Aktueller (Ab-) Stand

Mehr als sechs Wochen zu Hause. Keine Schule in den Schulgebäuden, kein Treffen mit Freunden. Vorsicht um die Gesundheit wird jetzt groß geschrieben. Nicht nur hier in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt hat die Corona-Situation das Leben von jetzt auf nachher stark verändert. Fast jedes Land ist davon betroffen – es zeigt, wie sehr die Welt miteinander verbunden ist. Trotzdem treffen Politiker in verschiedenen Ländern unterschiedliche Entscheidungen und gehen unterschiedlich mit der Situation um. Manche Entscheidungen erscheinen einem zunächst unverständlich. Man kann sie erst aufgrund des kulturellen Kontextes nachvollziehen.

Dadurch wird mir neu bewusst, wie wichtig interkulturelle Kompetenzen sind. Denn was sich auf der internationalen Bühne des Weltgeschehens abspielt, spiegelt sich auch in den alltäglichen Herausforderungen in interkulturellen Teams wieder.

So nutze ich momentan die Zeit zu Hause, um an meiner Seminararbeit weiterzuschreiben. Je mehr ich mich in die verschiedenen Unterthemen einlese, umso spannender finde ich sie. Ich lerne immer mehr dazu und muss in manchem meine Vorstellungen von bestimmten Themen korrigieren. Es gäbe viel, über das ich berichten könnte, so fällt es mir nicht ganz leicht, die wichtigsten Dinge herauszufiltern und ein Thema nur kurz und knapp zu erklären.

Ein Beispiel ist das Team Management System. Dabei geht es darum, dass verschiedene Rollen in einem Team vertreten sein müssen, um erfolgreich zu sein. Es braucht z.B. den kreativen Innovator, den systematischen Umsetzer, den zielstrebigen Organisator, etc. Insgesamt werden acht Rollen beschrieben. Würde ich jedoch jede der Rollen ausführlich erklären, könnte ich meine 10-12 Seiten nur mit diesem Thema ausfüllen. Daher muss ich die wichtigsten Informationen herausfiltern, sodass sich der Leser meiner Seminararbeit trotz der Kürze der Information ein Bild machen kann. Allerdings ist es für mich sehr spannend, mir dazu Gedanken zu machen und herauszufinden, wo ich selbst meine Stärken habe.

Leider gibt es immer noch Komplikationen bei der Kommunikation zu ebmpapst. Da wir nach vier Wochen keine Rückmeldung von Frau Germann über die Fragebögen meiner Teamkollegen erhielten und die Umfrage keine Antworten zeigte, riefen wir bei ihr an. Sie sagte, sie würde die Fragebögen meiner Teamkollegen diese Woche noch zurückschicken, aber die Umfrage hatte sie vermutlich übersehen. Zusätzlich hat sie nun Urlaub, versprach mir aber, sich noch darum zu kümmern. Das bedeutet jedoch, dass sich mit der Umfrage auch mein Teil der Seminararbeit über ebmpapst verzögert, aber ich hoffe weiterhin, dass ich möglichst viele Antworten bekomme.

Außerdem habe ich mich mit einem Bekannten in Verbindung gesetzt, der ebenfalls bei ebmpapst arbeitet und sehr oft geschäftlich im Ausland unterwegs ist. Nun habe ich mit ihm einen Termin für ein Interview – wegen Corona übers Telefon – ausgemacht. Ich bin gespannt, was er mit anderen Kulturen in der Zusammenarbeit im Team erlebt hat.

Wie wir den gemeinsamen Teil verfassen, ist momentan noch unklar. Ich denke, dass wir auf jeden Fall Videoanrufe machen werden. Ob und wie gemeinsame live-Treffen möglich sind, bleibt bislang noch ein Rätsel. Doch wollen wir uns nicht entmutigen lassen, sondern wir folgen dem Corona-Motto:

Wir sind mit Abstand das beste Team!

Wir werden den gemeinsamen Teil meiner Meinung nach – auch inmitten der Corona-Situation – als Team erfolgreich meistern.

Quelle: Margerison, C., McCann, D. (2011). Team Management Profil – Ihr persönliches Arbeitsheft. York, UK: TMS Development International Ltd.