Ein Kapitel meiner Semiararbeit: Der Marketingplan von PoetryZone

Unser Ziel war es, einen Abend mit professionellen Künstlern zu organisieren, eine Halle mit ungefähr 200-400 Menschen zu füllen und einen guten Zweck zu unterstützen. Diese Idee an unsere „Mitarbeiter“ zu verkaufen, war nicht schwer, da wir ja zusammen auf die Idee kamen. Viel anspruchsvoller war es jedoch, einen Plan zu machen, mit dem wir alle zufrieden waren. Dazu steckten wir ein paar Ziele sowie wichtige Meilensteine ab und machten einen Zeitplan, den wir wöchentlich überarbeiteten. Nach einem ausführlichen Diskussionsprozess entschieden wir uns in der Gruppe für den Namen „PoetryZone“.

Marktforschung, Segmentierung und Positionierung entwickelten sich bei uns nach und nach, was zwar nicht optimal, aber im Sinne von „lerning by doing“ akzeptabel war. (Genaueres hierzu in vorherigen Kapiteln meiner Seminararbeit)

Da wir selbst schon einige Poetry Slams besucht hatten, hatten wir schon recht gute Vorstellungen über Preise und Publikumsgrößen, auch im Verhältnis zur Werbung. Die Anfrage nach Informationen, die wir an die Firma Hakro, die kurze Zeit vorher ein ähnliches Event veranstalteten , schickten, wurde zwar abgelehnt, jedoch konnte unser Moderator, Elias Raatz, den wir auf einem Poetry Slam ansprachen und für uns gewinnen konnten, uns gut mit eigener Erfahrung weiterhelfen. Besser wäre es gewesen, den Markt noch auf anderem Weg, zum Beispiel durch eine Umfrage, zu erfassen.

Die Zielgruppe eines Poetry Slam sind kulturell Interessierte. Das sind junge aber auch ältere Menschen aus allen Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten. Wir versuchten deshalb, die Werbung so breit wie möglich aufzustellen und sowohl klassische als auch die neuen Medien zu nutzen.

Unsere Positionierung erfolgte zum einen dadurch, dass es sich um den ersten Poetry Slam in Gerabronn handelte, zum anderen jedoch auch durch unseren Spendenzweck.