Blogbeitrag Mai

Themen Erläuterung

Unsere Gruppe beschäftigt sich mit der Zentralen Fragestellung, was Unternehmen motiviert, dass sie ihre Produktions- und Vertriebswerke in Hohenlohe anzusiedeln.

Wir haben uns diese Frage aus dem Grund gestellt, weil es in der Hohenloher Gegend viele, auch größere Firmen, aus den unterschiedlichsten Zweigen der Industrie, genau hier neue Standorte eröffnen. Deshalb möchten wir wissen welche Standortfaktoren in Hohenlohe so auschlaggebend für eine Neuansiedlung eines Unternehmens sind. Um dies auch für die verschieden Zweige der Industrie untersuchen zu können haben wir uns in der Gruppe dazu entschieden uns nicht nur auf verschiedene Unternehmen im allgemeinen Sinn aufzuteilen, sondern auch darauf zu achten dass sie aus verschiedenen Branchen stammen um somit eine Vielfalt an Sandortfaktoren zu sammeln. Dadurch können wir anschließend analysieren was allgemeine sowie spezialisierte Standortfaktoren für Hohenlohe sind.

 Mich persönlich Interessiert  an diesem Thema vor allem der Fakt warum sich die Unternehmen in einer so Ländlichen und agrarwirtschaftlich geprägten, allerdings nicht von Agrarfirmen dominierten, Gegend ansiedeln, obwohl einige von ihnen nicht aus dem Zweig der Landwirtschaft  stammen. Außerdem stellt sich mir die Frage welche ausschlaggebenden Vorteile der Standort Hohenlohe gerade für so eine Vielzahl von unterschiedlichen Unternehmen mit sich bringt und wie diese Unternehmen das zu ihrem Vorteil nutzen können.

Allgemein lassen sich Standortfaktoren in Harte- sowie weiche Standortfaktoren unterteilen, welche ich kurz definieren werde. Die harten Standortfaktoren sind sozusagen die Faktoren, die sich gut messen lassen und in reelle Größen eingegliedert werden können. Beispiele für die harten Standortfaktoren sind die Infrastruktur wie

die Verkehrsanbindung auf der Strukturellen ebene, die Verfügbarkeit von (qualifizierten) Arbeitskräften sowie die Nutzbarkeit von geeigneten Flächen zur

Firmen / Standort Erweiterung auf Seiten der Produktionsebene. Außerdem ist die Finanzielle Ebene auch Teil der harten Standortfaktoren wie beispielsweise die Grundstücks- oder Mietkosten oder der Zugang zum Kapitalmarkt. Ebenfalls dazugehörig ist die räumliche Ebene, welche die Nähe zu den Zulieferern, sowie die Nähe zu Forschungseinrichtungen einschließt.

Die weichen Standortfaktoren unterscheiden sich im Wesentlichen von den harten Standortfaktoren dadurch dass man sie nur schlecht bis gar nicht messen kann oder in reelle Größen einteilen kann. Die weichen Standortfaktoren lassen sich nochmals in die weichen unternehmensbezogenen Faktoren und die weichen personenbezogenen Faktoren unterteilen. Die weichen unternehmensbezogenen Faktoren sind so zu verstehen, dass diese von unmittelbarer Wirksamkeit sowie für die Unternehmens- als auch Betriebstätigkeit. Darunter kann man beispielsweise das Verhalten der öffentlichen Verwaltung oder die politischen Entscheidungsträger zählen, aber auch die Arbeitnehmermentalität oder das Wirtschaftsklima.

 Die weichen Personenbezogenen Standortfaktoren lassen sich prinzipiell als diese definieren, die direkten Einfluss auf die Lebensqualität der Beschäftigten auswirkt. Zu diesen weichen personenbezogenen Standortfaktoren lassen sich unteranderem  Wohnumgebung, Schulen, Ausbildungseinrichtungen, kulturelles Angebot, Freizeitangebot, medizinische Versorgung und die Umwelt mit einbeziehen.

Mittlerweile sind beide Formen der Standortfaktoren für ein Unternehmen ungefähr gleich wichtig für die Auswahl eines neuen Standortes, obwohl meist die Harten Standortfaktoren ein wenig ausschlag gebender sind.