Kapitel aus meiner Seminararbeit

Am 30.05.2021 haben wir unsere Seminararbeit abgegeben. Im Folgenden veröffentliche ich den Schluss meiner Seminararbeit:

Schluss

Um auf zu die zentrale Fragestellung: „Wie lässt sich Marketing am Beispiel unserer Schülerfirma „Materifair“ umsetzen?“ zurückzukommen, kann man, anhand meiner Seminararbeit, feststellen, dass die Frage nicht eindeutig beantwortet werden kann, da Marketing sehr vielfältig ist und es verschiedene Möglichkeiten gibt diese in einer Firma einzusetzen. Zum einen kann man das in unseren Marketingkonzepten erkennen, auch in den unterschiedlichen Marketingarten spiegelt sich die Vielfalt von Marketing wider. Außerdem ist Marketing auf jeden Firmentyp anpass- und anwendbar.

Um nochmal auf die Anfangszitate einzugehen, auch dort kann man auch die Vielfalt von Marketing erkennen. Hier wurde Marketing zum einen im Bereich Film und im Bereich Vertrieb angewandt, dies spiegelt schon eine große Spannweite von Marketing wider.

In meinem Exposé habe ich geschrieben, dass ich mich mit der Firma Coca-Cola beschäftigen möchte. Da es sich für mich nicht als passend erwiesen hat noch auf eine Firma einzugehen und da ich finde, dass Coca-Cola nicht sehr viel mit Nachhaltigkeit zu tun hat, habe ich mich schließlich dagegen entschieden.

Insgesamt finde ich, dass der Seminarkurs eine sehr gute Erfahrung war und es immer Spaß gemacht hat. Interessant fand ich zu sehen, wie der ganze Prozess zur Unternehmensgründung abläuft, was dabei alles beachtet werden muss und vor allem welche Regeln es dabei zu beachten gibt. Spannend war auch, sich mit dem Bereich Marketing zu beschäftigen. Dadurch habe ich sehr viel darüber erfahren und jetzt kann ich mir mehr unter dem Begriff Marketing vorstellen. Überraschend für mich war, dass Marketing sehr vielfältig ist und es viele Arten davon gibt. Eine Herausforderung war zum einen das Erstellen der eigenen Marketingkonzepte, zum anderen auch die Durchführung der einzelnen Konzepte, denn dabei muss man beachten, dass die unterschiedlichen Konzepte nicht miteinander vermischt werden

Da wir bei unserem Automaten aus zeitlichen und Corona bedingten Gründen nur eines unserer drei Konzepte ausprobieren konnten, kann ich nicht genau sagen ob es wirklich eine Herausforderung ist oder nicht.

Abschließend kann ich für alles ein detailliertes Feedback abgeben, dass ich den Seminarkurs sehr gut fand und ich viele neue Erfahrung sammeln konnte und neues Wissen daraus mitnehmen werde.

Aktueller Stand und Gliederung

In den Osterferien habe ich begonnen meine Seminararbeit zu schreiben. Ich habe mich schon viel mit meinem theoretischen Teil auseinandergesetzt. Den praktischen Teil meiner Arbeit könnte ich noch nicht durchführen, da wir erst vor einer Woche unsereren Automaten aufgestellt haben, können erst jetzt die Marketingkonzepte angewendet und anschließend ausgewertet werden.

Hier die Gliederung meiner Seminararbeit:

  1. Einleitung
  2. Marketing allgemein
    1. Verschiedene Definitionen
    1. Was bedeutet Marketing?
    1. Marketingarten
    1. Markt und Wettbewerb
    1. Kunden
  3. Marketing Mix
  4. Wie funktioniert Marketing?
  5. Marketing in unserer Schülerfirma
    1. Umfrage
    1. Instagramaccount
    1. Schülerzeitungsartikel
    1. Werbung
    1. Plakate
    1. Durchsagen
  6. Unsere Marketingkonzepte
    1. Konzept 1
    1. Konzept 2
    1. Konzept 3
  7. Schluss/Fazit

Es kann sein, dass es noch Veränderungen in der Gliederung geben wird, da mein Teil voraussichtlich noch komprimiert werden muss.

Zwischenpräsentation

Anfang des Monats hatten wir unsere Zwischenpräsentation über unsere nachhaltige Schülerfirma „Materifair“. Die Vorbereitung startete bereits im Januar 2021, da der eigentliche Termin auf dem 01.02.2021 lag. Wir haben uns zu einigen Konferenzen getroffen, bei welchen wir besprochen haben, was für Punkte relevant für unsere Präsentation sind und welche wir nur in unserer Seminararbeit bearbeiten.

Unsere Gliederung sah folgend aus:

  1. Einstieg
  2. Motivation
  3. Ideenentwicklung
  4. Projekt allgemein
  5. Materifair
  6. Marketing
  7. Fair- o- mat
  8. Businessplan
  9. Schulvertrag
  10. Weg zu Sponsoren
  11. Buchhaltung
  12. Produkte
  13. Nachhaltigkeit
  14. aktueller Stand
  15. Aussicht in die Zukunft
  16. Fazit

Wir haben die verschiedenen Punkte in einer chronologischen Reihenfolge angeordnet, also so wie die verschiedenen Ereignisse stattgefunden haben. Jeder aus unserer Gruppe hat seinen eigenen großen Teil, den er anhand des Automaten beobachtet und bearbeitet. Easy hat den Bereich Nachhaltigkeit, Astronaut kümmert sich um den Bereich Buchhaltung und ich bin für das Marketing in unserer Schülerfirma verantwortlich. Die restlichen Punkte unserer Präsentation haben wir untereinander aufgeteilt, sodass jeder ungefähr denselben Vorbereitungsaufwand/-umfang hatte. Zudem habe ich noch das Zusammenstellen der gesamten PowerPoint Präsentation übernommen.

Ich kam mit der Vorbereitung meines Teils sehr gut zurecht, ich hatte keine zeitlichen Probleme und es hat auch sehr viel Spaß gemacht, sich über die verschiedenen Bereiche zu informieren. Außerdem finde ich, dass wir als Team sehr gut funktionieren und uns sehr gut ergänzt haben. Also wenn jemand eine Frage hatte, haben die anderen beiden versucht sie zu beantworten und zu helfen, wo es ging. Eine Woche vor der Zwischenpräsentation haben wir uns in der Schule getroffen um die Präsentation einmal gemeinsam durchzumachen, um zu sehen ob sich bei der Präsentation etwas verschoben hat oder ob alles funktioniert.

Zusammenfassend kann ich für mich sagen, dass es mir bis dato schon sehr viel Spaß gemacht an diesem Projekt zu Arbeiten. Zuletzt noch eine sehr erfreuliche Nachricht: Unser Automat ist endlich bei uns angekommen. 😊

Exposé unserer Schülerfirma Materifair (unser gemeinsamer Teil allgemein zu unserer Schülerfirma von Hexe Lilli, Astronaut und easy)

Zentrales Projekt:

→ Auszug aus unserem Businessplan aus dem ersten Punkt: Zusammenfassung der Geschäftsidee: „Unser Geschäft soll daraus bestehen, Süßigkeiten und Gegenstände, die von Schülern in der Schule gebraucht werden, mit einem Automaten zu verkaufen. Um zum einen Geld zu sparen und zum anderen dem modernen Trend der Nachhaltigkeit zu folgen, soll dieser Automat rein mechanisch, also stromlos, betrieben werden. Außerdem wollen wir vor allem im Blick auf die Lebensmittel auf fair gehandelte Alternativen zurückgreifen. Denn wie in anderen Schulen auch gibt es bei uns Mittagspausen, etc., die oft zeitlich gerade so zum Beispiel zum Mittag essen ausreichen und sollte dann noch jemand zum Beispiel einen Nachtisch benötigen, den es in der Cafeteria nicht gibt, ist die Zeit oft zu knapp um noch zu einem Supermarkt oder zur Bäckerei zu laufen. Unser Automat soll deshalb an einem leicht zu erreichenden Ort in unserer Schule stehen, um das Schulleben der Schüler zu erleichtern, auch wenn die Cafeteria zum Beispiel schon geschlossen hat.“

Relevanz des Themas:

Wir haben uns speziell für den Fair-o-mat entschieden, da dieser für den Verkauf von fairen Produkten vorgesehen wurde. Uns ist es sehr wichtig faire Produkte zu verkaufen, da es an der Zeit ist in der Welt etwas zu verändern. Oftmals leiden in Entwicklungsländern immer noch sehr viele Menschen. Das liegt daran, dass Unternehmen ihre Produkte so billig wie möglich herstellen wollen, um mehr Gewinn aus dem Verkauf schlagen zu können. Um das zu erreichen, zahlen sie den Menschen, die das Produkt herstellen Löhne, die unter dem liegen, was sie zum Leben benötigen. Faire Produkte hingegen müssen z.B. wenn sie das Siegel von Fairtrade haben, alle Zutaten, die als Fairtrade-Rohstoffe verfügbar sind, verwenden. Zudem wird der Handel kontrolliert und die Erzeuger erhalten einen Mindestpreis, der von der jeweiligen Organisation bestimmt wird. Dadurch wird den Erzeugern ein höheres und zuverlässigeres Einkommen ermöglicht. Das bedeutet, wenn man faire Produkte verkauft, tut man etwas Gutes für die Wirtschaft und die Menschen. Und genau das wollen wir den Menschen beibringen, dass es nicht immer darum geht, das billigste Produkt zu kaufen, sondern das, von dem alle profitieren.

Motivation:

Wir möchten den Schülern verdeutlichen, dass es auch faire und gute Produkte gibt, die nicht so viel teurer sind als die „Normalen“. Und auch, dass man ruhig mal zu den fairen Produkten greifen sollte, statt immer nur darauf zu achten, so viel Geld wie möglich zu sparen. Zudem haben wir vor, mit dem Automaten den Alltag der Schüler zu erleichtern, zum Beispiel wenn sie ihre Maske vergessen haben, dass sie sich dort eine kaufen können oder wenn sie in der Pause „Nervennahrung“ brauchen, dass sie sich diese kurz holen können. Denn wir möchten so auch Andere von Nachhaltigkeit und Fairtrade begeistern.

Erkenntnisinteresse:

Uns helfen wird dieses Projekt vor allem in dem wir lernen als Team gut zusammenzuarbeiten, aber trotzdem selbstständig zu sein. Wir lernen so auch die Grundstrukturen eines Unternehmens kennen und können uns selbst als Gründer einer Schülerfirma versuchen und dabei zum Beispiel viele verschiedene Strategien in den verschiedenen Bereichen erproben und selbst ausprobieren. So können wir zum Beispiel auch einige Grundlagen von Selbstständigkeit und Firmengründung kennenlernen, von denen wir im späteren Berufsleben profitieren können. Da der Automat einen Mehrwert für die Schüler also auch für uns besitzt, können wir auch selbst von den Vorzügen eines solchen Automaten an unserer Schule profitieren.

Ideenentwicklung:

In der ersten Stunde des Seminarkurses kamen wir auf die Idee, Flaschen für die Schüler und Lehrer zu designen und zu verkaufen. Allerdings wurde uns klar, dass eine andere Gruppe genau dieselbe Idee und sie auch schon mit den Lehrern besprochen hat. Also mussten wir uns eine andere Idee überlegen. Eine andere Idee von uns war es, Kleidung nachhaltig zu Batiken, allerdings wäre es sehr umständlich geworden nachhaltige Farbe zu finden und sie dann letztendlich auch wieder zu entsorgen, da die Farbe nicht in den Abfluss darf und man noch andere Sachen beachten muss. Zusätzlich waren wir uns unsicher, ob das bei den Schülern auch gut ankommt, weil man kann die Kleidung ja auch online im Internet kaufen kann, wo sie wahrscheinlich billiger sein wird, weil wir sie von Hand angefertigt hätten. Das hätte somit dann auch sehr viel Zeit gekostet und wäre auch sehr aufwendig gewesen. Also haben wir uns dagegen entschieden. Wir haben uns dann im Internet erkundigt, was andere Schülerfirmen schon gemacht haben und haben uns von diesen Ideen inspirieren lassen. Dadurch sind wir dann auf die Idee des Automaten gekommen und weil für uns von Anfang an klar war, dass wir etwas mit Nachhaltigkeit machen möchten, haben wir uns für einen nachhaltigen Automaten mit größtenteils fair gehandelten Produkten entschieden.

Literaturüberblick:

Da nachhaltige und faire Automaten etwas Neuartiges, wirtschaftlich gesehen, sind, müssen wir uns Verkaufsstrategien und Konzepte zu sehr großem Teil vollkommen selbst erarbeiten und erproben. So kann hierbei nur auf die Firma, die diesen bestimmten Automat anbietet, verwiesen werden: https://www.fair-o-mat.de. Diese bietet aber auch eine Hilfestellung in zum Beispiel der Produktauswahl und Verweise auf große Fairtrade-Händler wie GEPA, El puente oder bio-fair-trade. Außerdem wird hier zum Teil die Nachhaltigkeitsstrategie der Firma und somit auch die, des Automaten erörtert. Informationen zu Fairtrade sind zum Beispiel auf der Website von GEPA: https://www.gepa.de/home.html zu finden. Hier wird zum Beispiel die Herkunft der verschiedenen Produkte genau beschrieben. Informationen zum Kauf und Verkauf von FairTrade-Produkten konnten wir außerdem durch eine Person, die ehrenamtlich diese Produkte verkauft, erhalten. Als Hilfestellung zum allgemeinen Betrieb einer Schülerfirma sind das Arbeitsheft von Boeckler zum Thema Schülerfirma(https://www.boeckler.de/pdf/schule_ah_schuelerfirma_2018.pdf), in der die Gründung einer solchen erklärt wird und die Vorlage zum Erstellen eines Businessplans für Schülerfirmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie(https://www.unternehmergeist-macht-schule.de/SharedDocs/Downloads/materialienschueler/Businessplan-erweiterte-Vorlage.pdf?__blob=publicationFile) sehr hilfreich. Weitere Links zum Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen sind in easy’s Teil des Exposés zu finden.

Ziel der Arbeit:

Unser Ziel ist es zunächst einmal zu erreichen, dass der Automat und seine Produkte gut von den Schülern und Lehrern angenommen werden. Zudem wäre es optimal, wenn wir den Automaten entweder selber weiter betreiben können oder ihn an jüngere Schulklassen abgeben könnten, sodass diese ihn weiter betreiben können. Ein weiteres Ziel ist es, verschiedene Aktionen zu planen, damit für jeden und jede Jahreszeit etwas vorhanden ist, was einen anspricht und auch, dass Abwechslung stattfindet, damit es nicht langweilig wird.

Reflexion eigener Vorkenntnisse und Kompetenzen:

Ich, easy, kann gut selbstständig, aber auch gemeinsam im Team arbeiten, dabei kreativ werden und „um die Ecke denken“. Durch mein Praktikum bei einer sehr kleinen Anwaltskanzlei, konnte ich einen Blick darauf werfen, wie sich ein sehr kleines Unternehmen gut organisiert und koordiniert und diese Arbeitsstrategie mit regelmäßigem, in kleinen Abständen Absprechen, ist gut auf unsere Schülerfirma übertragbar. Ich, Astronaut, habe beim Zeitung austragen gelernt, mich selbst zu organisieren, strukturieren und zuverlässig die Zeitung kontinuierlich zu den bestimmten Abonnenten zu liefern. Zudem habe ich durch das Motorrad fahren ein gewisses Verantwortungsbewusstsein und auch eine gute Einschätzung von Risiken, da ich im Straßenverkehr oftmals damit konfrontiert werde. Aus den Gründen habe ich mich für die Buchhaltung, also auch den An-und Verkauf, in unserer Schülerfirma entschieden. Ich, Hexe Lilli, bringe verschiedene Fähigkeiten mit. Ich bin z.B. sehr zielorientiert, da ich gerne in der Zukunft plane. Außerdem kann ich gut strukturieren, planen und organisieren. Letztes Schuljahr habe ich ein einwöchiges Praktikum an der Grundschule Blaufelden gemacht und davon bringe ich vielleicht eine gewisse Präsentationsfähigkeit mit, weil ich den Schüler und Schülerinnen den Unterrichtsstoff so beibringen musste, dass sie ihn auch verstehen und an Aufgaben anwenden können. Zudem arbeite ich gerne in einem Team.

Erste Schritte:

Unsere ersten Schritte, nach der Ideenfindung, waren, zu überlegen wie wir einen Automaten finden der uns preislich und aber auch optisch zuspricht. Wir haben sehr viel im Internet recherchiert und sind letztendlich auf die Firma fair-o-mat gestoßen, für welche wir uns auch entschieden haben. Zusätzlich wollten wir herausfinden, ob Interesse an unserem Automaten besteht. Wir haben uns dazu entschlossen eine Umfrage an die Schüler zu verteilen. An unserer Umfrage haben 322 Schüler teilgenommen, davon haben 297 Schüler Interesse an unserem Automaten. Von einem kleinen Teil der Lehrer haben wir die Umfrage nicht mehr zurückerhalten, darum hat auch nicht die gesamte Schule an unserer Umfrage mitgemacht. Nachdem feststand das wir einen Automaten in der Schule aufstellen, weil großes Interesse daran besteht, haben wir uns entschieden einen Instagramaccount zu gründen um die Schüler mit unserem Automaten auf dem aktuellen Stand zu halten und sie über die Neuigkeiten zu informieren Unser Instagramname ist Materifair, denn so heißt auch unsere Schülerfirma. Unser Schülerfirmaname besteht aus zwei Wörtern, aus „materiae“ (lat.: mechanisch) und aus „fair“. Wir haben uns für diesen Namen entschieden, weil unser Automat mechanisch betrieben wird und wir in dem Automaten größtenteils fair gehandelte Produkte verkaufen möchten. Unser nächster Schritte war es, für unsere Sponsoren, über die wir unseren Automaten und die Produkte finanzieren möchten, einen Businessplan zu erstellen. Als letzten Schritt, den wir bis zum jetzigen Zeitpunkt gemacht haben, haben wir der Firma unseres Automaten eine Angebotsanfrage geschickt, dass wir den Preis unseres Automaten wissen und somit auf die Sponsoren zugehen können. Die Antwort auf unsere Angebotsanfrage dauert bis zu zehn Werktagen. Die Anfrage haben wir am 30.10.2020 fortgeschickt. Außerdem haben wir uns auch schon mit Herr Uhrhan besprochen, ob wir solch einen Automaten überhaupt aufstellen dürfen und er war damit einverstanden.

Zeitplan, Grobgliederung und methodisches Vorgehen:

Unser Ziel war es bis Ende der Herbstferien, uns über unsere Ideen und deren Umsetzung zu informieren und einen Businessplan für unsere Schülerfirma zu erstellen. Außerdem ist es nun nötig in den ersten beiden Wochen nach den Herbstferien Sponsoren für unser Projekt zu finden. Hierbei soll uns vor allem unser Businessplan helfen. Mit dieser Aufgabe werden wir uns zu dritt beschäftigen, da wir so auf mehrere Firmen gleichzeitig zugehen können. Außerdem wollen wir ein Bankkonto erstellen und das „Rechtliche“ regeln. Daraufhin soll, nachdem wir einen passenden Sponsor gefunden haben, der Automat bestellt werden, zu dem wir schon in den Herbstferien ein Angebot abgeschickt haben. Da die Lieferung des Automaten ca. zwei Wochen dauert, können wir währenddessen beginnen, die Produktbeschaffung zu planen und diese einzukaufen. Auch wäre es sinnvoll in dieser Zeit mit dem Marketing zu beginnen. Im Dezember soll voraussichtlich eine Art Adventskalenderaktion stattfinden. Dabei sollen die weihnachtlichen Produkte in einem unserer Fächer im Automat täglich oder wöchentlich wechseln. Diese Aktion muss ebenfalls in den beiden letzten Wochen des Novembers geplant werden. So können wir in der darauffolgenden Zwischenpräsentation zum Beispiel einen Schwerpunkt auf diese Aktion legen. In den folgenden Wochen soll der Automat im Normalbetrieb laufen und unsere Koordination untereinander soll sich normalisieren beim zum Beispiel Auffüllen des Automaten, sodass er auch langfristig laufen kann. Währenddessen sollen auch die Verkaufszahlen der Produkte ausgewertet werden, Kunden befragt werden und eine Anpassung des Angebots auf die Nachfrage erfolgen. In der Fastenzeit vor Ostern wäre es außerdem möglich einige der Süßigkeiten durch salzige Produkte zu ersetzen. Während unserer konzentrierten Arbeitsphase an unserer Seminararbeit in den Wochen vor den Pfingstferien soll der Automat dann im Normalbetrieb weiterlaufen. Unser ganzes Jahr der Seminararbeit ist also grob gegliedert durch den Zyklus der methodischen Schritte: informieren, planen, erproben und durchführen und reflektieren, die jeder in seinem Bereich der Schülerfirma durchführt und die gemeinsam durchgeführt werden. Reflektieren wollen wir unter anderem in den Punkten Nachhaltigkeit, Effektivität und Effizienz. Aufgeteilt haben wir uns durch unserer jeweiligen Seminararbeitsthemen in Marketing (Hexe Lilli), Finanzen und Buchhaltung (Astronaut) und Nachhaltigkeit und Management der Produkte (easy).

Marketing in Unternehmen am Beispiel unserer Schülerfirma „Materifair“ (Einzelteil von Hexe Lilli)

In jedem Unternehmen müssen verschiedene Bereiche abgedeckt werden, um ein gut laufendes Geschäft zu erreichen. So auch die Sparte Marketing. Jedes Unternehmen muss sich selbst finden und ein eigenes Marketingkonzept gestalten, da für jede Firma ein individuelles Marketingkonzept entwickelt werden muss. Um solch ein perfekt auf ein Unternehmen abgestimmtes Marketingkonzept zu kreieren, braucht es meist mehrere Versuche, bis das „perfekte“ Konzept gefunden wird. Um diesen Weg zu einem nahezu „perfekten“ Marketingkonzept selbst einmal zu erleben, soll hier unsere extra dafür eigens gegründete Schülerfirma „Materifair“ als Beispiel dienen. Da es viele unterschiedliche Marketingkonzepte gibt, ist das Ziel dieser Arbeit verschiedene Marketingkonzepte an unserer Schülerfirma auszuprobieren, zu betrachten, die Erfolge bzw. die Schwächen zu erkennen und zu analysieren.

Meine eigenen Vorkenntnisse zum Thema Marketing:

Dadurch, dass ich fünf Jahre in der Schülerzeitung mitgearbeitet habe, weiß ich wie man Kunden ein Produkt näherbringt und wie man Kunden überzeugen kann, dass sie ein Produkt kaufen.

Warum ist es für mich lohnenswert sich mit diesem Thema zu beschäftigen?

Das Thema Marketing ist für Unternehmen sehr wichtig, da man jedes Produkt (bzw. Geschäft) nur durch das richtige Marketingkonzept an die Kunden verkaufen kann. Falls ich später in einem Unternehmen arbeiten möchte, in dem ich im Bereich Marketing angestellt bin, kann ich mein Gelerntes einbringen und umsetzen. Außerdem ist das Thema sehr interessant, da es vielfältig ist und man Erfolge durch Ausprobieren erzielen kann.

Zeitplan, Arbeitsschritte und grobe Gliederung:

Im gesamten Schuljahr plane ich mich mit verschiedenen Marketingkonzepten auseinandersetzen und sie anhand unserer Schülerfirma „Materifair“ versuchen umzusetzen. Die Ergebnisse, zu Erfolg oder Misserfolg der einzelnen Marketingkonzepte, werden anschließend analysiert. Im Anschluss erfolgt dann die Auswahl, welches Marketingkonzept für unsere Schülerfirma am meisten Sinn macht. Zusätzlich möchte ich mir wahrscheinlich noch anhand von Coca-Cola ein Beispielunternehmen genauer ansehen, um herauszufinden, wie sie Marketing umsetzen, um so erfolgreich zu sein.

Die zentrale Fragestellung dieser Arbeit lautet:

Wie lässt sich Marketing am Beispiel unserer Schülerfirma „Materifair“ umsetzen?

In meiner Seminararbeit werde ich mich unter anderem mit der Definition von Marketing, weiter mit verschiedenen Fragestellungen befassen. „Wie wird Marketing allgemein in Unternehmen umgesetzt? Mit der Firma Coca-Cola als Beispiel“, – „Was sind die verschiedenen Marketingmaßnahmen?“,-„Hat sich die Anschaffung des Automaten Fair-o-mat gelohnt?“,-„Für welches Marketingkonzept haben wir uns letztendlich entschieden und warum?“ . Ich beschäftige mit mit den unterschiedlichen Marketingkonzepten unserer Schülerfirma, um insgesamt auf die zentrale Fragestellung hinzuarbeiten.

Methodisches Vorgehen:

Meine Arbeit baue ich sehr strukturiert und geordnet auf. Ich werde mich zu Beginn  der Arbeit mit der Definition von Marketing und dem Begriff Marketing allgemein befassen, anschließend werde ich auf die, in der Grobgliederung, genannten Fragen eingehen, sodass ich am Ende dieser Arbeit die zentrale Fragestellung beantworten kann. Eine genaue Reihenfolge der Fragen kann ich derzeit noch nicht exakt darstellen, da es sein kann, dass noch weitere Fragen im Verlauf des Seminarkursjahres hinzukommen werden oder sich Änderungen bei der Bearbeitung der schon gestellten Fragen ergeben. Zu Erkenntnissen, die mir beim Bearbeiten der Fragen helfen werden, komme ich z.B. durch die bereits durchgeführte Umfrage oder später durch das Auswerten der Verkaufszahlen der unterschiedlichen Produktfächer im „Fair-o-mat“. Außerdem sieht man auch an Rückmeldungen der Schüler und Schülerinnen, ob und vor allem was man verändern bzw. verbessern sollte. Falls bei einer Strategie viele Kunden, zwar von der Aktionswoche etwas  mitbekommen haben, aber nichts gekauft oder die Aktion nicht ansprechend gestaltet wurde, kann man zum Bewerten z.B. das Kriterium Reichweite nehmen.

Literaturüberblick:

In meiner Seminararbeit werde ich unter anderem die nachfolgenden Quellen nutzen, um die Ziele und die Fragen zu beantworten und vor allem um mich mit dem Thema Marketing vertrauter zu machen.

In der Quelle, https://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/marketing#:~:text=Marketing%20ist%20die%20gezielte%20und,ein%20zentraler%20Aspekt%20der%20Unternehmensf%C3%BChrung, geht es um die Definition von Marketing. Außerdem wird hier erklärt was Marketing ist und was man unter den 4´Ps bzw. 7´Ps versteht.

Weiter möchte ich mich mit dieser Quelle befassen: https://www.sem-deutschland.de/inbound-marketing-agentur/online-marketing-glossar/was-ist-marketing/#:~:text=zum%20Thema%20Marketing-,Was%20ist%20Marketing%3F,anvisierten%20Absatzm%C3%A4rkte%20schmackhaft%20zu%20machen. In ihr geht es ebenfalls um die Definition von Marketing und man bekommt einen Überblick über das Thema.

Die folgende Quelle, https://blog.hubspot.de/marketing/marketingmassnahmen, erläutert Marketingmaßnahmen, wie Unternehmen diese einsetzen und warum sie genau diese Maßnahmen verwenden.

In dieser Quelle, https://diri-socialmedia.de/marketing-im-unternehmen/, wird im Allgemeinen aufgezeigt welche Rolle Marketing in Unternehmen spielt.

Diese beiden Quellen,https://www.coca-cola-deutschland.de/kontakt-und-faq/fragen-an-coca-cola/was-ist-eure-marketingstrategie und https://content-marketing.com/content-marketing-strategie-coca-cola-so-erfolgreich-macht/ zeigt die Marketingkonzepte der Firma Coco Cola.

Alle oben aufgezeigten Quellen, werden mich bei meiner Seminararbeit unterstützten, denn aus diesen Quellen kann ich wichtige Informationen entnehmen und erarbeiten, um die zentrale Fragestellung zu beantworten.

Nachhaltigkeit in Unternehmen – am Beispiel der Firma Hakro GmbH, Schrozberg

Heutzutage spielt Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Aber was genau versteht man eigentlich unter dem Begriff Nachhaltigkeit?

Der Begriff Nachhaltigkeit kommt ursprünglich von Carl von Carlowitz. Er stellte 1713 eine Art Regel auf, in der es darum ging, dass nur so viele Bäume abgeholzt werden sollen, wie auch wieder nachwachsen können. Auch heute spielt diese Regel noch eine sehr große Rolle, denn auch wir Menschen in Deutschland sollten nicht der Bevölkerung Afrikas etwas nehmen, dass ihr schadet und ihr etwas zum Leben fehlt. Nachhaltigkeit bedeutet deshalb mehr als eine gute Umwelt, denn sowohl die Wirtschaft als auch die Gesellschaft sollen bzw. müssen nachhaltig sein.

Nachhaltigkeit hat drei Aspekte und die drei nachfolgenden Punkte beeinflussen sich gegenseitig. Die drei Grundsätze der Nachhaltigkeit sind:

  1. Nachhaltigkeit bedeutet zum einen das Klima und die Umwelt zu schützen. Es geht ebenfalls darum bestimmte Ressourcen wie z.B. Wasser und Holz sparsam zu nutzen.
  2. Eine nachhaltige Wirtschaft muss Ressourcen schonen, um auf Dauer zu funktionieren.
  3. Gesellschaftlich geht es darum, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben und es allen gleich gut geht.

Dadurch, dass das Thema Nachhaltigkeit immer größer und wichtiger in unserer Gesellschaft wird, müssen sich auch die Unternehmen umstrukturieren, sodass sie diesem Thema und vor allem ihren Kunden gerecht werden können. Nachhaltigkeit in Unternehmen ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine große Chance, denn die Verbraucher sind durchaus bereit für ein nachhaltig produzierte Produkte mehr Geld auszugeben. Faire Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und ein schonender Umgang mit Ressourcen wird von den Kunden also entlohnt. Wichtig für ein Unternehmen ist es, dass das Firmenmanagement klare Ziele definiert, die in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden müssen (z.B.  die Reduzierung der Kosten für Büros, Transport oder Produktion).

Ich möchte anhand des Familienunternehmens Hakro GmbH einige Faktoren aufzeigen, die die Firma Hakro schon erreicht hat, um dem Thema Nachhaltigkeit gerecht zu werden.

Die Firma Hakro GmbH ist ein Familienunternehmen aus Schrozberg in Baden-Württemberg. Hakro ist ein führender Anbieter von Corporate Fashion für Beruf, Freizeit und Sport. Das Unternehmen Hakro ist fester Überzeugung, dass Verantwortung, Gerechtigkeit und Menschlichkeit an jedem einzelnen Punkt der Wertschöpfungskette möglich ist. Darum hat sich Hakro als Ziel gesetzt, einer der nachhaltigsten Anbieter von Corporate Fashion zu werden und die Ansprüche in allen Unternehmensbereichen umzusetzen. Die ersten Schritte bei Hakro starteten im Zeitraum von 2007-2013, in dem sie nachhaltiges Engagement und das Wachstum stärkten. Seit 2014 erfolgt schrittweise die Umstellung auf ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement. Das Hauptprinzip der Firma Hakro ist Langlebigkeit statt Fast Fashion. Sie orientiert sich nicht an der derzeit aktuellen Kleidung, sondern an den hohen Ansprüchen und Bedürfnissen der Kunden. Dies setzt sie durch ausgewählte Materialien, aufwendige handwerkliche Verarbeitung, waschechte Farben, die viele Pflegezyklen ermöglichen und Langlebigkeit der Kleidung um. Dadurch macht sie Nachhaltigkeit zu einem zentralen Elemente ihres Unternehmensmodells. Durch die Langlebigkeit seiner Produkte, arbeitet das Unternehmen Hakro schon seit vielen Jahren mit großen Firmen zusammen und stattet diese mit Arbeitsbekleidung aus. Da viele Produkte nicht oder nur geringfügig verändert werden, können die Firmen über viele Jahre  dasselbe Kleidungsstück kaufen. Es fällt niemandem auf, ob z.B. ein T-Shirt alt oder neu ist.

QUALITÄT UND NACHHALTIGKEIT GEHÖREN ZUSAMMEN UND VERSTÄRKEN EINANDER.“, so die Geschäftsführerin von Hakro, Carmen Kroll.

Beim Material der Kleidung versucht die Firma Hakro immer nachhaltige Baumwollarten einzusetzen. Das Ziel von Hakro ist es, bis 2022 den Anteil der nachhaltigen Baumwollen auf bis zu 50% zu steigern. Außerdem versucht Hakro den Verbrauch von Ressourcen zu minimieren und das Recycling von Textilen zu fördern. Weiter setzt das Unternehmen nicht nur auf die Herstellung nachhaltiger Kleidung, sondern auch auf Nachhaltigkeit im Handel, so wurden unter anderem Kleiderbügel aus nachwachsenden Materialien statt aus Polystyrol eingeführt.

Das Unternehmen Hakro hat sich als Motto folgendes Nachhaltigkeitsleitbild zum Ziel gesetzt: MIT HAND, HERZ UND HALTUNG FÜR EINE LEBENSWERTE ZUKUNFT.

Wie viele Unternehmen trägt Hakro eine sehr große Verantwortung für seine Produkte, Produktbedingungen, Angestellten, Kunden und natürlich auch für die Umwelt und Gesellschaft. Dem Familienunternehmen ist schon seit langer Zeit bewusst, dass nur mit Verantwortung und Sorgfalt das Geschäft auf lange Zeit erfolgreich läuft. 2018 hat Hakro ein Nachhaltigkeitsforum gegründet, um weitere Ansätze für mehr Nachhaltigkeit im gesamten Unternehmen zu erkennen, den Austausch dazu zu fördern und Ideen schneller zu realisieren. Viermal im Jahr kommen die Nachhaltigkeitskoordinatoren der verschiedenen Bereiche zusammen, um sich über die jeweiligen Schwerpunktthemen zu unterhalten. So überprüft Hakro Schritt für Schritt alle Unternehmensbereiche, definiert neue Vorhaben und setzt die Vorhaben dann mit maximaler Effizienz um. Hakro hat sich durch die Nachhaltigkeitsstrategie 2017-2022 viele Ziele gesteckt, welche das Unternehmen versucht bestmöglich umzusetzen.

Ich bin zuversichtlich, dass die Firma Hakro die gesteckten Ziele erreichen wird. Bisher ist die Hakro GmbH auf einem guten Weg. Natürlich gibt es Punkte die noch verbessert werden müssen, aber das, was, bereits geleistet wurde, ist meiner Meinung nach, schon ein sehr großer Schritt in die richtige Richtung eines nachhaltigen Unternehmens.

Quellen:

Der Nachhaltigkeitsbericht von Hakro (https://hkweb2019fe-prod.azureedge.net/HAKRO_Nachhaltigkeitsbericht_2019.pdf)      (zuletzt aufgerufen am 22.10.2020)

Video zum Thema Nachhaltigkeit( https://www.youtube.com/watch?v=RcNKHQb8QIc (zuletzt aufgerufen am 27.10.2020 )