Ein Kapitel aus meiner Seminar Arbeit

  1. Wie lässt sich Buchhaltung gut in einer Schülerfirma umsetzen?

Mein Teilbereich unserer Schülerfirma „Schulflaschen“ ist die Buchhaltung und ich habe mich genauer mit der Frage beschäftigt, Wie lässt sich Buchhaltung gut in einer Schülerfirma umsetzen?

Anfangs war der Begriff Buchhaltung ein wenig greifbarer Begriff für mich. Ich war der Auffassung, Buchhaltung besteht nur darin, alle Einnahmen und Ausgaben eines Unternehmens zu dokumentieren und im Blick zu behalten. Nachdem ich mich für unsere Schülerfirma tiefer mit Buchhaltung auseinandergesetzt habe, merkte ich, dass es doch nicht so simpel ist, wie ich es mir anfangs vorgestellt habe.

Mein persönliches Ziel ist es, die Buchhaltung und Buchführung so umzusetzen und damit zu organisieren, dass wir zu jeder Zeit einen Überblick über die Finanzen haben. 

Bei der Buchführung werden alle Einnahmen und Ausgaben der Firma gesammelt, dokumentiert und gegenübergestellt, um am Ende eines Geschäftsjahres festzustellen, ob die Firma einen Gewinn erwirtschaftet oder Verluste gemacht hat. Zusätzlich werden die aktuellen Finanzen der Firma beobachtet, wann Investitionen in welcher Höhe getätigt wurden und ob und wenn ja Außenstände bestehen.

Bei der Einsicht in die Begrifflichkeit wurde mir schon klar, dass Buchhaltung  wie erwartet überwiegend mit Finanzen zu tun hat, die jedoch weniger trocken und abstrakt zu sein scheinen, als ich es anfangs befürchtet habe.

Meine Motivation, weshalb ich mich mit dem Thema Buchhaltung auseinandersetzten wollte, ist die dass ich herausfinden wollte, ob sich meine Vorurteile gegenüber der Buchhaltung bestätigen würden. Gleichzeitig wollte ich etwas Neues lernen, von dem ich vorher nicht gedacht hätte, dass ich mich jemals intensiv damit beschäftige und ich war gespannt, ob sich mein neues Interesse für Zahlen und Mathe mit etwas ganz praktischem verbinden ließe. Auch hoffe ich, dass ich ein besseres Gefühl für Geld entwickle und das ich eine Möglichkeit finde, wie Buchhaltung möglichst effizient im kleinen Rahmen, einer Schülerfirma umgesetzt werden kann. Ich mag es, wenn Dinge geordnet sind und bin deshalb, so denke ich, ein recht gut organisierter Mensch. Ich denke also, dass der Teilbereich der Buchhaltung die passende Herausforderung für mich ist. Außerdem kann ich mich gut mit Neuem befassen und finde sehr schnell Spaß an neuen Aufgaben, die ich mit Verantwortung übernehme. Ein Bewusstsein für Verantwortung habe ich durch mein Familien-Leben, als älteste Schwester von vier Brüdern sehr schnell entwickeln können und kann auch immer drauf zurückgreifen. Neben meinen Vorstellungen über meinen Teilbereich, hoffe ich, dass die Zusammenarbeit in der Gruppe gut verläuft und wir uns gegenseitig ergänzen und motivieren können.

Meine Seminar-Arbeit besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, wobei der erste Teil überwiegt, da im Fall einer Schülerfirma die einfache Buchhaltung genügt, die nicht so viel praktische Anwendung wie z.B. die doppelte Buchhaltung erfordert. Betriebswirtschaftlich gehört die Buchhaltung zum Rechnungswesen. Deshalb gehe ich zuerst auf dieses ein, was es ist und in welchem Kontext es mit der Buchhaltung steht. Danach gehe ich tiefer auf die Finanzwelt ein und komme zur Buchhaltung an sich, welche Arten von Buchhaltung es gibt und welche Art wir benutzen und wie sie aufgebaut ist. Dann leite ich zu den expliziten Aufgaben der Buchhaltung über und schließe mit meiner genauen Umsetzung der Buchhaltung in der Schülerfirma ab. Am Ende erfolgt ein Fazit bzw. Rückblick auf meine Tätigkeit als Buchhalterin in unserer Schülerfirma und den Erfahrungen, die ich bezüglich ihrer Organisation gemacht habe.

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