du bist für dich verantwortlich! Niemand muss sich um andere kümmern. Du solltest die Gruppenarbeit nicht aktiv behindern, aber du musst dich auch nicht zwingend mit den anderen absprechen.

Was könnten für Fragen kommen? Gehen Sie nur auf die Seminararbeit ein oder auch auch noch weiterführend ins Thema?

Im Wesentlichen auf die Seminararbeit, die Methoden, die verwendet wurden, dein Vorgehen und die Gruppenzusammenarbeit. Wenn Begriffe im Text stehen, auf die nicht weiter eingegangen wurde, könnten dort Nachfragen kommen. Ebenso auf Grafiken oder Tabellen – wenn dort z.B. noch Inhalte drin stecken, die für oder gegen die Hauptthese des Textes sprechen und sowas nicht im Text steht oder nicht erkannt wurde. Wenn Sachverhalte in der Arbeit unklar sind, fragen wir auch dazu nach. Wenn die Fragen sehr weit weg vom Thema führen, sind wir meist schon im Bereich „sehr gut“ (also 13, 14 oder 15 Punkte). Generell ist die Zeit aber recht knapp. Je mehr du sagst, desto weniger kann ich fragen.

Es gibt 3 Anforderungsbereiche (AFB, hier eine gute Übersicht.). Versuche eher in AFB 2 oder 3 zu antworten, wenn es die Frage zulässt. Also: besser erklären oder begründen als beschreiben. Besser beurteilen als nennen.

Die Zusammenfassung der Friedrich-List-Schule in Mannheim finde ich ganz hilfreich (allerdings ist das für Präsentation plus Kolloquium).

Beziehen sich die Fragen eher auf den Hauptteil oder auch auf Einleitung und Schluss?

Fragen können zu allen Teilen kommen. Gerade in Einleitung und Schluss geht es ja oft um Methoden oder um die Begründung der konkreten Fragestellung / Thesen der Arbeit.

Kann ich Zettel mit zur Prüfung nehmen um bestimmte Daten nachzulesen?

Du kannst deine Arbeit mitbringen und dir auch noch Zettel mit zur Arbeit mitbringen. Aber bisher ist es noch nicht vorgekommen, dass jemand wirklich Zeit zum Blättern hatte. Wenn du dich dadurch sicherer fühlst, bring deine Aufschriebe mit.

Kann eine große Frage auch mehrere kleine Fragen beinhalten, wo dann nachgefragt wird?

ja! Wenn wir merken, dass dir die Antwort nicht sofort einfällt, sie dir aber auf der Zunge liegt, fragen wir nach. Möglich sind auch Anschlussfragen daran oder Fragen, wo man weiterdenken muss. Wenn wir merken, dass du vor Nervosität auf dem Schlauch stehst, gehen wir zu einem anderen Thema.

Wird es schlimm?

nein, ich glaube nicht. Im Wesentlichen musst du deinen Standpunkt gut darstellen, deine Arbeit, wie du vorgegangen bist, begründen und die Zusammenarbeit reflektieren.

Wieviel zählt das Kolloquium?

Kolloquium: 25%, Seminararbeit: 25%, Jahresleistung (Zwischenpräsentation, Exposé, Blog): 50% (das haben wir am Anfang leider falsch gesagt. Entschuldigung. Erst der Oberstufenberater wies uns auf unseren Fehler hin.)

Werden wir geduzt oder gesiezt?

Wir duzen euch.

Haben Sie einen Bewertungsbogen, den Sie verwenden?

Hier:

Falls nun noch Fragen offen sind, bitte in die Kommentare.

Schülerfirma Flaschen – Exposé

Wir haben eine Schülerfirma gegründet mit dem Vorhaben Falschen zu designen an unserer Schule zu verkaufen. 

Dadurch möchten wir den Plastikverbrauch und den Plastikmüll verringern. 

Die Thermosflasche ist unser aktueller Favorit, weil sie langlebig ist und für Kaltgetränke für den Sommer sowohl für Heißgetränke für den Winter geeignet ist. 

Wir haben nach Websiten gesucht die für unser Projekt geeignet sind, dabei war uns wichtig, dass wir eine gute Auswahlmöglichkeit an Mustern haben und wir die Flaschen auch bedrucken lassen könnten. Das genaue Design werden wir uns noch überlegen. 

Wir haben auch schon eine Umfrage an unserer Schule gemacht und diese ausgewertet. Das Ergebnis war zufriedenstellend. 296 Schüler*innen würden eine Flasche kaufen, nur 68 haben kein Interesse. Bei der Frage welches Design die Flasche haben soll waren die Stimmen fast ausgeglichen, das ist für uns nicht ganz so gut, denn das macht unsere Entscheidung nicht leichter. Welche Art die Flasche sein soll war auch eine Frage in unserem Umfragebogen, am beliebtesten bei den Schüler*innen ist die Thermosflasche und die Flasche mit Fruchteinsatz. Die meisten wären bereit 6-8 Euro auszugeben und nur wenige bis 12 Euro oder mehr. 

Der nächste Schritt wird sein das wir Flaschen bestellen werden und über einen gewissen Zeitraum (den wir noch festlegen müssen) testen werden, so dass wir das ideale Produkt zum verkaufen finden. Die endgültigen Modelle die in den Verkauf sollen möchten wir möglichst noch dieses Jahr festlegen.

Innerhalb unserer Schülerfirma haben wir uns in vier Bereiche eingeteilt: Vertrieb, Buchhaltung, Marketing und Projektmanagement.

Den Bereich Projektmanagement übernehme ich. Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Organisation, dem Ablauf, der Planung, der Überwachung und Steuerung des Projekts. 

Zu meinen Aufgaben als Projektmanager gehören außerdem die Motivation der Teammitglieder und die Überwachung das alle gemeinsam ihr bestes für das Projekt und das Team geben, dass falls es Konflikte geben sollte, ich darauf achte das sie sachlich gelöst werden. Ich übernehme auch Verantwortung und eine Vorbildfunktion für mein Team. Eine weitere Aufgabe ist nicht nur die Kommunikation innerhalb des Teams sondern auch nach außen und das Vertreten des Projekts in der Öffentlichkeit. 

Ich freue mich auf diese Aufgabe und glaube das ich daran viel Spaß haben werde, jedoch ist mir durchaus bewusst das es nicht immer einfach sein wir und es viel Verantwortung ist.

Thermosflaschen designen und verkaufen (Marketing) -Exposé

Das Projekt das wir uns für unseren Seminarkurs Unternehmensgründung überlegt haben, ist das Designen und der Verkauf von Thermosflaschen an unserer Schule. Dadurch sollen Plastikverbrauch und –Müll eingedämmt werden, um unsere Schule nachhaltiger zu machen. Unsere Mitschüler sollen so motiviert werden, diese Flasche öfter zu benutzen. Auch deshalb standen Thermosflaschen zur Auswahl, da sie lange halten und durch ihre Isolierung das ganze Jahr über nützlich sind. Wir haben schon einige Websites gefunden die sich gut eignen, da sie perfekt zu unserem Thema passen. Dort kann man verschiedene Muster für die Flaschen entwerfen (z. B. nach Abstimmung an der Schule mit Schullogo).

Nachdem wir unser Thema gefunden haben, haben wir eine Umfrage ausgearbeitet um herauszufinden wie viel Anklang der Verkauf von Flaschen finden würde. Für die Flaschen waren 296 Schüler, dagegen nur 68, 145 stimmten für normale Flaschen, die Thermosflaschen und die mit Fruchteinsatz hatten je 150 Stimmen. Die meisten Schüler wollen für eine gute Thermosflasche nur 6-8 Euro ausgeben während die wenigsten 12 Euro oder mehr bezahlen würden. Auf der Flasche wird auf jeden Fall ein kleines Schullogo abgebildet sein, ob sie einfarbig oder mit Muster bedruckt werden entscheidet sich noch.

Als nächstes werden wir verschiedene Flaschentypen testen um eine qualitativ hochwertige Flasche zu finden die nicht zu teuer und bedruckbar ist, da das Endprodukt größtenteils den Ansprüchen der Schüler entsprechen soll.
Innerhalb unserer Firma übernimmt jeder einen der vier Bereiche: Vertrieb, Marketing, Buchhaltung und Projektmanagement. Der Bereich Marketing beschäftigt sich damit dem potentiellen Käufer das Produkt so gut wie möglich darzustellen und vor allem die positiven Aspekte in den Vordergrund zu rücken, außerdem betrifft Marketing auch social media, wo mittlerweile ein Großteil der Werbeaktionen stattfindet und wo man die Käufer durch gezielte Anzeigen leicht beeinflussen kann.
Dadurch ist gerade dieser Bereich zu social media und Corona Zeiten (wo sowieso das meiste im Internet passiert) besonders interessant. Zudem möchte ich vielleicht in dieser Richtung studieren, also würden mir einige praktische Einblicke definitiv helfen. Im BOGY konnte ich auch schon ein paar Erfahrungen sammeln, die uns bei unserer Firma hoffentlich weiter helfen werden. Im Großen und Ganzen kann man Marketing auf viele verschieden Arten betreiben. Zum Beispiel im Internet mit Anzeigen oder mit Plakaten, Bannern oder ähnlichem vor Ort.


Am Anfang wird es schwer sein die richtigen Informationen zu finden die überzeugen werden, aber ich denke über das Jahr hinweg in dem wir uns mit diesem Projekt beschäftigen, wird es immer leichter werden herauszufinden was gut funktioniert. Bei Schülern als Zielgruppe sind vermutlich Instagram und Co. und Plakate in der Schule der beste Weg auf unsere Firma aufmerksam zu machen. Zumal Schüler oftmals empfänglicher für Produkte sind die von anderen Schülern kommen und organisiert wurden.

Expose unserer Schülerfirma Materifair

-unser gemeinsamer Teil allgemein zu unserer Schülerfirma von Hexe Lilli, Astronaut und easy-

Zentrales Projekt:

→ Auszug aus unserem Businessplan aus dem ersten Punkt: Zusammenfassung der Geschäftsidee: „Unser Geschäft soll daraus bestehen, Süßigkeiten und Gegenstände, die von Schülern in der Schule gebraucht werden, mit einem Automaten zu verkaufen. Um zum Einen Geld zu sparen und zum Anderen dem modernen Trend der Nachhaltigkeit zu folgen, soll dieser Automat rein mechanisch, also stromlos, betrieben werden. Außerdem wollen wir vor allem im Blick auf die Lebensmittel auf fair gehandelte Alternativen zurückgreifen. Denn wie in anderen Schulen auch gibt es bei uns Mittagspausen, etc., die oft zeitlich gerade so zum Beispiel zum Mittag essen ausreichen und sollte dann noch jemand zum Beispiel einen Nachtisch benötigen, den es in der Cafeteria nicht gibt, ist die Zeit oft zu knapp um noch zu einem Supermarkt oder zur Bäckerei zu laufen. Unser Automat soll deshalb an einem leicht zu erreichenden Ort in unserer Schule stehen um das Schulleben der Schüler zu erleichtern, auch wenn die Cafeteria zum Beispiel schon geschlossen hat.“

Relevanz des Themas:

Wir haben uns speziell für den Fair-o-mat entschieden, da dieser für den Verkauf von fairen Produkten vorgesehen wurde. Uns ist es sehr wichtig faire Produkte zu verkaufen, da es an der Zeit ist in der Welt etwas zu verändern. Oftmals leiden in Entwicklungsländern immer noch sehr viele Menschen. Das liegt daran, dass Unternehmen ihre Produkte so billig wie möglich herstellen wollen, um mehr Gewinn aus dem Verkauf schlagen zu können. Um das zu erreichen, zahlen sie den Menschen, die das Produkt herstellen Löhne, die unter dem liegen, was sie zum Leben benötigen. Faire Produkte hingegen müssen z.B. wenn sie das Siegel von FairTrade haben, alle Zutaten, die als FairTrade-Rohstoffe verfügbar sind, verwenden. Zudem wird der Handel kontrolliert und die Erzeuger erhalten einen Mindestpreis, der von der jeweiligen Organisation bestimmt wird. Dadurch wird den Erzeugern ein höheres und zuverlässigeres Einkommen ermöglicht. Das bedeutet, wenn man faire Produkte verkauft, tut man etwas Gutes für die Wirtschaft und die Menschen. Und genau das wollen wir den Menschen beibringen, dass es nicht immer darum geht, das billigste Produkt zu kaufen, sondern das, von dem alle profitieren.

Motivation:

Wir möchten den Schülern verdeutlichen, dass es auch faire und gute Produkte gibt, die nicht so viel teurer sind als die „Normalen“. Und auch, dass man ruhig mal zu den fairen Produkten greifen sollte, statt immer nur darauf zu achten, so viel Geld wie möglich zu sparen. Zudem haben wir vor, mit dem Automaten den Alltag der Schüler zu erleichtern, zum Beispiel wenn sie ihre Maske vergessen haben, dass sie sich dort eine kaufen können oder wenn sie in der Pause „Nervennahrung“ brauchen, dass sie sich diese kurz holen können. Denn wir möchten so auch Andere von Nachhaltigkeit und FairTrade begeistern.

Erkenntnisinteresse:

Uns helfen wird dieses Projekt vor allem in dem wir lernen als Team gut zusammenzuarbeiten, aber trotzdem selbstständig zu sein. Wir lernen so auch die Grundstrukturen eines Unternehmens kennen und können uns selbst als Gründer einer Schülerfirma versuchen und dabei zum Beispiel viele verschiedene Strategien in den verschiedenen Bereichen erproben und selbst auszuprobieren. So können wir so zum Beispiel auch einige Grundlagen von Selbstständigkeit und Firmengründung kennenlernen, von denen wir im späteren Berufsleben profitieren können. Da der Automat einen Mehrwert für die Schüler also auch für uns besitzt, können wir auch selbst von den Vorzügen eines solchen Automaten an unserer Schule profitieren.

Ideenentwicklung:

 In der ersten Stunde des Seminarkurses kamen wir auf die Idee, Flaschen für die Schüler und Lehrer zu designen und zu verkaufen. Allerdings wurde uns klar, dass eine andere Gruppe genau dieselbe Idee und sie auch schon mit den Lehrern besprochen hat. Also mussten wir uns eine andere Idee überlegen. Eine andere Idee von uns war es, Kleidung nachhaltig zu Batiken, allerdings wäre es sehr umständlich geworden nachhaltige Farbe zu finden und sie dann letztendlich auch wieder zu entsorgen, da die Farbe nicht in den Abfluss darf und man noch andere Sachen beachten muss. Zusätzlich waren wir uns unsicher, ob das bei den Schülern auch gut ankommt, weil man kann die Kleidung ja auch online im Internet kaufen kann, wo sie wahrscheinlich billiger sein wird, weil wir sie von Hand angefertigt hätten. Dass hätte somit dann auch sehr viel Zeit gekostet und wäre auch sehr aufwendig gewesen. Also haben wir uns dagegen entschieden. Wir haben uns dann im Internet erkundigt, was andere Schülerfirmen schon gemacht haben und haben uns von diesen Ideen inspirieren lassen. Dadurch sind wir dann auf die Idee des Automaten gekommen und weil für uns von Anfang an klar war, dass wir etwas mit Nachhaltigkeit machen möchten, haben wir uns für einen nachhaltigen Automaten mit größtenteils fair gehandelten Produkten entschieden.

Literaturüberblick:

Da nachhaltige und faire Automaten etwas Neuartiges, wirtschaftlich gesehen, sind, müssen wir uns Verkaufsstrategien und Konzepte zu sehr großem Teil vollkommen selbst erarbeiten und erproben. So kann hierbei nur auf die Firma, die diesen bestimmten Automat anbietet verwiesen werden: https://www.fair-o-mat.de. Diese bietet aber auch eine Hilfestellung in zum Beispiel der Produktauswahl und Verweise auf große FairTrade-Händler wie GEPA, El puente oder bio-fair.trade. Außerdem wird hier zum Teil die Nachhaltigkeitsstrategie der Firma und somit auch die, des Automaten erörtert. Informationen zu Fairtrade sind zum Beispiel auf der Website von GEPA: https://www.gepa.de/home.html zu finden. Hier wird zum Beispiel die Herkunft der verschiedenen Produkte genau beschrieben. Informationen zum Kauf und Verkauf von FairTrade-Produkten konnten wir außerdem durch eine Person, die ehrenamtlich diese Produkte verkauft, erhalten. Als Hilfestellung zum allgemeinen Betrieb einer Schülerfirma sind das Arbeitsheft von Boeckler zum Thema Schülerfirma(https://www.boeckler.de/pdf/schule_ah_schuelerfirma_2018.pdf), in der die Gründung einer solchen erklärt wird und die Vorlage zum Erstellen eines Businessplans für Schülerfirmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie(https://www.unternehmergeist-macht-schule.de/SharedDocs/Downloads/materialienschueler/Businessplan-erweiterte-Vorlage.pdf?__blob=publicationFile) sehr hilfreich. Weitere Links zum Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen sind in easy’s Teil des Exposés zu finden.

Ziel der Arbeit:

Unser Ziel ist es zunächst einmal zu erreichen, dass der Automat und seine Produkte gut von den Schülern und Lehrern angenommen werden. Zudem wäre es optimal, wenn wir den Automaten entweder selber weiter betreiben können, oder ihn an jüngere Schulklassen abgeben könnten, sodass diese ihn weiter betreiben können. Ein weiteres Ziel ist es, verschiedene Aktionen zu planen, damit für jeden und jede Jahreszeit etwas vorhanden ist, was einen anspricht und auch, dass Abwechslung stattfindet, damit es nicht langweilig wird.

Reflexion eigener Vorkenntnisse und Kompetenzen:

Ich, easy, kann gut selbstständig aber auch gemeinsam im Team arbeiten, dabei kreativ werden und „um die Ecke denken“. Durch mein Praktikum bei einer sehr kleinen Anwaltskanzlei, konnte ich einen Blick darauf werfen, wie sich ein sehr kleines Unternehmen gut organisiert und koordiniert und diese Arbeitsstrategie mit regelmäßigem, in kleinen Abständen Absprechen, ist gut auf unsere Schülerfirma übertragbar.

Ich, Astronaut, habe beim Zeitung austragen gelernt, mich selbst zu organisieren, strukturieren und zuverlässig die Zeitung kontinuierlich zu den bestimmten Abonnenten zu liefern. Zudem habe ich durch das Motorrad fahren ein gewisses Verantwortungsbewusstsein und auch eine gute Einschätzung von Risiken, da ich im Straßenverkehr oftmals damit konfrontiert werde. Aus den Gründen habe ich mich für die Buchhaltung, also auch den An-und Verkauf, in unserer Schülerfirma entschieden.

Ich, Hexe Lilli, bringe verschiedene Fähigkeiten mit. Ich bin z.B. sehr zielorientiert, da ich gerne in der Zukunft plane. Außerdem kann ich gut strukturieren, planen und organisieren. Letztes Schuljahr habe ich ein einwöchiges Praktikum an der Grundschule Blaufelden gemacht und davon bringe ich vielleicht eine gewisse Präsentationsfähigkeit mit, weil ich den Schüler und Schülerinnen den Unterrichtsstoff so beibringen musste, dass sie ihn auch verstehen und an Aufgaben anwenden können. Zudem arbeite ich gerne in einem Team.

Erste Schritte:

Unsere ersten Schritte, nach der Ideenfindung, waren, zu überlegen wie wir einen Automaten finden der uns preislich und aber auch optisch zuspricht. Wir haben sehr viel im Internet recherchiert und sind letztendlich auf die Firma fair-o-mat gestoßen, für welche wir uns auch entschieden haben. Zusätzlich wollten wir herausfinden, ob Interesse an unserem Automaten besteht. Wir haben uns dazu entschlossen eine Umfrage an die Schüler zu verteilen. An unserer Umfrage haben 322 Schüler teilgenommen, davon haben 297 Schüler Interesse an unserem Automaten. Von einem kleinen Teil der Lehrer haben wir die Umfrage nicht mehr zurückerhalten, darum hat auch nicht die gesamte Schule an unserer Umfrage mitgemacht. Nachdem feststand das wir einen Automaten in der Schule aufstellen, weil großes Interesse daran besteht, haben wir uns entschieden einen Instagramaccount zu gründen um die Schülern mit unserem Automaten auf dem aktuellen Stand zu halten und sie über die Neuigkeiten zu Informieren Unser Instagramname ist Materifair, denn so heißt auch unsere Schülerfirma. Unser Schülerfirmaname besteht aus zwei Wörtern, aus „materiae“ (lat.: mechanisch) und aus „fair“. Wir haben uns für diesen Namen entschieden, weil unser Automat mechanisch betrieben wird und wir in dem Automaten größtenteils fair gehandelte Produkte verkaufen möchten. Unser nächster Schritt war es, für unsere Sponsoren, über die wir unseren Automaten und die Produkte finanzieren möchten, einen Businessplan zu erstellen. Als letzten Schritt, den wir bis zum jetzigen Zeitpunkt gemacht haben, haben wir der Firma unseres Automaten eine Angebotsanfrage geschickt, dass wir den Preis unseres Automaten wissen und somit auf die Sponsoren zugehen können. Die Antwort auf unsere Angebotsanfrage dauert bis zu zehn Werktagen. Die Anfrage haben wir am 30.10.2020 fortgeschickt. Außerdem haben wir uns auch schon mit Herr Urhan besprochen, ob wir solch einen Automaten überhaupt aufstellen dürfen und er war damit einverstanden.

Zeitplan, Grobgliederung und methodisches Vorgehen:

Unser Ziel war es bis Ende der Herbstferien, uns über unsere Ideen und deren Umsetzung zu informieren und einen Businessplan für unsere Schülerfirma zu erstellen. Außerdem ist es nun nötig in den ersten beiden Wochen nach den Herbstferien Sponsoren für unser Projekt zu finden. Hierbei soll uns vor allem unser Businessplan helfen. Mit dieser Aufgabe werden wir uns zu dritt beschäftigen, da wir so auf mehrere Firmen gleichzeitig zugehen können. Außerdem wollen wir ein Bankkonto erstellen und das „Rechtliche“ regeln. Daraufhin soll, nachdem wir einen passenden Sponsor gefunden haben, der Automat bestellt werden, zu dem wir schon in den Herbstferien ein Angebot abgeschickt haben. Da die Lieferung des Automaten ca. zwei Wochen dauert, können wir währenddessen beginnen, die Produktbeschaffung zu planen und diese einzukaufen. Auch wäre es sinnvoll in dieser Zeit mit dem Marketing zu beginnen. Im Dezember soll voraussichtlich eine Art Adventskalenderaktion stattfinden. Dabei sollen die weihnachtlichen Produkte in einem unserer Fächer im Automat täglich oder wöchentlich wechseln. Diese Aktion muss ebenfalls in den beiden letzten Wochen des Novembers geplant werden. So können wir in der darauf folgenden Zwischenpräsentation zum Beispiel einen Schwerpunkt auf diese Aktion legen. In den folgenden Wochen soll der Automat im Normalbetrieb laufen und unsere Koordination untereinander soll sich normalisieren beim zum Beispiel Auffüllen des Automaten, sodass er auch langfristig laufen kann. Währenddessen sollen auch die Verkaufszahlen der Produkte ausgewertet werden, Kunden befragt werden und eine Anpassung des Angebots auf die Nachfrage erfolgen. In der Fastenzeit vor Ostern wäre es außerdem möglich einige der Süßigkeiten durch salzige Produkte zu ersetzen. Während unserer konzentrierten Arbeitsphase an unserer Seminararbeit in den Wochen vor den Pfingstferien soll der Automat dann in Normalbetrieb weiterlaufen. Unser ganzes Jahr der Seminararbeit ist also grob gegliedert durch den Zyklus der methodischen Schritte: informieren, planen, erproben und durchführen und reflektieren, die jeder in seinem Bereich der Schülerfirma durchführt und die gemeinsam durchgeführt werden. Reflektieren wollen wir unter anderem in den Punkten Nachhaltigkeit, Effektivität und Effizienz. Aufgeteilt haben wir uns durch unsere jeweiligen Seminararbeitsthemen in Marketing (Hexe Lilli), Finanzen und Buchhaltung (Astronaut) und Nachhaltigkeit und Management der Produkte (easy).

-mein persönlicher Teil über das Thema: Wie lässt sich Buchhaltung im Unternehmen, am Beispiel unserer Schülerfirma umsetzen?-

Ich werde mich das nächste Jahr mit der Buchhaltung in unserer Schülerfirma befassen. Dabei ist es wichtig, dass alles klar und deutlich dokumentiert ist. Das ist von großer Bedeutung, da wir dann gleich am Monats- oder Jahresende schnell sehen können, ob wir Gewinn oder Verlust gemacht haben, um so unsere nächsten Schritte besser planen zu können. Hierbei muss Ordnung und Struktur großgeschrieben werden, um nicht irgendwann den Überblick zu verlieren. Ich persönlich finde, dass die Buchhaltung nicht nur wichtig für Unternehmen ist, sondern auch schon für Privatpersonen, da diese schauen müssen, dass am Monatsende noch genügend Geld vorhanden ist. Zwar ist es nicht unbedingt nötig eine richtige Buchhaltung zu führen, da diese von den jeweiligen Banken bereit gestellt wird, jedoch ist es trotzdem ganz nützlich zu verstehen, wie so etwas geht. Durch die Beschäftigung mit diesem Thema, erhoffe ich mir ein größeres Bewusstsein im Umgang mit Geld und ein besseren Überblick über meine Finanzen.

Um mich in das Thema einzuarbeiten habe ich einige gute Seiten gefunden:

https://www.wigy.de/fileadmin/user_upload/Berufsorientierung/Praxisbeispiele/Buchfuehrung_in_der_Schuelerfirma.pdf

Auf dieser Seite wird von einer anderen Schülerfirma über das Thema Buchhaltung berichten. Zuerst schreiben sie, was man Grundlegendes darüber wissen sollte. Dies war  für mich sehr hilfreich, da ich davor noch nie mit dem Thema Buchhaltung konfrontiert wurde. Ein sehr passendes Zitat fand ich den Auszug aus dem Gesetzbuch: „Die Buchführung muss so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens vermitteln kann. Die Geschäftsvorfälle müssen sich in ihrer Entstehung und Entwicklung verfolgen lassen.“ (§ 238 HGB). Das bedeutet so viel, wie dass die Buchführung auch für Außenstehende einfach und logisch zu verstehen sein sollte. Zudem informieren sie über verschiedene Buchhaltungsmöglichkeiten, wie die doppelte Buchführung, die vor allem für größere Unternehmen greift oder die einfache Einnahmenüberschussrechnung, die besonders in unserem Fall, also der Schülerfirma bedeutend ist. Im weiteren Teil berichten sie von ihrer eigenen Buchführung, was für mich aber noch nicht relevant ist.

Eine weitere Seite:

file:///C:/Users/Erika/AppData/Local/Temp/KLASSE_SCHUELERFIRMA_Modul_6_Lehrkraefte.pdf

In ihr wird stichpunktartig und kurz zusammengefasst beschrieben, was das Wichtigste ist, um mit der  Buchhaltung anzufangen. Das fand ich nützlich, da diese Seite einen groben Einblick in das Thema ermöglicht und das noch dazu so formuliert ist, dass es für jeden leicht verständlich ist. Über die einfache Buchhaltung sagt sie das gleiche aus, wie die andere Seite, und zwar, dass diese Methode für kleine Unternehmen gedacht ist. Zusätzlich informiert sie über die verschiedenen Belegarten, nämlich die Interne und die Externe. Die Externe beinhaltet z.B. alle Kunden- und Lieferantenrechnungen.  Die interne Belegarten beinhalten vor allem Kopien, wie z.B. von Quittungen und Kundenrechnungen. Ein weiterer Punkt ist die Kasse. Grundsätzlich dürfen Schülerfirmen niemals mehr ausgeben, als sie einnehmen können. Das gilt nicht nur für die Kasse, sondern auch, wenn die Schülerfirma ein eigenes Konto hat, denn sie erhalten keine Kredite, werden somit ausschließlich auf dem derzeitigen Guthaben geführt.

Meine Seminararbeit werde ich voraussichtlich so aufteilen, dass ich zuerst einen theoretischen Teil machen werde, in dem ich allgemein die Buchhaltung erklären werde, da ich mich selbst zuerst noch genauer darüber informieren muss, bevor ich dann wirklich die Buchführung in unserem Unternehmen übernehmen kann. Im anderen Teil werde ich dann meine Umsetzung, Tipps, Fehler, was ich daraus gelernt habe und noch weitere Punkte erläutern. Erste Erkenntnisse werde ich erst nach einiger Zeit erhalten, da erst mit der Anschaffung des Automaten und dem Vertrieb der Produkte die Buchhaltung anfängt. Sobald ich jedoch die ersten Erkenntnisse habe, werde ich meine bisher geleistete Arbeit unter anderem auf die Kriterien Struktur, Ordnung, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit und noch weiter folgenden Kriterien untersuchen. Die folgenden Kriterien werden mir wahrscheinlich erst bewusst werden, wenn ich mich konkreter und nicht nur theoretisch mit der Buchführung auseinandersetze.

Das Ziel der Buchführung ist es, dass wir als Gründer der Schülerfirma auf einen Blick erkennen können, ob wir eher Gewinn oder eher Verlust machen. Das ist insofern wichtig, da wir unser Budget nicht überschreiten dürfen und wir immer genug Geld auf dem Konto haben müssen, um dieses in den Einkauf der nächsten Produkte zu investieren. Auch können wir berechnen, welcher Trend gerade ist, um so unsere nächste Bestellung anzupassen.

Um die Buchhaltung verantwortungsvoll führen zu können, sollte man keine Abneigung gegen Zahlen haben. Da ich als Leistungsfach Mathe und zusätzlich Mathe-Vertiefungskurs gewählt habe, ist dies kein Problem für mich. Zudem kann ich im Familienkreis auf Erfahrungen und Kompetenz zurückgreifen.

Als Zeitplan habe ich als grobes Ziel, bis spätestens zur Bestellung des Automaten mich so weit über die Buchhaltung zu informieren, damit ich die zuvor erworbene Theorie gut in die Praxis umsetzen kann. Zudem habe ich vor, jeden Monat einen kurzen Bericht über die aktuelle Firmenlage zu erstellen, um somit einen guten Überblick zu erhalten. Am Ende vom Jahr werde ich noch einen Jahresabschluss, in Form einer Gewinn- und Verlustrechnung, erstellen.

Exposé unserer Schülerfirma Materifair

unser gemeinsame Teil allgemein zu unserer Schülerfirma von Hexe Lilli, Astronaut und easy

Zentrales Projekt:

→ Auszug aus unserem Businessplan aus dem ersten Punkt: Zusammenfassung der Geschäftsidee: „Unser Geschäft soll daraus bestehen, Süßigkeiten und Gegenstände, die von Schülern in der Schule gebraucht werden, mit einem Automaten zu verkaufen. Um zum Einen Geld zu sparen und zum Anderen dem modernen Trend der Nachhaltigkeit zu folgen, soll dieser Automat rein mechanisch, also stromlos, betrieben werden. Außerdem wollen wir vor allem im Blick auf die Lebensmittel auf fair gehandelte Alternativen zurückgreifen. Denn wie in anderen Schulen auch gibt es bei uns Mittagspausen, etc., die oft zeitlich gerade so zum Beispiel zum Mittag essen ausreichen und sollte dann noch jemand zum Beispiel einen Nachtisch benötigen, den es in der Cafeteria nicht gibt, ist die Zeit oft zu knapp um noch zu einem Supermarkt oder zur Bäckerei zu laufen. Unser Automat soll deshalb an einem leicht zu erreichenden Ort in unserer Schule stehen um das Schulleben der Schüler zu erleichtern, auch wenn die Cafeteria zum Beispiel schon geschlossen hat.“

Relevanz des Themas:

Wir haben uns speziell für den Fair-o-mat entschieden, da dieser für den Verkauf von fairen Produkten vorgesehen wurde. Uns ist es sehr wichtig faire Produkte zu verkaufen, da es an der Zeit ist in der Welt etwas zu verändern. Oftmals leiden in Entwicklungsländern immer noch sehr viele Menschen. Das liegt daran, dass Unternehmen ihre Produkte so billig wie möglich herstellen wollen, um mehr Gewinn aus dem Verkauf schlagen zu können. Um das zu erreichen, zahlen sie den Menschen, die das Produkt herstellen Löhne, die unter dem liegen, was sie zum Leben benötigen. Faire Produkte hingegen müssen z.B. wenn sie das Siegel von FairTrade haben, alle Zutaten, die als FairTrade-Rohstoffe verfügbar sind, verwenden. Zudem wird der Handel kontrolliert und die Erzeuger erhalten einen Mindestpreis, der von der jeweiligen Organisation bestimmt wird. Dadurch wird den Erzeugern ein höheres und zuverlässigeres Einkommen ermöglicht. Das bedeutet, wenn man faire Produkte verkauft, tut man etwas Gutes für die Wirtschaft und die Menschen. Und genau das wollen wir den Menschen beibringen, dass es nicht immer darum geht, das billigste Produkt zu kaufen, sondern das, von dem alle profitieren.

Motivation:

Wir möchten den Schülern verdeutlichen, dass es auch faire und gute Produkte gibt, die nicht so viel teurer sind als die „Normalen“. Und auch, dass man ruhig mal zu den fairen Produkten greifen sollte, statt immer nur darauf zu achten, so viel Geld wie möglich zu sparen. Zudem haben wir vor, mit dem Automaten den Alltag der Schüler zu erleichtern, zum Beispiel wenn sie ihre Maske vergessen haben, dass sie sich dort eine kaufen können oder wenn sie in der Pause „Nervennahrung“ brauchen, dass sie sich diese kurz holen können. Denn wir möchten so auch Andere von Nachhaltigkeit und FairTrade begeistern.

Erkenntnisinteresse:

Uns helfen wird dieses Projekt vor allem in dem wir lernen als Team gut zusammenzuarbeiten, aber trotzdem selbstständig zu sein. Wir lernen so auch die Grundstrukturen eines Unternehmens kennen und können uns selbst als Gründer einer Schülerfirma versuchen und dabei zum Beispiel viele verschiedene Strategien in den verschiedenen Bereichen erproben und selbst auszuprobieren. So können wir so zum Beispiel auch einige Grundlagen von Selbstständigkeit und Firmengründung kennenlernen, von denen wir im späteren Berufsleben profitieren können. Da der Automat einen Mehrwert für die Schüler also auch für uns besitzt, können wir auch selbst von den Vorzügen eines solchen Automaten an unserer Schule profitieren.

Ideenentwicklung:

In der ersten Stunde des Seminarkurses kamen wir auf die Idee, Flaschen für die Schüler und Lehrer zu designen und zu verkaufen. Allerdings wurde uns klar, dass eine andere Gruppe genau dieselbe Idee und sie auch schon mit den Lehrern besprochen hat. Also mussten wir uns eine andere Idee überlegen. Eine andere Idee von uns war es, Kleidung nachhaltig zu Batiken, allerdings wäre es sehr umständlich geworden nachhaltige Farbe zu finden und sie dann letztendlich auch wieder zu entsorgen, da die Farbe nicht in den Abfluss darf und man noch andere Sachen beachten muss. Zusätzlich waren wir uns unsicher, ob das bei den Schülern auch gut ankommt, weil man kann die Kleidung ja auch online im Internet kaufen kann, wo sie wahrscheinlich billiger sein wird, weil wir sie von Hand angefertigt hätten. Dass hätte somit dann auch sehr viel Zeit gekostet und wäre auch sehr aufwendig gewesen. Also haben wir uns dagegen entschieden. Wir haben uns dann im Internet erkundigt, was andere Schülerfirmen schon gemacht haben und haben uns von diesen Ideen inspirieren lassen. Dadurch sind wir dann auf die Idee des Automaten gekommen und weil für uns von Anfang an klar war, dass wir etwas mit Nachhaltigkeit machen möchten, haben wir uns für einen nachhaltigen Automaten mit größtenteils fair gehandelten Produkten entschieden.

Literaturüberblick:

Da nachhaltige und faire Automaten etwas Neuartiges, wirtschaftlich gesehen, sind, müssen wir uns Verkaufsstrategien und Konzepte zu sehr großem Teil vollkommen selbst erarbeiten und erproben. So kann hierbei nur auf die Firma, die diesen bestimmten Automat anbietet verwiesen werden: https://www.fair-o-mat.de. Diese bietet aber auch eine Hilfestellung in zum Beispiel der Produktauswahl und Verweise auf große FairTrade-Händler wie GEPA, El puente oder bio-fair.trade. Außerdem wird hier zum Teil die Nachhaltigkeitsstrategie der Firma und somit auch die, des Automaten erörtert.

Informationen zu Fairtrade sind zum Beispiel auf der Website von GEPA: https://www.gepa.de/home.html zu finden. Hier wird zum Beispiel die Herkunft der verschiedenen Produkte genau beschrieben. Informationen zum Kauf und Verkauf von FairTrade-Produkten konnten wir außerdem durch eine Person, die ehrenamtlich diese Produkte verkauft, erhalten.

Als Hilfestellung zum allgemeinen Betrieb einer Schülerfirma sind das Arbeitsheft von Boeckler zum Thema Schülerfirma(https://www.boeckler.de/pdf/schule_ah_schuelerfirma_2018.pdf), in der die Gründung einer solchen erklärt wird und die Vorlage zum Erstellen eines Businessplans für Schülerfirmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie(https://www.unternehmergeist-macht-schule.de/SharedDocs/Downloads/materialien-schueler/Businessplan-erweiterte-Vorlage.pdf?__blob=publicationFile) sehr hilfreich.

Weitere Links zum Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen sind in easy’s Teil des Exposés zu finden.

Ziel der Arbeit:

Unser Ziel ist es zunächst einmal zu erreichen, dass der Automat und seine Produkte gut von den Schülern und Lehrern angenommen werden. Zudem wäre es optimal, wenn wir den Automaten entweder selber weiter betreiben können, oder ihn an jüngere Schulklassen abgeben könnten, sodass diese ihn weiter betreiben können. Ein weiteres Ziel ist es, verschiedene Aktionen zu planen, damit für jeden und jede Jahreszeit etwas vorhanden ist, was einen anspricht und auch, dass Abwechslung stattfindet, damit es nicht langweilig wird.

Reflexion eigener Vorkenntnisse und Kompetenzen:

Ich, easy, kann gut selbstständig aber auch gemeinsam im Team arbeiten, dabei kreativ werden und „um die Ecke denken“. Durch mein Praktikum bei einer sehr kleinen Anwaltskanzlei, konnte ich einen Blick darauf werfen, wie sich ein sehr kleines Unternehmen gut organisiert und koordiniert und diese Arbeitsstrategie mit regelmäßigem, in kleinen Abständen Absprechen, ist gut auf unsere Schülerfirma übertragbar.

Ich, Astronaut, habe beim Zeitung austragen gelernt, mich selbst zu organisieren, strukturieren und zuverlässig die Zeitung kontinuierlich zu den bestimmten Abonnenten zu liefern. Zudem habe ich durch das Motorrad fahren ein gewisses Verantwortungsbewusstsein und auch eine gute Einschätzung von Risiken, da ich im Straßenverkehr oftmals damit konfrontiert werde.Aus den Gründen habe ich mich für die Buchhaltung, also auch den An-und Verkauf, in unserer Schülerfirma entschieden.

Ich, Hexe Lilli, bringe verschiedene Fähigkeiten mit. Ich bin z.B. sehr zielorientiert, da ich gerne in der Zukunft plane. Außerdem kann ich gut strukturieren, planen und organisieren. Letztes Schuljahr habe ich ein einwöchiges Praktikum an der Grundschule Blaufelden gemacht und davon bringe ich vielleicht eine gewisse Präsentationsfähigkeit mit, weil ich den Schüler und Schülerinnen den Unterrichtsstoff so beibringen musste, dass sie ihn auch verstehen und an Aufgaben anwenden können. Zudem arbeite ich gerne in einem Team.

Erste Schritte:

Unsere ersten Schritte, nach der Ideenfindung, waren, zu überlegen wie wir einen Automaten finden der uns preislich und aber auch optisch zuspricht. Wir haben sehr viel im Internet recherchiert und sind letztendlich auf die Firma fair-o-mat gestoßen, für welche wir uns auch entschieden haben. Zusätzlich wollten wir herausfinden, ob Interesse an unserem Automaten besteht. Wir haben uns dazu entschlossen eine Umfrage an die Schüler zu verteilen. An unserer Umfrage haben 322 Schüler teilgenommen, davon haben 297 Schüler Interesse an unserem Automaten. Von einem kleinen Teil der Lehrer haben wir die Umfrage nicht mehr zurückerhalten, darum hat auch nicht die gesamte Schule an unserer Umfrage mitgemacht. Nachdem feststand das wir einen Automaten in der Schule aufstellen, weil großes Interesse daran besteht, haben wir uns entschieden einen Instagramaccount zu gründen um die Schülern mit unserem Automaten auf dem aktuellen Stand zu halten und sie über die Neuigkeiten zu Informieren Unser Instagramname ist Materifair, denn so heißt auch unsere Schülerfirma. Unser Schülerfirmaname besteht aus zwei Wörtern, aus „materiae“ (lat.: mechanisch) und aus „fair“. Wir haben uns für diesen Namen entschieden, weil unser Automat mechanisch betrieben wird und wir in dem Automaten größtenteils fair gehandelte Produkte verkaufen möchten. Unser nächster Schritte war es, für unserer Sponsoren, über die wir unseren Automaten und die Produkte finanzieren möchten, einen Businessplan zu erstellen. Als letzten Schritt, den wir bis zum jetzigen Zeitpunkt gemacht haben, haben wir der Firma unseres Automaten eine Angebotsanfrage geschickt, dass wir den Preis unseres Automaten wissen und somit auf die Sponsoren zugehen können. Die Antwort auf unsere Angebotsanfrage dauert bis zu zehn Werktagen. Die Anfrage haben wir am 30.10.2020 fortgeschickt. Außerdem haben wir uns auch schon mit Herr Urhan besprochen, ob wir solch einen Automaten überhaupt aufstellen dürfen und er war damit einverstanden.

Zeitplan, Grobgliederung und methodisches Vorgehen:

Unser Ziel war es bis Ende der Herbstferien, uns über unsere Ideen und deren Umsetzung zu informieren und einen Businessplan für unsere Schülerfirma zu erstellen. Außerdem ist es nun nötig in den ersten beiden Wochen nach den Herbstferien Sponsoren für unser Projekt zu finden. Hierbei soll uns vor allem unser Businessplan helfen. Mit dieser Aufgabe werden wir uns zu dritt beschäftigen, da wir so auf mehrere Firmen gleichzeitig zugehen können. Außerdem wollen wir ein Bankkonto erstellen und das „Rechtliche“ regeln. Daraufhin soll, nachdem wir einen passenden Sponsor gefunden haben, der Automat bestellt werden, zu dem wir schon in den Herbstferien ein Angebot abgeschickt haben. Da die Lieferung des Automaten ca. zwei Wochen dauert, können wir währenddessen beginnen, die Produktbeschaffung zu planen und diese einzukaufen. Auch wäre es sinnvoll in dieser Zeit mit dem Marketing zu beginnen. Im Dezember soll voraussichtlich eine Art Adventskalenderaktion stattfinden. Dabei sollen die weihnachtlichen Produkte in einem unserer Fächer im Automat täglich oder wöchentlich wechseln. Diese Aktion muss ebenfalls in den beiden letzten Wochen des Novembers geplant werden. So können wir in der darauf folgenden Zwischenpräsentation zum Beispiel einen Schwerpunkt auf diese Aktion legen. In den folgenden Wochen soll der Automat im Normalbetrieb laufen und unsere Koordination untereinander soll sich normalisieren beim zum Beispiel Auffüllen des Automaten, sodass er auch langfristig laufen kann. Währenddessen sollen auch die Verkaufszahlen der Produkte ausgewertet werden, Kunden befragt werden und eine Anpassung des Angebots auf die Nachfrage erfolgen. In der Fastenzeit vor Ostern wäre es außerdem möglich einige der Süßigkeiten durch salzige Produkte zu ersetzen. Während unserer konzentrierten Arbeitsphase an unserer Seminararbeit in den Wochen vor den Pfingstferien soll der Automat dann in Normalbetrieb weiterlaufen. Unser ganzes Jahr der Seminararbeit ist also grob gegliedert durch den Zyklus der methodischen Schritte: informieren, planen, erproben und durchführen und reflektieren, die jeder in seinem Bereich der Schülerfirma durchführt und die gemeinsam durchgeführt werden. Reflektieren wollen wir unter anderem in den Punkten Nachhaltigkeit, Effektivität und Effizienz.

Aufgeteilt haben wir uns durch unserer jeweiligen Seminararbeitsthemen in Marketing (Hexe Lilli), Finanzen und Buchhaltung (Astronaut) und Nachhaltigkeit und Management der Produkte (easy).

Mein Teil zum Thema: Umsetzungsmöglichkeiten von Nachhaltigkeit in Unternehmen am Beispiel unserer Schülerfirma Materifair

Relevanz des Themas, Leitfrage und Ziel der Arbeit:

Nachhaltigkeit ist in der heutigen Zeit ein größeres Thema denn je. Dabei stehen vor allem der Klimawandel und die Umweltverschmutzung im Vordergrund. Doch es gibt auch anderer Arten von Nachhaltigkeit, die nicht vergessen werden sollten, wie zum Beispiel die soziale Nachhaltigkeit. Nun werden vor allem Privatpersonen angesprochen ein nachhaltiges umweltbewusstes Leben zu leben und nachhaltig zu konsumieren. Doch nicht nur Privatpersonen haben einen großen Anteil an der nachhaltigen Entwicklung. Einen ebenso großen Anteil haben auch die Unternehmen, denn sie müssen nachhaltig wirtschaften und so zum Beispiel Produkte nachhaltig produzieren, wie es von den Konsumenten gefordert wird. Die Unternehmen stehen in diesem Aspekt größten Teils noch am Anfang mit Ideen und Strategien, doch dieses Thema wird immer wichtiger in der Bevölkerung und der Politik.

So stellt sich die Frage, wie sich Nachhaltigkeit in einem Unternehmen umsetzen lässt. Als Beispiel soll hierzu unserer eigene Schülerfirma Materifair dienen.

Da es sehr viele verschiedene Ansätze und Strategien, die zum Teil auch noch nicht vollständig erprobt sind, in der Wirtschaft und Unternehmen gibt, ist es das Ziel dieser Arbeit verschiedene richtungsweisende Ansätze und Strategien mit Zielen aufzuzeigen und konkrete, leicht umsetzbare Beispiele mit unserer Schülerfirma zu entwickeln, zu testen und zu bewerten, die sich auch auf viele andere verschiedene „Typen“ von Unternehmen übertragen lassen.

Motivation, Erkenntnisinteresse, eigene Vorkenntnisse:

Das besondere am Thema Nachhaltigkeit ist, dass es erst seit einigen Jahren als wichtiger Teil einer Firma in der breiten Masse der Unternehmen angesehen wird. Sodass es noch viele Möglichkeiten von Austesten und Innovationen gibt. Die Möglichkeiten sind hier noch längst nicht ausgeschöpft. Und genau dies ist das Faszinierende an diesem Thema, diese Möglichkeiten zu erforschen, herauszufinden ob diese wirksam sind und sie zu bewerten. So habe ich mich schon zuvor aus privatem Interesse heraus mit dem Thema Nachhaltigkeit beim Konsumenten beschäftigt, nicht aber mit den Möglichkeiten und deren Umsetzbarkeit, die sich Firmen bieten. Auch mit FairTrade und FairTrade-Produkten habe ich mich vor allem durch unsere Kirchengemeinde, in der diese Produkte angeboten werden beschäftigt und sowohl beim Verkauf geholfen, also auch einige Infoabende zu Thema FairTrade basierend auf einem Firmprojekt miterlebt. Da ich in unserer Schülerfirma auch unter anderem für den Bereich Nachhaltigkeit zuständig bin, ist auch der Zugang offen, verschiedene umsetzbare Nachhaltigkeitsstrategien zu erproben, wenn diese nicht schon zu Beginn, bei der Planung des Projekts miteinbezogen und schon erfüllt wurden. So dient dieses Projekt in einem Teil zur Erweiterung meines eigenen Horizonts und derer, die die Seminararbeit lesen. Auch wird sich die Branche, in der man später arbeiten wird, mit hoher Wahrscheinlichkeit in irgendeiner Form mit diesem Thema auseinander setzen müssen, denn dieses Thema wird immer wichtiger. So ist es gut möglich, sich auch mit dem Thema Nachhaltigkeit im Beruf auseinander setzen zu müssen. Außerdem lässt sich durch dieses Projekt und die abschließende Seminararbeit wissenschaftliches Arbeiten erlernen und erproben, was zum Beispiel für Arbeiten an der Universität unerlässlich ist.

Grobe Gliederung und methodisches Vorgehen:

Zunächst soll der Begriff Nachhaltigkeit allgemein und aus ökonomischer Sicht definiert werden. Als nächsten Schritt soll Nachhaltigkeit auf verschiedenen Ebenen wie zum Beispiel mit Bezug auf die drei Säulen der Nachhaltigkeit betrachtet werden. Dies soll gemeinsam mit Strategien und Zielsetzungen zu nachhaltiger Entwicklung aus der Politik, als Orientierungsmöglichkeit in der Seminararbeit und für Unternehmen zum Erstellen einer Nachhaltigkeitsstrategie genutzt werden können. Im Folgenden werden nun die Nachhaltigkeitsstrategien unserer Schülerfirma vorgestellt, erörtert und erklärt. Diese Strategien sollen im Anschluss bewertet werden. Bei der Bewertung soll unter anderem geprüft werden, ob zum Beispiel ein Ziel, das in den „Orientierungsmöglichkeiten“ aufgegriffen wird, so erreicht wird und die Strategie somit in einer bestimmten Form wirklich nachhaltig war. Außerdem soll zum Beispiel in einem anderen Punkt die Effizienz dieser Strategie geprüft werden und ob sie neben dem Erreichen von Nachhaltigkeit noch andere Vorteile wie zum Beispiel geringere Ausgaben, oder auch Nachteile bietet. Weitere Kriterien müssen noch festgelegt werden. Des weiteren sollen als Ausblick Alternativen zu den oben genannten Strategien, die aber das selbe Ziel erreichen und übertragene Alternativen für zum Beispiel eine Dienstleistungsfirma, die auch in Sachen Nachhaltigkeit einen anderen Schwerpunkt haben muss, aufgezeigt werden. Am Ende soll ein Fazit über die in der Schülerfirma angewandten Strategien und deren Wirksamkeit in verschiedener Hinsicht gezogen werden.

Um aussagekräftige Aussagen über zum Beispiel die Nachhaltigkeit in einer bestimmten Ebene oder Effizienz einer Strategie treffen zu können, sollen unter anderem Punkte wie Menge an (Verpackungs-)Müll, Verkaufszahlen, Ausgaben und Einnahmen (→ Gewinn), Siegel der Produkte, Arbeitsmethoden und -aufwand und Transportwege betrachtet werden. Das methodische Vorgehen entspricht, da dies am Beispiel unserer Schülerfirma betrachtet wird, in etwa den einzelnen Arbeitsschritten und basiert auf Erfahrungen in der Umsetzung (Praktik) und der Theorie.

Zeitplan, Arbeitsschritte, „Forschungsstand“:

Die Dauer der jeweiligen Arbeitsschritte hängt stark vom Zeitplan und vom Vorankommen unserer Schülerfirma ab. Zuerst müssen Informationen über Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsstrategien gesammelt und ausgewertet werden. Daraufhin wird eine auf unser Projekt zugeschnittene Methode zum Erreichen des Nachhaltigkeitsziel entwickelt und geplant. Dies ist zum größten Teil schon während unserer ausführlichen Planung des Projekts geschehen. Die Methoden die mit unserer Schülerfirma gemeinsam umgesetzt werden, müssen nun analysiert, nach einem längeren Zeitraum bewertet und deren Auswirkungen auf die Firma betrachtet werden. Wenn es möglich ist sollen unsere Strategien anschließend verbessert und überarbeitet werden oder weitere Alternativen ausprobiert werden. Der Teil des Ausprobierens sollte größtenteils noch im ersten Halbjahr ablaufen.

wichtige und hilfreiche Literatur:

Um sich ins Thema einfinden zu können und einen sehr knappen Überblick über Vorteile von Nachhaltigkeit im Unternehmen zu erhalten ist diese Website:https://t3n.de/news/3-gruende-erfolgreiche-setzen-1191810/ hilfreich. Genauso wie diese Website: https://partner.mvv.de/magazin/1902/nachhaltigkeit-im-unternehmen, in der ein Überblick über Nachhaltigkeit geschaffen und auch das Drei-Säulen-Modell angesprochen wird. In diesem Heft (https://www.adelphi.de/de/system/files/mediathek/bilder/Handlungsfelder_unternehmerischer_Nachhaltigkeit.pdf) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung werden verschiedene Bereiche nachhaltiger Entwicklung vorgestellt und Hilfestellungen für Unternehmen geboten. Das Projekt, auf dem dieses Heft basiert nennt sich Meta-Analyse, in der 16 verschiedene große Unternehmen und deren Nachhaltigkeitsstrategien und deren Vorteile für ein Unternehmen betrachtet wurden. Allgemeine Strategien zur nachhaltigen Entwicklung eines Unternehmens sind hier: https://unternehmer.de/management-people-skills/197539-nachhaltigkeit-unternehmen, sowie auch auf vielen anderen Websites zu finden. Die immer größer werdende Relevanz des Themas für Unternehmen und die Gründe dafür sind außerdem unter https://www2.deloitte.com/de/de/pages/risk/articles/sustainability-transformation.html zu finden, einem Ratgeber für Unternehmen und Informationsplattform für zum Beispiel Geschäftsmodelle. Ein sehr ausführliches Werk zum Thema Nachhaltigkeit ist hier:file:///C:/Users/Hachtel/AppData/Local/Temp/2017_Book_NachhaltigkeitInUnternehmen.pdf als digitales Buch „Nachhaltigkeit im Unternehmen“ von Regina Osranek zu finden. Sie betrachtet in ihrem Buch ein Pilotprojekt auf einer kleinen Insel und führt den Gedanken von vollkommener Nachhaltigkeit in Unternehmen weiter aus. In einem Heft von 2016 der Bundesregierung (https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975292/730844/3d30c6c2875a9a08d364620ab7916af6/deutsche-nachhaltigkeitsstrategie-neuauflage-2016-download-bpa-data.pdf) wird außerdem die politische Nachhaltigkeitsstrategie auch in indirekten Bezug auf Unternehmen erläutert. So werden hier auch die internationalen Ziele nachhaltiger Entwicklung der Agenda 2030 genannt. Zum diesjährigen Dialog zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist unter anderem hier etwas zu finden:https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltigkeitsstrategie-1124112.